Verständnis DA-Wandlung

Gast #1572836
Hi,

ich möchte mit einem Mikroprozessor verschiedene Spannungen erzeugen. Da 
diese relativ grob zwischen 0 und 5 V sein sollen z.B. 2, 3 und 4 V 
müsste ein Spannungsteiler und 2 Pins am µP ausreichen, oder?
Sprich die Zustände 01, 10, und 11 an den beiden Pins für die drei 
verschiedenen Spannungen? Oder sollte man generell einen DA-Baustein 
verwenden?

Gruß,
Frank
Gast
Frank schrieb:
> Hi,
>
> ich möchte mit einem Mikroprozessor verschiedene Spannungen erzeugen. Da
> diese relativ grob zwischen 0 und 5 V sein sollen z.B. 2, 3 und 4 V
> müsste ein Spannungsteiler und 2 Pins am µP ausreichen, oder?
> Sprich die Zustände 01, 10, und 11 an den beiden Pins für die drei
> verschiedenen Spannungen? Oder sollte man generell einen DA-Baustein
> verwenden?
Das Prinzip hast du verstanden, R2R-Netzwerk.
Achte darauf, dass die 'Pins' des Prozessors ausreichend niedrige 
Impedanz haben, davon lebt das R2R-Prinzip.
Frank schrieb:
> Hi,
>
> ich möchte mit einem Mikroprozessor verschiedene Spannungen erzeugen. Da
> diese relativ grob zwischen 0 und 5 V sein sollen z.B. 2, 3 und 4 V
> müsste ein Spannungsteiler und 2 Pins am µP ausreichen, oder?

Wenn es nur um langsame Vorgänge geht reicht eventuell auch ein 
PWM-Ausgang des µCs. Der schaltet ganz schnell ein und aus. Du musst das 
dann mit einem RC-Glied glätten und kannst so beliebige Spannungen 
zwischen 0 und 5V erreichen. Plus Du kannst ohne RC-Glied auch LEDs 
direkt mit diesem Signal dimmen. Meistens wird das in Hardware 
unterstützt.
Gast
Wenn der µP eine Versorgungsspannung von 3,3 V hat ich aber eine 
Spannung bis zu 5 V benötige brauche ich eine Verstärkerschaltung nach 
dem R2R-Netzwerk. Ist es in dem Fall sinnvoll einen DA-Baustein mit 5V 
Versorgung zu verwenden? Oder ist die Lösung mit PWM hier besser?
Persönliche Seite
Auch mit PWM wirst Du nicht über die Versorgungsspannung rauskommen.
Du kannst aber einen schnellen Transistor dranhängen, der mit den 3,3V 
deine 5V schaltet.

Oder einen Opamp mit passender Verstärkung (Versorgungsspannung muß 5V 
sein) hinter das R2R-Netzwerk (gibt es auch als fertiges IC incl. Opamp; 
mir ist nur gerade die Bezeichnung entfallen) oder dem PWM-Ausgang (nach 
dem RC-Glied) hängen.
Einen Spannungsteiler herstellen, z.B. R1 an +5V anschließen.
Den unteren Punkt von R1 an drei Widerstände R2, R3, R4 anschließen.
Die freien Enden von R2,R3,R4 z.B. an PB0, PB1,PB2 anschließen.
Je nach Bedarf eines der PB,x als Ausgang programmieren und 0 ausgeben, 
dann ist der Fußpunkt des betreffenden R2..R4 an Masse gelegt.

Da muss man nur noch die Widerstände R2,R3,R4 so bemessen, dass sich 
2,3,4 V ergeben.

Mit etwas Rechenkunst kann man auch die Widerstandswerte ausrechenen, 
damit mit 01,10,00 die richtigen drei Spannungswerte am Teiler 
entstehen.

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