Kondensator zwischen Minus und Gehäuse

Gast #1569451
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Hallo,
bin gerade am einem Gerät beschäftigt das mit 24V betrieben wird. Das 
Gehäuse darf keine Verbindung mit Versorgungsspannung haben, was ja 
soweit kein Problem ist. Die Ausgänge werden mit Optokopplern getrennt.
Jetzt die Frage: Bei solchen Ausführungen in anderen Geräten hab ich 
immer ein Kondensator zwischen Minus und Gehäuse(PE) gesehen. Wie gross 
muss oder darf er sein? Oder sogar müssen mehrere Kondensatoren entlang 
der Grenze bestückt sein?

Danke im Voraus.
#1569572
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Grundsätzlich ist es bei Metallgehäusen gut, wenn man die zu 
Abschirmzwecken mit der Gerätemasse verbinden kann (dort werden ja auch 
vorzugsweise die Schirme der Verkabelung aufgelegt). Geht das nicht, 
weil diese auf "heißem" Potenzial liegt/liegen kann (z.B. bei 
Netzanschluss), so muss man entweder die Versorgung galvanisch trennen 
(Trafo, DC/DC Wandler) oder man stellt die Masseanbindung mit 
entsprechend spannungsfesten Y-Kondensatoren wenigstens für die höheren 
(Stör-)Frequenzen her.

Die notwendige Spannungsfestigkeit ergibt sich aus den für das Gerät 
geltenden einschlägigen Normen. Bei (DC-)Betriebsspannungen bis 42V sind 
es meistens 750V und darüber 1500V (Stichwort Burst/Surge zw. L/N und 
PE).

Ich sehe oft 2,2nF/2kV im 1812-er Gehäuse (wg. der Isolierabstände) vor. 
Dort kann man - falls man doch mal eine galv. getrennte Versorgung 
bekommt - zur Not auch 0R-Brücken bestücken. Das Ganze dann mit 
flächigem LÖayout, vielen Durchkontaktierungen und möglichst an jesem 
Schraubloch. Nicht-bestücken kann man immer, nachträglich 
"draufpfriemeln" ist schon schwieriger. ;-)

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