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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Einfache Lösung Sinus 2Vpp -> 5VDC


Autor: Chris (Gast)
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Ich habe einen Sinus mit etwa 2Vpp und müsste daraus 5V erzeugen. Der 
Sinus ist mehr oder weniger unbegrenzt belastbar. Weiß hier vielleicht 
jemand ne einfache Lösung ohne dass ich gleich selbst einen 
Aufwärtswandler mit besonderer Beachtung geringer Durchlassverluste der 
Bauteile designen muss? So 10mA sollten reichen. Noch besser wären 
+/-5V, aber das kann ich dann ja aus den +5 machen. Eine 
Mittelanzapfung, bzw. Sternpunkt gibts nicht.

Autor: ich (Gast)
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Trafo

Autor: Chris (Gast)
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Das wär natürlich auch ne Lösung. Einen Niederfrequenz-Übertrager könnt 
ich da mal testen, den gäbs auch gleich mit dem passenden 
Übersetzungsverhältnis und ne galvanische Trennung hätte ich auch gleich 
noch was ich in der anschließenden Schaltung ganz gut brauchen und 
dadurch auf Optokoppler verzichten könnte. Falls der bei 50Hz halbwegs 
vernünftig arbeitet. Aber viel Leistung brauch ich ja nicht.

Hat trotzdem viellicht noch jemand ne Idee ohne Trafo? Rein 
interessehalber?

Autor: Otto J. (Gast)
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Evtl ein RMS to DC Converter und hinterher die 5V Anpassung
http://www.linear.com/pc/viewCategory.jsp?navId=H0...

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Chris schrieb:
> Hat trotzdem viellicht noch jemand ne Idee ohne Trafo? Rein
> interessehalber?

zwei Spannungsverdoppler hintereinander, so frei nach
http://de.wikipedia.org/wiki/Greinacher-Schaltung

Autor: L. K. (ladde)
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Um aus 2Vpp 5VDC zu machen, braucht man mindestens ne Verfünffachung 
(gibts dafür ne einfache Schaltung?).
Sonst (wohl besser) ne Versechsfachung analog zu 
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungskaskade und dann nen 
LDO-Regler.

Autor: Chris (Gast)
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Ich glaube ich muss doch mal den Gesamtzusammenhang beschreiben weil da 
noch mehr Probleme zu lösen sind.

Es werden immer 2 Dioden höherer Leistung antiparallel geschaltet. Von 
dieser Schaltung dann 4-8 Stück hintereinander. Die gesamte Schaltung 
kommt an eine 50 Hz AC Spannung. Der Strom wird durch große 
Vorwiderstände begrenzt. Es können bis zu 2000 A fließen. Der Strom wird 
eingeschaltet bis die Dioden eine bestimmte Temperatur haben, dann 
wieder abgeschaltet und die Dioden gekühlt. Hiermit wird die 
Zyklenfestigkeit von Dioden ermittelt.

Um jetzt während des Betriebs überwachen zu können wie sich die 
Durchlassspannungen verhalten und wann einzelne Dioden defekt sind wird 
eine Schaltung angestrebt die die Spannungen an den Dioden 
aufbearbeitet. Das ergebnis sollte dann entweder mit einem Datenlogger 
(der vorhanden wäre) oder in digitaler Form an einen PC weitergegeben 
werden.

Ich benötige für jedes antiparallele Diodenpäärchen eine galvanische 
Trennung denke ich um die Messergebnisse auf ein Potential bezogen 
auszugeben. Von daher hätte ich gerne einen Optokoppler oder Übertrager.

Die Übertragerlösung scheint mir aber vond aher nicht so sinnvoll, weil 
ja die positive und die negative Halbwelle einzeln ausgewertet werden 
müssen und z.B. bei Unterbrechung einer Diode am Ausgang des Übertragers 
nicht nur die eine Halbwelle rauskäme, sondern sich der Nullpunkt 
irgendweo etwa in die Mitte des Signals verschiebt. Wenn eine Diode eine 
andere Durchlassspannung hätte als die andere, dann würde sich auch da 
der Nullpunkt verschieben und man könnte nicht sagen welche Spannung nun 
wirklich an welcher Stelle ist. Oder seh ich das falsch?

Eine andere Lösung wäre eine aktive Gleichrichtschaltung für jedes 
Diodenpaar. Danach könnte man irgendwie das Maximum der jeweiligen 
Halbwellen ermitteln, mit einem ADC in einem kleinen µC einlesen und 
über einen Optokoppler an einen Steuer-µC der die Daten aller Zweige 
einsammelt weitergeben. Dieser könnte dann z.B. zyklisch die Werte aller 
Zweige nacheinander abfragen und über die UART auf den PC ausgeben, oder 
er gibt sie wieder als analoge Werte für einen Datenlogger aus. Man 
könnte auch gleich noch eine Nulldurchgangserkenung einbauen um die 
Zyklen zu zählen und mit am PC abzuspeichern.

Wenn man die Stromversorgung für die Elektronik aus der Spannung über 
den zu testenden Dioden abfällt nehmen könnte, würde man sich 
zusätzliche Stromversorgungen für jeden Pfad sparen, deswegen meine 
ursprüngliche Frage. Wenns nur um den µC ginge könnte ich ja auch nen 
ATTiny43U benutzen, der läuft schon unter 0,9V. Für die 
Operationsverstärker zur aktiven Gleichrichtung bräuchte ich aber höhere 
Spannungen.

Eine andere sehr einfache Lösung wären einfach Schottkydioden in Reihe 
zur Parallelschaltung eines Kondenstors und eines Widerstandes. Am 
Kondensator könnte man dann mit einem Datenlogger mit mehreren 
differentiell messenden Eingängen messen.

Autor: MaWin (Gast)
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Offensichtliche Form von Fachkräftemangel.

Autor: sgkgsd (Gast)
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Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, warum bei einem solchen 
Test keine Daten ueber den tatsaechlichen Verlauf des Ausfalls erhoben 
werden sollten. Also Datenlogger.

Gast

@MaWin: ACK

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wenn man mit über 30 bereits als altes Eisen verschrottet werden soll, 
dann ist so eine Fragestellung halt nicht mehr lösbar. Man muß 
Verständnis haben. Sachzwänge halt.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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MaWin schrieb:
> Offensichtliche Form von Fachkräftemangel.

Bei 2000A scheint es sich wohl kaum um ein Bastlerprojekt zu handeln, 
eher etwas aus der Industrie. Wenn ich der Chef wäre und erfahre, daß 
mein mit einer Aufgabe betreuter hochbezahlter Ingenieur seine Lösungen 
dafür aus Foren bezieht, würde ich ihn achtkantig rausschmeißen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Rausschmeißen macht erst Sinn, wenn du dir sicher bist einen Neuen fähig 
genugen an der Hand zu haben. Also erst denken, dann handeln.

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