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Forum: Markt (S) Wer kann mir etwas entwickeln? Kenntnisse in Lichttechnik notwendig.


Autor: D. Schmidt (Gast)
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Hallo,

wer kann mir eine Elektronik (professionell auf Rechnung) basteln, die 
anhand eines Lichtsensors auf etwa eine Stunde genau die Tagesuhrzeit 
ermitteln kann.

Problem dabei ist, dass der Sensor Tageslicht von Kunstlicht 
unterscheiden muss.

Technisch muss das ja möglich sein, bei einer Dämmerungslampe von Osram 
wird ja auch Kunstlicht von Tageslicht unterschieden.

Über Nachrichten per E-Mail freue ich mich.

Autor: Fabian (Gast)
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Lol, was für ein Schwachsinn. Wie soll das denn funktionieren? Woher 
weiss der Sensor, ob es grad bedeckt ist, nebel vorhanden ist, 
Jahreszeit?!...

Wenn das klappt, suche ich jemanden, der mir anhand eines 
Beschleunigungssensors die Lottozahlen bis auf 1 vorhersagen kann.

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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D. Schmidt schrieb:
> Hallo,
>
> wer kann mir eine Elektronik (professionell auf Rechnung) basteln, die
> anhand eines Lichtsensors auf etwa eine Stunde genau die Tagesuhrzeit
> ermitteln kann.

Wie soll das gehen? Die Beleuchtung (auch mit Sonnenlicht) lässt 
allenfalls darauf schliessen, ob es gerade Tag oder Nacht ist, aber eine 
Aussage über die Uhrzeit ist damit wohl mehr oder weniger unmöglich. 
Dazu kommen dann ja auch noch Dinge wie längere/kürzere Tage, 
Wetterverhältnisse, usw.

> Problem dabei ist, dass der Sensor Tageslicht von Kunstlicht
> unterscheiden muss.

Da hängt es start davon ab, woher das Kunstlicht stammt. Wenn die 
Beleuchtung in irgendeiner Weise mit einer Frequenz von sagen wir mal 
>1Hz moduliert ist, so handelt es sich um Kunstlicht. Das geht bei FL 
oder Glühlampen noch relativ gut, doch z.B. bei LEDs hängt es schon 
stark vom Netzgerät ab. Wenn das eine saubere Gleichspannung liefert und 
die Farbtemperatur ungefähr passt, ist es von Tageslicht nicht mehr zu 
unterscheiden. Das ist ja auch gewollt.

> Technisch muss das ja möglich sein, bei einer Dämmerungslampe von Osram
> wird ja auch Kunstlicht von Tageslicht unterschieden.

Hm, welche Dämmerungslampe? Häufig wird der Lichtsensor einfach so 
angebracht, dass er das Licht der Lampe nicht erfasst. Eine Filterung 
von moduliertem Licht kann drin sein, muss aber nicht unbedingt. 
Ausserdem wird diese Lampe eben durch die Beleuchtungsstärke gesteuert, 
nicht durch eine daraus abgeleitete Uhrzeit.

> Über Nachrichten per E-Mail freue ich mich.

Dann solltest du wohl den Thread abonnieren.

Autor: GastXIV (Gast)
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Bei einer Vorauszahlung von pauschal 5.000 Euro erstelle ich gern ein 
Pflichtenheft mit den erforderlichen Recherchen und technischen 
Klärungen.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

in einem Elektor-Artikel war schon mal so eine Schaltung beschrieben.

http://www.elektor.de/jahrgang/2008/juli-047-augus...

Autor: Peter (Gast)
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man könnte ihm ja für 10.000€ eine Blackbox mit einem Dummy lichtsensor 
und einer RTC verkaufen. Noch ein bisschen Zufall mit rein und gut ist.

Autor: horst (Gast)
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Das mit Licht und Uhrzeit ermitteln hat man früher gemacht, nannte sich 
Sonnenuhr. Irgendwann hat dann jemand mechanische Uhren entwickelt und 
mittlerweile gibt's die sogar elektronisch und extrem klein. Nimm doch 
so eine.

Das mit dem Lichtsensor könnte eventuell schon funktionieren, aber nur 
dann, wenn das Gerät in einem klar definierten Rahmen (hauptsächlich 
Position, Richtung und Fremdlich) eingesetzt wird, der nicht viele 
Freiheiten offen lässt.

Autor: D. Schmidt (Gast)
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Vielen Dank für Deinen Verweis, Anja.

Mit dieser Menge an unqualifizierten und destruktiven Beiträgen habe ich 
tatsächlich nicht gerechnet. Über weitere Beiträge würde ich mich aber 
nach wie vor sehr freuen.

@Phillip:
Ich bin kein Elektrotechniker, es ist aber so, dass das Lichtsprektrum 
insb. im Ultraviolett-Bereich morgens, mittags und abends anders ist. Da 
das Lichtspektrum von Tageslicht und Kusntlicht insb. im UV-Bereich 
sogar völlig anders ist, ist eine Unterscheidung hier sehr einfach 
möglich.

