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Forum: Platinen Wärmeleitkleber bis 500°C


Autor: KupferTupfer (Gast)
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Moin,

kenn von euch jemand einen Wärmeleitkleber der es bis 500°C aushält ?

Danke!

Autor: Magnetus (Gast)
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Was willst du denn miteinander verkleben?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  KupferTupfer (Gast)

>kenn von euch jemand einen Wärmeleitkleber der es bis 500°C aushält ?

Gibt es AFAIK nicht. Das muss man anders lösen, z.B. duch Hartlöten.

MFG
Falk

Autor: KupferTupfer (Gast)
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Ich möchte ein Thermoelement in/an eine Platine in meinem Lötofen 
verkleben, um mit dieser die Temperatur besser bestimmen zu können.

Autor: A. R. (redegle)
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Wie währe es mit klemmen.

Autor: Zacc (Gast)
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Ich wuerd das Thermoelement baumeln lassen...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  KupferTupfer (Gast)

>Ich möchte ein Thermoelement in/an eine Platine in meinem Lötofen
>verkleben, um mit dieser die Temperatur besser bestimmen zu können.

Und wie kommst du dann auf 500C? Löttemperaturen liegen bei max. 280 
Grad bei bleifreiem Lot, eher noch darunter.

MFG
Falk

Autor: Tom (Gast)
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>>kenn von euch jemand einen Wärmeleitkleber der es bis 500°C aushält ?
> Gibt es AFAIK nicht. Das muss man anders lösen, z.B. duch Hartlöten.

Naja, gibgt es schon, vielleicht nicht gerade von Uh*. Aber in 
Entwicklung gibt es durchaus anorganische Klebstoffe mit extrem hohen 
Einsatztemperaturen, z. B. zum Ankleben von Hitzeschildkacheln an Space 
Shuttles.

Für obige Aufgabe wird ne ganz klassische Klemmung der einfachste Weg 
sein.

Autor: KupferTupfer (Gast)
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> Für obige Aufgabe wird ne ganz klassische Klemmung der einfachste Weg
> sein.

Durch klemmen sehe ich aber nicht die Temperatur der Dummy-Platine 
sondern nur teilweise und teilweise von der Umgebung. Die 
Umgebungstemperatur ist zwar nett, aber die von der Platine wäre viel 
wichtiger. Diese kleinen Perlen sehen die Änderung der Temperatur viel 
zu stark und die eigentliche Platine hat noch lange nicht die Temperatur 
erreicht, die z.B. diese hängende Perle sieht.

Evtl. würde auch ein einfacher lowpass in Software ausreichen.

Autor: Dietmar (Gast)
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Stecke die Schweissperle des Thermoelements in eine durchkontaktierte 
Bohrung der Platine - mit etwas Glück wird eine so gut passen, dass das 
Thermoelement stecken bleibt.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...wenn's denn sein müsste: Frag' mal da. wo sie Strahltriebwerke 
montieren.

Autor: KupferTupfer (Gast)
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> Stecke die Schweissperle des Thermoelements in eine durchkontaktierte
> Bohrung der Platine - mit etwas Glück wird eine so gut passen, dass das
>Thermoelement stecken bleibt.

So in etwa war auch meine erste Idee. Da wäre der "Kleber" sehr 
hilfreich ...

Autor: Michael_ (Gast)
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Wie wäre es mit Zement? Es gab mal Fugenfüller für Fließen, der war ohne 
Plast-Zusätze und war sehr fein.

Autor: Billy der Bastler (Gast)
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Wenn dein lose eingebautes Thermoelement sehr viel schneller als die 
Platine auf Temperatur kommt, hast du sowieso einen schweren 
Konstruktionsfehler in deinem Lötofen. Die gleichmäßige Erhitzung der 
Platine ist dann auch nicht gewährleistet, kleine Bauteile mit 
schlechter Wärmekopplung an die Trägerplatine können sich überhitzen, 
größere Bauteile haben dagegen kalte Lötstellen.

Die oft propagierte Billiglösung mit einem von diesen Minibacköfen (ein 
Heizstab oben, ein Heizstab unten) ist Murks. Da wird man nie ein 
professionelles Ergebnis bekommen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  KupferTupfer (Gast)

>So in etwa war auch meine erste Idee. Da wäre der "Kleber" sehr
>hilfreich ...

Wozu? Mach einen Klacks Wärmeleitpaste drauf und gut. Mechanisch duch 
klemmen etc. fixieren.

