Gast
#1573765
Hallo, ich hoffe Ihr könnt mir Tipps geben könnt, wie ich eine schnelle, schrittsynchrone Datenerfassung mittels AD-Wandlerkarte und USB-Schrittmotorsteuerung erreichen kann. Mit steht im Augenblick eine "USI-2" Schrittmotorsteuerung von ELV und eine A/D-Wandler PCI-Karte (KPCI3107 von Keithley) zur Verfügung. Die USI-2 und die KPCI3107 werden von einem Vb.net Programm angesprochen. Das Problem ist, daß es einen erheblichen zeitlichen Unterschied macht, ob man z.B. der USI-2 einen Befehl sendet 800 Schritte in einem Stück auszuführen oder 100 Mal einen Befehl (in einer For..Next Schleife) sendet 8 Schritte auszuführen. Bisher muß ich letztere Möglichkeit wählen, weil ich nach jeweils 8 Schritten einen Messwert über die AD-Wandlerkarte erfasse. Dazu muß das VB-Programm nach jedem Befehl auf die Rückmeldung der USI-2 warten, bevor das es weiterlaufen kann, damit die Messung schrittsynchron erfolgt. Mir schwebt als Lösung vor, daß die Schrittmotorsteuerung einen externen Takt an die AD-Wandlerkarte gibt und das VB Programm an Schluß den Datenpuffer ausliest. In der USI-2 ist ein ATMEL ATMEGA8-16AU Microcontroller und L6219 Schrittmotortreiber-Bausteine verbaut. Über die Atmega-Ports PD6 und PD7 kann man Schaltausgänge steuern. Am einfachsten wäre, wenn pro Schrittmotor-Step ein Impuls auf Pins PD6 ausgegeben würde. ELV führt aber keine individuelle Modifikationen der Microcontrollerfirmware durch. Das bedeutet doch, daß man die Firmware nur löschen kann und dann selbst die Schrittmotorsteurung von Grund auf neu programmiert? Wie hoch ist der Aufwand? Wer kann mir das Teil umzuprogrammieren? Oder wäre es besser gleich eine andere Schrittmotorsteuerung zu besorgen? Viele Grüsse aus Duisburg