Hallo,
bei meinen Multimeter ist die Sicherung rausgeflogen. Jetzt brauch ich
eine Neue. Leider steht auf der Sicherung nicht die die Geschwindigkeit.
Ich tendiere im Moment zu flinken Sicherungen,
gibt es andere Meinungen ?
Was stand den auf der Sicherung den drauf?
Normalerweise kann man das den Ablesen, oder das Datenblatt
des Messgerätes lesen.
Wenn beides nicht geht würde ich eine Flinke einsetzen, mach
ich auch immer.
@andreas m.: Genau, die Widerstände verdampfen eh schnell genug ;)
In meinem Multimeter und in allen die ich bis jetzt auseinander hatte,
waren übrigens flinke Sicherungen drin. Kannst meiner Meinung nach mit
flink eh nichts falsch machen.
Hallo Gustav,
auf jeden Fall eine flinke nehmen. Außerdem muß die, wie draufsteht, für
600V spezifiziert sein. Oft sind die sandgefüllt, können also einen
hohen Abschaltstrom.
Für Fluke DVMs sind solche Ersatzsicherungen scheißteuer. Scheint hier
aber ein chinesisches Billigprodukt zu sein, so wie die Sicherung
aussieht...
Kai Klaas
Hallo,
Kevin K. schrieb:
> achte noch auf einen hohen Löschstrom, wenn du im Strommessbereich an> eine Spannungsquelle gehst, weißt du, wieso.
Warum? Die Sicherung soll doch in diesem Fall sowieso nur verhindern,
daß die abbrennenden Innereien auch noch den Werkisch anzünden... ;-)
Gruß aus Berlin
Michael
Kai Klaas schrieb:
> auf jeden Fall eine flinke nehmen. Außerdem muß die, wie draufsteht, für> 600V spezifiziert sein. Oft sind die sandgefüllt, können also einen> hohen Abschaltstrom.>> Für Fluke DVMs sind solche Ersatzsicherungen scheißteuer. Scheint hier> aber ein chinesisches Billigprodukt zu sein, so wie die Sicherung> aussieht...
Wieder was dazugelernt, allerdings kann es spanned werden
solche Sicherungen zu finden, Google hat leider auf Anhieb nichts
gefunden.
Wer eine Bezugsquelle kennt, bitte hier posten, danke.
Diese speziellen Sicherungen spielen wahrscheinlich bei Messungen
im >= 220V Umfeld eine Rolle.
Und die hier hat die falschen Grösse:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=539021
P.S.: Es handelt sich um ein Voltcraft VC820.
>Das deckt sich abgesehen von der Spannung mit dem Foto. Du kannst also>'0815'-Glasrohrfeinsicherungen (mit passenden Abmessungen und den>angegebenen Nenndaten) einsetzen.
Also, bei Fluke müssen es 1000V Sicherungen sein, sicher nicht ohne
Grund. Das sind sauteure Monstersicherungen...
Kai Klaas
Arno H. schrieb:
> Deswegen ist die (ungewöhnliche) Größe auch mit aufgedruckt: Durchmesser> 5mm und Länge 25mm.
Ui, sogar gleich in der ersten Zeile - nur entziffern konnte ich es
nicht :-)
Kai Klaas schrieb:
> Also, bei Fluke müssen es 1000V Sicherungen sein, sicher nicht ohne> Grund.
Hier langen laut Handbuch 250V - das Gerät ist nämlich (ebenfalls laut
obigem Handbuch, Seite 19) nur bis 250V zugelassen bei Strommessungen.
1
Strommessung: 20 A AC / DC im A-Bereich, max. 10 s lang mit einer
2
anschließenden Abkühlphase von mind. 15 Min., max.
Hi Leute-
das Entscheidende ist die Überspannungskategorie. Wenn man direkt am
Netz misst, also z.B. am Stromzähler, und es passiert, kann ein
Lichtbogen beim Durchbrennen der Sicherung gezündet werden, und alles
fliegt einem um die Ohren. Und entsprechende Sicherungen können können
so monumentale Kurzschlussströme eben schalten. Sind im Prinzip so eine
Art spezielle Bauform der Keramikpatronen aus dem Sicherungskasten.
http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachartikel/prufung/wahlen-sie-die-richtige-kategorie-bei-messgeraten/
Gruß
Fritz
Kai Klaas schrieb:
>>Das deckt sich abgesehen von der Spannung mit dem Foto. Du kannst also>>'0815'-Glasrohrfeinsicherungen (mit passenden Abmessungen und den>>angegebenen Nenndaten) einsetzen.>> Also, bei Fluke müssen es 1000V Sicherungen sein, sicher nicht ohne> Grund. Das sind sauteure Monstersicherungen...
Müssen: Nein.
Grund: Eben weil das Gerät an 1000V angeschlossen werden darf.