MfG
Falk

Autor: Dietmar (Gast)
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> Wozu? Mach einen Klacks Wärmeleitpaste drauf und gut

Temperaturbereich der Paste klären (oft maximal 200 Grad, teilweise 
maximal 130 Grad).

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Um die Teile eines Ofens zusammenzubauen und dicht zu bekommen,
gibt es Ofenkitt.
Mal im Baumarkt suchen, sonst einen Ofenbauer fragen.

Dann fällt mir noch Paste ein, um Auspufflocher zu verkleben.
Früher hieß das GunGum, glaube ich.
-> Autozubehör

Autor: Michael_ (Gast)
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Ganz billig- Lehm. Nach dem zweiten mal wird es Ton.

Autor: KupferTupfer (Gast)
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> Wenn dein lose eingebautes Thermoelement sehr viel schneller als die
> Platine auf Temperatur kommt, hast du sowieso einen schweren
> Konstruktionsfehler in deinem Lötofen.

Nein, das ist physikalisch nicht anders möglich, kleine Masse => 
schnelle Erwärmung. Diesem Problem will ich damit etwas entgegenwirken.

> Die gleichmäßige Erhitzung der
> Platine ist dann auch nicht gewährleistet, kleine Bauteile mit
> schlechter Wärmekopplung an die Trägerplatine können sich überhitzen,
> größere Bauteile haben dagegen kalte Lötstellen.

Auf der anderen Seite muss die Wärmezufuhr schon so geregelt werden, das 
es nicht zu einer Überhitzung kommen kann, sprich ein mix aus schnellen 
Thermoelementen für die Regelung der maximalen Wärmezufuhr und langsam 
reagierenden Thermoelementen für ein Abbild der zu lötenden Platine.

Autor: KupferTupfer (Gast)
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Anbei ein Bild des Profils mit 2 "schnellen" Thermoelementen und der 
gemessenen Temperatur (lila) plus Sollkurve (blau).

Autor: Gast XIV (Gast)
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Frage eines Laien in Sachen Temperaturmessung

>Ich möchte ein Thermoelement in/an eine Platine in meinem Lötofen
>verkleben, um mit dieser die Temperatur besser bestimmen zu können.

Wird dann dort nicht ein Mischwert zwischen Ofenluft (die das Element 
auf der einen Seite erwärmt) und einer vom Wärmeleitwert der Verbindung 
abhängigen Temperatur der lokalen Erwärmung der Leiterplatte (guter 
Wärmeisolator) in Abhängigkeit von deren Kupferfläche (sehr guter 
Wärmetransporter) gemessen?

Autor: KupferTupfer (Gast)
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> Wird dann dort nicht ein Mischwert zwischen Ofenluft (die das Element
> auf der einen Seite erwärmt) und einer vom Wärmeleitwert der Verbindung
> abhängigen Temperatur der lokalen Erwärmung der Leiterplatte (guter
> Wärmeisolator) in Abhängigkeit von deren Kupferfläche (sehr guter
> Wärmetransporter) gemessen?

Ich benutze einen Strahler, daher wäre das ein Mittel zwischen 
abgestrahlter und absorbierter Wärme. Ob ich das Thermoelement auf eine 
Platine klebe weiss ich noch nicht genau, evtl. wäre etwas wie ein IC 
besser.

Autor: KupferTupfer (Gast)
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Kennt jemand von euch Thermocoll ??? Soll angeblich bis etwa 1000°C 
gehen und die kleinen Tuben sind nicht grad teuer.

Autor: Anja (Gast)
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Wie wäre es mit Glas (schmilzt erst ab 600 Grad)

Autor: Joe (Gast)
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Na toll, und wie bekommst Du das Glas auf die Platine?
Mal ganz dumm gefragt: einlöten in einer Hülse geht nicht?

Autor: Joe (Gast)
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Thermocoll könnte ein Alkalisilikat sein...

Autor: ... (Gast)
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Autor: Michael_ (Gast)
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Wasserglas wäre sicher auch ideal und ist billig.. Der Ofenbauer deiner 
Wahl hilft weiter. Ich hab noch 0,5l aus alter Zeit im Keller.
>Thermocoll
ist evtl. sowas, nur teurer.

Autor: Joe (Gast)
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Genau das meinte ich. Wasserglas könnte gehen.

Autor: KupferTupfer (Gast)
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Ich habe mir in der Bucht, fuer insgesamt einen 5er, eine Tube besorgt. 
Mal schauen ob es funktioniert.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Falls es noch interessiert:
http://www.igp-duelmen.de/Datenblatt/Waermeleitkle...
Bis zu 500°C.
War eine der ersten oder die erste PDF eines Wärmleitkleber bei Google.

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