Gewerkschaft für Ingenieure

Gast #1558082
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Wie schwierig und aufwändig könnte es sein, eine eigene Gewerkschaft mit 
Vollrechten zu gründen, welche dasselbe Gewicht hat, wie die großen IGs?

Ich bin über die Seite http://www.ig-ing.at.vu/ auf eine 
Interessengemeinschaft gestossen, die so etwas ähnliches vor hat. Dazu 
möchte ich gerne einmal wissen, wer von euch in der Gewerkschaft war 
oder ist und ob er sich dort vertreten fühlte.

Ich war bereits schon zweimal von Entlassung betroffen und fand jedesmal 
weder bei dem eigenen Betriebsrat noch bei den offiziellen 
Gewerkschaftsorganen eine Unterstützung.

Mein Eindruck: Als Ingenieur ist man bei den Gewerkschaften nicht 
unbedingt beliebt- es sei denn, als Melkkuh. Ich habe 7 Jahre in den 
Verein eingezahlt und das nicht gerade wenig und bin natürlich sauer!

Was sind eure Erfahrungen mit den Gewerkschaften?
Gast #1558619
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Ich fürchte, zum Aufbau einer Gewerkschaft für Ingenieure ist es schon 
zu spät. Das hätte man vor 10 Jahren machen müssen, als die 
Dienstleister aufgeblüht sind. Die haben den Ingenieurstand runiniert 
und die Agenda 2010 mit den hinterhältigen H4 Gesetzen, die die 
Ingenieure zwingt, jedes Gehalt zu akzeptieren. Das ist nicht 
mehrczurückzubiegen.
#1558630
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>Ich war bereits schon zweimal von Entlassung betroffen und fand jedesmal
>weder bei dem eigenen Betriebsrat noch bei den offiziellen
>Gewerkschaftsorganen eine Unterstützung.

Bei welcher Gewerkschaft bist Du denn ? Bin als Student in die IG metall 
eingetreten. Zwar hatte ich noch nich Probleme aber meiN eindruck ist 
und warimmer gut.

Ich glaube das man einige Leute braucht weil Gewerkschaften ja 
automatisch eine Rechtsschutz mit drin haben. Sowas muß man bezahlen und 
ohne Rechtsabteilung kannste es vergessen,.

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