Englisch auffrischen/verbessern

Gast #1572974
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Um für den Arbeitsmarkt, allfällige Praktika und anstehende 
Semester-/Masterarbeit gut gerüstet zu sein, möchte ich gerne mein 
Englisch etwas auffrischen bzw. verbessern. Derzeit habe ich keine Mühe, 
englischen Vorlesungen oder Skripts zu folgen. Ich habe jedoch oft 
grosse Probleme mit dem Hörverstehen. Die Grammatik ist seit Ende 
Gymnasium auch total verstaubt und ich schätze meine Ausdrucksweise als 
ziemlich "einfach" ein.

Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht der einzige mit einer ähnlichen 
Ausgangslage bin. Wie geht man am besten vor? Sprachschule? 
Auslandaufenthalt? Wie lange? Was will ein potentieller Arbeitgeber 
sehen? Wie gut muss man sein? Braucht man Zertifikate? Welche?
Gast #1573076
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Sprachschule lohnt sich nicht. Denn da ist ist man mit Auslaendern 
zusammen, die dann naheligenderweise deutsch sprechen. Besser etwas 
rumreisen und mit den Leuten reden. Zertifikate bringen nichts wenn 
man's kann, und wenn man nicht kann bringen sie auch nichts.
Gast #1573112
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Hallo Horst,


Die effektivste Methode ist für ein paar Wochen nach England / USA. 
Wichtig dabei finde ich dass Du KEINEN Kontakt zur deutschen Sprache 
hast.
Anfangs denkst Du nur in Englisch, später träumst Du auch in englisch.
Wenn Du zum Schluss entspannt einen englisch sprachigen Film anschauen 
kannst, hast Du es geschafft.

So hat es zumindest bei mir funktioniert.

Gruß,
Tom
Gast #1574066
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Meine Problemstellung ist ähnlich. Ich spreche wenig Englisch und 
verstehe es auch schlecht. Im Schriftlichen aber habe ich gute 
Kenntnisse. Und ich wette, vielen Absolventen deutscher Schulen geht es 
so, weil der Englischunterricht viel am geschriebenen Englisch arbeitet.

Das Beste ist, du machst mal Urlaub im englischsprachigen Ausland. Oder 
ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandssemester. Ich bedaure, es 
selbst nicht machen konnte, mangels Geld.
Gast #1574328
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Dr. Wolfram Draht schrieb:
> Ich spreche wenig Englisch und verstehe es auch schlecht.

für das verständnis helfen englische filme/serien/dokus. simpsons z.b., 
futurama und mythbusters haben für den anfang ein recht gut 
verständliches und deutliches englisch, der schwierigkeitsgrad lässt 
sich dann steigern.

horst schrieb:
> Ich habe jedoch oft
> grosse Probleme mit dem Hörverstehen. Die Grammatik ist seit Ende
> Gymnasium auch total verstaubt und ich schätze meine Ausdrucksweise als
> ziemlich "einfach" ein.

wenn es um die grammatik in der gesprochenen sprache geht, dann mach dir 
nicht zu viele gedanken (zumindest solange du keine vorträge bei 
irgendwelchen konferenzen oder vor vorständen hälst). an der uni 
hatte/habe ich mit zig dozenten aus aller herren länder (china, spanien, 
japan, polen, usa, gb, niederlande, ...) zu tun, mit denen man sich am 
besten auf englisch unterhält. und dafür reichen auch einfach gebaute 
sätze leicht aus - vorausgesetzt man hält sich an die grundregeln des 
satzbaus. die verschiedenen zeitformen mit den komplizierten, 
zusammengesetzten namen kann ich mittlerweile weder aufzählen noch kann 
ich sagen, wann diese theoretisch angewendet werden. mit der zeit kann 
man sich durchaus verständigen bzw. unterhalten ohne den 
grammatikalischen "ballast" im hinterkopf.

der langen rede kurzer sinn:
reden hilft und nicht zuviel an die schulgrammatik denken ;-)

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