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#1561224
Angenommen ich schalten einen Widerstand und einen Kondensator parallel. Will ich die Admittanz dieses Zweipols berechnen komme ich auf folgendes: Y = 1/R + j*w*C Somit habe ich einen konstanten Realteil und einen frequenzabhängigen Imaginärteil. Wenn ich jetzt aber die Impedanz berechnen will komme ich auf folgendes: Z = (R*Xc) / (R+Xc) = (R * (-j/(w*C))) / (R-j/(w*C)) Jetzt erweitere ich mit (R+j/(w*C)): Z = ((R*(-j/(w*C))) * (R+j/(w*C)) / (R²+1/(w²*C²)) Z = (-R²j/(w*C) + R/(w²*C²)) / (R²+1/(w²*C²) Somit besteht der Realteil aus Re(Z) = (R/(w²*C²)) / (R²+1/(w²*C²)) und hängt damit von der Kreisfrequenz Omega ab. Wie kann es sein, dass der Realteil der Admittanz nicht frequenzabhängig ist, der Realteil der Impedanz aber schon? Auch wenn ich konkrete Zahlen einsetze komme ich auf einen frequenzabhängigen Realteil der Impdeanz... Kann mir das jemand mal erläutern? Ich dachte der Realteil müsse immer frequenzunabhängig sein da der Ohmwert eines Widerstands ja auch nicht von der Frequenz abhängt.