Gast
#1561487
Salü, hier mal eine kleine Beschreibung für einen preislich kaum zu unterbietenden, aber dafür extra leistungsschwachen... ***** WECHSELRICHTER BASIC V2 ***** Der Wechselrichter läßt sich bei Zugriff auf einen Schrotthaufen für einen Betrag nahe 0 (Lötzinn etc. außen vor) herstellen. Man benötigt dazu mindestens: 1 alten Akkuschrauber mit schlappem Akku, Getriebe- oder Motorschaden Minimum an Werkzeug (Lötkolben, Seitenschneider, Schraubenzieher, ggf. Messerle) 1 Netztransformator mit Normalerweise-Ausgangsspannung in der Nähe der Akkuspannung vom Schrauber Zur Herstellung: a) Rückstellfeder der Taste entfernen oder Poti kpl. ausbauen und fixierbar wiederaufbauen. b) Stromversorgung zum Eingang herstellen c) bisherige Trafo-Sekundärwindung da anschließen wo normal der Motor ist d) hochfrequente hochgespannte Spannung aus bisheriger Primärwicklung abholen fertig ! Zur Funktion: Der Drehzahlsteller von Akkuschraubern ist idR ein PWM-Modulator mit einer Schleifbahn, die gewissermaßen mit dem "Pistolenabzug" des Akkuschrauber ein Poti mit Federrückholng darstellt. Die Schleifbahn ist bei meinem Exemplar direkt auf der PWM-Generatorplatine aufgebracht und wird durch eine Feder kontaktiert. Die PWM-Frequenz liegt meist im hörbaren Bereich. Mit dem PWM-Signal wird ein MOSFET angesteuert, der den Motorstrom zerhackt und daher die effektiv an den Motor abgegebene Leistung limitiert - je weiter das Poti, desto höhere Leistung. Dieser zerhackte Gleichstrom, der durch die jetzt-Primärwindung des Transformators fließt, erzeugt ein magnetisches Wechselfeld, das die jetzt-Sekundärwindung kitzelt. Und den Trafo hier auch hörbar zum Schwingen bringt. FIIIIIEEEEEEE... Der Schieber, der bisher die Drehs pro Minute steuerte, steuert nun die abgegebene Leistung. Warnung: Die Ausgangsspannung ist weder sinusförmig noch kann für die Einhaltung von EMV-Nomen und Vorschriften über die Charakteristik einer betriebssicheren Ersatz-Netzspannungsquelle garantiert werden. Wenn das Gerät eingesetzt werden soll empfiehlt es sich, den zuerst angefertigten Krokoklemmenverhau durch eine stabilere Konstruktion zu ersetzen, siehe Anhang. Viel Spaß beim Nachbauen und Gruß aus frängisch-Nizza, Hendrik