Du wirst mir nicht glauben, aber der Dämmerungssensor bei der 
OSRAM-Lampe ist direkt an der Lampe angebracht. Noch verwunderlicher 
wird wohl für Dich sein, dass sich die Dämmerungsintensität einstellen 
lässt.

http://www.amazon.de/Osram-Sensor-E27-Energiesparl...

Autor: Peter (Gast)
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Das hilft dir aber alle nicht weiter, weil man selbst wenn man weiss 
wann die sonne auf bzw untergeht nciht auf die Urzeit schliessen kann.

Schon wegen der Sommerzeit umschaltung kann man keine 30min genauigkeit 
erwarten, weil sich von einem Tag auf den anderen Tag die Zeit um 1 
Stunde verschiebt.

Dann ist das ganze auch Regional abhängig, Im Süden geht die sonne 
anders als im Norden auf und es ist aber immer gleich Spät. Also musst 
du doch die längen und breiten Grad ermitteln - kann ja jedes GPS(aber 
dann hat man ja auch die Urzeit).

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Was spricht denn gegen eine ganz normale elektronische Uhr? Zu einfach?
Kann man auch komplizierter machen, per GPS oder DCF, etc. Weitere 
Steigerung wäre ein DSP, der aus den Nachrichten die Uhrzeit filtert per 
Spracherkennung.

D. Schmidt
> Über Nachrichten per E-Mail freue ich mich.
Wäre natürlich günstig die anzugeben...

Autor: Andi ... (xaos)
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das unterscheiden zwischen sonnenlicht und kustlicht ist kein problem 
nur du wirst aus dem sonnelicht niemals die zeit wirklich zuverlässig 
ermitteln können...außer du haust eine RTC mit nem kalender etc etc etc 
mit rein, die dann mittels der lichteinstrahlung und ein paar krasseren 
algorithmen die rtc kalibriert..das geht dann schon mehr oder 
weniger...ggf musst du das ding noch mit einigen statistischen infos zur 
lokalen wetterlage füttern

Autor: Daniel P. (avr-isp-stick)
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Die Schaltung aus der Elektor macht vermutlich auch nichts anderes als 
die Helligkeit ständig zu messen und ab einer bestimmten Grenze einen 
Countdown auszulösen. Von einer Uhr kann man hier aber nicht reden. Im 
Sommer schaltet das Teil um neun Uhr und im Winter um sechs Uhr. Aus dem 
Sonnenaufgang kann eben die Uhrzeit nicht vernünftig abgeleitet werden, 
auch wenn man von Sommer-/Winterzeit mal absieht. (Das heißt, wenn man 
das Program das Datum berücksichtig, dann vielleicht doch. Und ab 
Sonnenaufgang dann ein RTC laufen lassen, welches man Mittags (Maximum) 
nochmal synchronisiert).

Die einzige Idee, die mir einfällt ist ein Gerät, dass seine Lage im 
Raum erkennen kann und auf seinem Gehäuse einen kleinen Pömpel hat. Mit 
mehreren im Kreis angeordneten Photodioden könnte man dann ermitteln, wo 
gerade der Schatten des Pömpels ist und mit der Raumlage verrechnen 
(Wenn das Teil immer exakt waagerecht liegt, braucht man nur einen 
elektronischen Kompass). Dann kommt da eventuell die Uhrzeit dabei raus.

Ist aber wirklich totaler Schwachsinn. Funkuhr hat sich nicht umsonst 
bewährt...

Autor: sammy (Gast)
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Hallo D. Schmidt,

ich denke es wäre hilfreich zu wissen wofür du die Schaltung brauchst. 
Was willst du damit machen? Warum reicht keine normale Uhr etc.
Wir brauchen mehr Infos.

Sammy

Autor: G. L. (glt)
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D. Schmidt schrieb:
> Du wirst mir nicht glauben, aber der Dämmerungssensor bei der
> OSRAM-Lampe ist direkt an der Lampe angebracht. Noch verwunderlicher
> wird wohl für Dich sein, dass sich die Dämmerungsintensität einstellen
> lässt.

Dem Sensor ist es schei..egal, wie spät es ist - ist es dunkler als 
eingestellt -> Lampe an und sonst Lampe aus

Sowas nennt man i.A. Dämmerungsschalter u. gibt es überall zu kaufen.

Autor: Anja (Gast)
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>Die Schaltung aus der Elektor macht vermutlich auch nichts anderes als
>die Helligkeit ständig zu messen und ab einer bestimmten Grenze einen
>Countdown auszulösen.

Hallo Daniel,

Die Uhrzeit (Winterzeit) läßt sich mit der im Artikel angegebenen Formel 
aus "Sonnenaufgang" + "Sonnenuntergang" berechnen.
Man braucht schon beide Größen.

Autor: Daniel P. (avr-isp-stick)
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Ja stimmt. Die Sonnenscheindauer ist typisch für eien ganz bestimmten 
Tag, der sich ja dann bestimmen lässt. Wenn man dann an dem Tag die 
Uhrzeit des Sonnenuntergangs weiß, kann man die RTC kalibrieren.

