Buch mit Geräuschen

OP #1572590
Hallo,

wir möchten ein Buch entwickeln das äusserlich so wenig wie möglich von 
einem normalen Buch zu unterscheiden ist, dessen Seiten aber beim 
umblättern Geräusche abgeben. Das ganze soll so funktionieren wie bei 
elektronischen Grußkarten, nur das die dort verwendeten Soundmodule für 
unsere Zwecke viel zu groß sind.
Unser jetziger stand ist, das wir  mit einem Mikrocontroller im 
Buchrücken arbeiten wollen, an dem eine SD Karte für die MP3 Files 
angeschlossen ist, sowie Lautsprecher und Stromversorgung. Die Seiten 
sollten am besten so wenig wie möglich angetastet werden.

Unser Größtes Problem ist allerdings die Ansteuerung der Seiten. Hat 
irgendjemand eine Idee wie sich das umsetzen ließe? Wir haben schon an 
einen Ultraschall Sensor gedacht der über die Dicke der Seiten erkennt, 
ob eine umgeblättert wird. Könnte sowas funktionieren?

Vielen Dank schon mal im Vorraus

Martin
Gast #1572600
Achso um noch was sinnvolleres beizutragen. ;-)

Ich habe mal ein Kinderbuch zerpflückt, wo jede Seite andere Musik 
abgespielt hatte (als es noch lief). Dort war in jeder (Papp-)Seite ein 
Magnet untergebracht und im (Papp-) Buchrücken Reedkontakte welche dann 
an einen vergossenen Plasteklecks angeschlossen waren, weiterhin war 
halt noch ein Flash- Chip drauf. Aber die Seiten waren halt auch 
entsprechend dick und es waren nur 8 oder so.
OP #1572657
Vielleicht noch etwas genauer unser Einsatzgebiet: Das ganze ist ein 
Kunstprojekt und das ziel ist ein leeres buch das nur seitenzahlen 
enthält aber beim Aufschlagen der Seiten das Geräusch abspielt das beim 
blättern der Seiten erklingt. Desshalb wäre es optimal, wenn alles in 
dem Buch selbst untergebracht wäre.
Gast #1572677
Lol ist irgendwie geil... Oder ein Buch wo alle Seiten ein viereckiges 
Loch haben und der eigentlich Text wird dann auf einem, durchs Loch 
sichtbaren, LC- Display angezeigt. =)
Gast #1572717
Dehnungsmesstreifen auf der Seite nahe dem Buchruecken. Triggert aber 
wahrscheinlich erst wenn die Seite mehr als halb umgeblaettert ist.
Vielleicht geht auch eine Art kapazitive Messung wenn auf jeder 2. Seite 
eine Metallfolie aufgebracht ist und die Zwischenseite als Isolator 
dient. Wenn die Seiten dann geblaettert werde wird der "Kondensator" 
auseinandergezogen und die Kapaziatet veraendert sich.
#1572809
Wie wärs wenn ihr auf jeder Seite einen Metallstreifen anbringt (z.B. 
drucken). Bei geschlossenem Buch sind die gegenüberliegenden Seiten 
verbunden. Die geöffnete Seite hat dann auch einen geöffneten Kontakt.
#1572818
Einen hab ich auch noch:

am Anfang oder Ende des Buches eine IR-LED und direkt daneben einen 
Phototransistor einbauen, welche ins Papier "reinleuchten". Der 
Phototransistor soll dann die reflektierte Lichtmenge messen um daraus 
die Papierschichten zählen zu können.

Zugegeben ist nicht trival aber machbar (zumindest bei wenigen Seiten).

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