Wenn man das eh nicht tut (z.B. weil man stets in seinem Arbeitsbereich
mit weniger als 300V arbeitet), ist auch im Fluke jede 0815 5x20
Glasrohrsicherung zulässig und vollkommen ausreichend.
>Wenn man das eh nicht tut (z.B. weil man stets in seinem Arbeitsbereich>mit weniger als 300V arbeitet), ist auch im Fluke jede 0815 5x20>Glasrohrsicherung zulässig und vollkommen ausreichend.
Schau mal, so was ist da drin:
http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAction.html?method=searchProducts&searchTerm=0%2C44A+flink
Das ist eine 10x35mm Sicherung. Die paßt ja wohl kaum in einen 5x20
Sicherungshalter...
Und warum sollte ich wohl den Einsatzbereich meines sündhaft teuren
Flukes von 1000V auf 300V einschränken, nur weil mir die Sicherung zu
teuer ist?
Kai Klaas
Ja.
10Mark pro Stück ist Meerschwein, auch wenn RS draufsteht.
In einen Sicherunghalter 10x35mm lässt sich recht einfach ein 5x20er
reinlöten. Umgekehrt ist ausgeschlossen, da fehlt einfach der Platz.
>In einen Sicherunghalter 10x35mm lässt sich recht einfach ein 5x20er>reinlöten.
Sei mal ehrlich, würdest du das machen, wenn du so ein teures Fluke Teil
hättest?
Kai Klaas
>>In einen Sicherunghalter 10x35mm lässt sich recht einfach ein 5x20er>>reinlöten.>> Sei mal ehrlich, würdest du das machen, wenn du so ein teures Fluke Teil> hättest?
Das erinnert mich doch sehr an mein anderes Hobby.. Fotografie.. Da
gibts immer wieder Leute, die geben mehrere Tausen Teuros für das
Nonplusultrasuperdupermega(DSLR)gehäuse aus und kratzen dann mit Müh und
Not 100 Euros für die schlechteste gebrauchte Linse am Markt zusammen..
und dann wird sich beschwert, dass das Ergebnis nicht den Erwartungen
entspricht.. so kann man halt auch sparen.. ;-)
Nix für ungut.
Wer mit Vorsicht und Verstand ans Werk geht sollte eigentlich keine
Sicherungen brauchen...
Und ich hab das Gefühl, ihr habt eure Multimeter alle geklaut, wenn ihr
sie gekauft hättet währen euch die paar Mark für die Sicherung sicher
nicht zu Schade, erst recht wenn da Fluke drauf steht.
@g457: Liegt wohl daran das sich die Qualität eines Objektivs nicht so
einfach an Zahlen festnageln lässt, man kann durchsehen, es stehen
Brennweite und Blendenzahl drauf, aber das wars erst mal.
Andreas Klepmeir schrieb:
> Wer mit Vorsicht und Verstand ans Werk geht sollte eigentlich keine> Sicherungen brauchen...
Du meinst hoffentlich "keine neuen Sicherungen" ;)
Kai Klaas schrieb:
>> Und warum sollte ich wohl den Einsatzbereich meines sündhaft teuren> Flukes von 1000V auf 300V einschränken, nur weil mir die Sicherung zu> teuer ist?>
Stell Dich mal wieder nicht so doof und inkompetent wie stets an, Kai.
Steht doch oben genau für welche Zwecke man das anders korrekt lösen
kann.
Und für Dummies wie Dich lass Dir gesagt sein: es gibt jede Menge
Adapter für die unnötig teuren und unnötig (bei less than 300V)
dimensionierten Sicherungen.
Und nun halt die Füße still. Glaubt Dir doch eh keiner das Du die 1000V
benötigst in Deinem Fluke.
Solange du als einziger Zugriff auf das Messgerät hast, mag das noch in
Ordnung sein, zeugt aber imho von unterentwickeltem
Sicherheitsbewusstsein.
Sobald jedoch andere das Gerät benutzen können ist es sträflicher
Leichtsinn.
Von dir würde ich nach dieser Aussage kein Gebrauchtgerät kaufen,
Andrew.
Arno
Andreas Klepmeir schrieb:
> Und ich hab das Gefühl, ihr habt eure Multimeter alle geklaut, wenn ihr> sie gekauft hättet währen euch die paar Mark für die Sicherung sicher> nicht zu Schade, erst recht wenn da Fluke drauf steht.
Full ACK!
Ich heul hier auch nicht rum, dass mein Bugatti Veyron so viel Sprit
schluckt und im Service so viele Zündkerzen gewechselt werden!
Andrew Taylor schrieb:
> Und nun halt die Füße still.
Warum sollte Kai Klaas die Füße stillhalten, während du hier in
sträflicher Weise auf Sicherheitsregeln rumtrampelst?