Aber wegen der Verfälschung durch Wolken, Nebel, Regen, Schnee und Smog 
ist die Bestimmung der Uhrzeit einfach zu ungenau. Jede regelmäßig (alle 
12 Monate) kalibrierte RTC ist wohl die meißte Zeit genauer. Von der 
Funkuhr ja ganz zu schweigen.

Fest steht, dass die Uhr nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt 
eingeschaltet werden kann, und diese dann nach wenigen Sekunden die 
Uhrzeit parat hat. das kann nicht zuverlässig funktionieren.

Weiß jemand was, ob die Helligkeit einem ganz bestimmten Muster folgt? 
Vielleicht kann man damit was anfangen. Stichwort Differentialrechnung.

Autor: Grrrr (Gast)
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Und die email-Adresse lautet wie?

Autor: horst (Gast)
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Du solltest mal ein paar zusätzliche Informationen für eine sinnvolle 
Diskussion springen lassen:

1. Welche Hardware liegt denn drin? Wirklich nur ein ordinärer 
Lichtsensor (z.B. Fotodiode) und minimale Verarbeitungslogik? Oder 
liegen auch komplexere Komponenten drin, die beispielsweise eine Zeit 
messen oder das Spektrum auflösen können?

2. In welchem Rahmen wird der Sensor eingesetzt? Wird er fest montiert 
und permanent "auf Empfang" geschaltet, womit er die Zeit kontinuierlich 
verfolgen kann, oder soll er nur kurz eingeschaltet werden und dann 
anhand einer Momentaufnahme die Zeit ermitteln können?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Prinzipiell könnte man eine kleine Sonnenuhr basteln.
Als Skala eine dichte Reihe Fotodioden.

Irgendwo macht der Zeiger Schatten, das könnte man auswerten.
Dann hat man Ortszeit. Im Rechner jetzt noch die jahreszeitlichen
Abweichungen, Sommer- und Winterzeit und den Standort
berechnen und den Wert angleichen.

Dann könnte bei Sonnenschein etwa 15 min Genauigkeit mach-
bar sein.
Ohne Sonne ist natürlich nichts los.

Aber wozu sollte man das machen ?

Autor: Ralf G. (old-school) Benutzerseite
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Hallo zusammen,

hier sind vier Helligkeits-Kennlinien, mit unterschiedlich empfindlichen 
Sensoren:

ich finde das Projekt interessant ... eine elektronische Sonnenuhr :-)

Das kalibrieren der Uhr kann nur bis zu einem Jahr dauern ...

OK für die Uhr ist dann die Mitte des Tages 12:00 ... je nach dem wo man 
sich in der Zeitzone befindet +/- 30 Minuten ...

Die Sonnenuhr kann dann sogar dir sagen auf welchem Breitengrad du dich 
befindest, leider aber nicht auf welcher Halbkugel.

Oder man nimmt sich die Zeiten der Straßenbeleuchtung...

erster Kennliniensprung = 6:30 Uhr  letzter Kennliniensprung 22:00 Uhr


Gruss Ralf

Autor: Henk (Gast)
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@Ralf: Weil die Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtungen ja auch überall 
gleich sind und nie wechseln. :-P

Autor: Ralf G. (old-school) Benutzerseite
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@ Henk
>> Weil die Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtungen ja auch überall
gleich sind und nie wechseln. :-P

Oder man nimmt sich die Zeiten der Straßenbeleuchtung...
erster Kennliniensprung = 6:30 Uhr  letzter Kennliniensprung 22:00 Uhr

... das sollte eigentlich ein Scherz sein :-)

Diese Sonnenuhr funktioniert auch bei bedeckten Himmel ...

Mann muss nur die Flanken für den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang 
ermitteln.

Da ja die Helligkeit auch eine folge des Sonnenstandes ist.

Die Flankensteilheit ist abhängig vom Breitengrad und somit auch von der 
Jahreszeit.

Autor: Frankl (Gast)
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Ich glaube das sich ein Nichttechniker nur etwas umständlich ausgedrückt 
hat.
Es soll eine Zeitgesteuerte Uhr mit Dämmerungsschalter werden. Die nicht 
vom eingeschalteten (Kunst) Licht beeinflußt wird.
Ich habe so etwas schon gebaut. DCF Uhr, LDR, Funksender von Reichelt, 
MEGA 8, 2  reihiges Display, Drei Tasten zum Einstellen der Parameter. 
Ab einer eingestellten Zeit  wird die Helligkeit mit dem LDR gemessen. 
Wird ein eingestellter Wert unterschritten (Dunkelschwelle + 
Wolkenunterdrückung) schaltet der Funksender die zugehörigen 
Funkschaltdosen.
Ab einer eingestellten Zeit wieder aus. Im Sommer wird der Funksender 
bei nicht erreichen der Dunkelschwelle ab einer eingestellten Zeit 
zwangs eingeschaltet. Dies Funktionen gibt es bei fertigen Schaltuhren 
mit Dämmerungsschalter, meines Wissens, nicht. Da sie beeinflußt werden 
durch das eingeschaltet Licht.

Da das Gerät auf der Fensterbank liegt, (Antenne vom DCF Empfänger quer 
gegen Süd, LDR Süd) kommt es zu keine Beeinflussung durch das 
Kunstlicht.

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