Andrew Taylor schrieb:
> Weil klar gesagt wurde für welchen Anwendungsfall die Aussage zu 5x20> gilt.
Na und? Was hast du gegen ausführliche, weiterreichende Erklärungen?
Die Beiträge von Kai Klaas sind immer lesenswert. Und da scheinst du ein
Problem mit zu haben!? Zumal deine Beiträge nie an die fachliche
Qualität von Kais Beiträgen rankommen.
Und deine Beleidigungen, die du hier verstreust, lassen auf ein
unbefriedigendes Sexualleben schließen - änder das mal!
Viel Erfolg!
Nachdem alle Spezialisten hier eifig ihre Meinung geäußert haben, bleibt
nur noch abschließend die kleine Frage, ob die vorgeschlagene Sicherung
mit dem aufgedruckten Wert wirklich das Wort "Sicherung" verdient hat.
Es gab schon tolle "Feinsicherungen" 400mAT die ganze 10A-Automaten zum
Auslösen gebracht haben.
@Manfred
Danke für deine freundlichen Worte!
Andrew kann einem eigentlich nur leid tun, seine Beiträge sind teilweise
so gezwungen aggressiv, daß man schmunzeln muß. Er erinnert mich an
einen amerikanischen Catcher, der sich vor einem Kampf in "Stimmung"
bringt, indem er sich, um wütend zu werden, mit irgendeinem Gegenstand
selbst dauernd ins Gesicht schlägt. Tragisch und komisch zugleich, aber
eigentlich nur ganz ganz traurig.
Kai Klaas
Ich bin durchaus froh, dass in meinem DMM eine Sicherung für 1kV
eingebaut ist. Bei >600V Zwischenkreisspannung und Frequenzumrichtern,
die locker 20kW raushauen möchte ich da auch keine 5x20 ohne Löschsand
drinhaben. Bislang ist nichts passiert, aber trotz aller Vorsicht weiß
man ja nie, was passiert.
Hmm, das gibt mir zu denken,
dann baue ich ganz schnell anstelle der kleinen mickrigen gefährlichen
Sicherung so eine große in mein Metex ein.
Mal schauen, ob die etwas älteren Geräte von H&B auch eine neue sichere
brauchen.
Das wirklich entscheidende Kriterium ist nicht der Nennstrom, sondern
das Abschaltvermögen der Sicherung. Auch da gibts große Unterschiede,
Datenblatt checken.
Arno
Hallo!
Ich habe es nun auch geschafft, die Feinsicherung in meinem DMM zu
killen. Ich wollte herausfinden, welchen Strom mein
Laptop-(Schalt)Netzteil im Standby zieht, ohne zu bedenken, dass es beim
Einstecken eine fiese Spannungsspitze erzeugt (beim Einstecken gibt's am
Stecker fast immer einen Funkenschlag). Böse Falle...
Bei der Sicherung handelt es sich um die Bauform 5x20mm,
Keramikausführung und die Gravur "600V 500mA". Zum Ansprechverhalten
steht da nichts, aber wie ich hier lese, wird die flinke Variante
empfohlen.
Als Privatmensch und Amateur führe ich keine Messungen >230V durch (ich
verspreche auch, o.g. "Kunststücke" künftig zu vermeiden). Außer mir hat
keiner Zugang zum DMM. Ich habe auch nicht vor, das DMM in diesem
Jahrzehnt zu verkaufen. ;-) Da ich bisher nirgendwo eine
5x20mm-Feinsicherung gefunden habe, die bis 600V spezifiziert ist, hier
endlich meine Frage: Kann ich in meinem Fall bedenkenlos eine
250V-Sicherung einbauen? Konkrete Empfehlungen?
Gruß,
Uwe H.
> Kann ich in meinem Fall bedenkenlos eine 250V-Sicherung einbauen?
Die Sicherung muss die Spannung abschalten können, die mit dem
Multimeter gemessen wird. Und wennd er grösste Messbereich 600V lautet,
muß sie 600V abschalten können, lautete der grösste Messbereich 1000V
woe bie der Fluke muss sie diese 1000V abkönnen.
Du kannst natürlich auf deinen obersten Messbereich 250V~ draufschreiben
und eine 250V~ Sicherung einbauen. Bei Gleichstom ist übbrigens das
Gleichstromtrennvermögen ausschlaggebend, das dürfte bei der 250V
Sicherung noch ein gutes Stück unter 250V liegen, so 50V. Daher lohnt es
sich schon, eine teurere Sicherung zu suchen.
Danke für die Antwort, die mir weiterhilft. Falls ich wirklich keine
600V-Sicherung in der Bauform 5x20mm finden sollte (kennt jemand eine
Bezugsquelle?), baue ich einen für 250V~ ein:
http://www.conrad.de/ce/de/product/524052/.
Gleichspannungen über 30V messe ich nicht.
Gruß,
Uwe H.