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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil - Austausch der Anzeigeinstrumente


Autor: Thorsten Schüler (flocke)
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Hallo,

ich habe mir mal vor gut 25 Jahren ein Netzgerät (0-40V 4A) selbst 
gebaut und möchte die beiden Analog-Anzeigeinstrumente für VOLT und 
AMPERE gegen eine LCD-Anzeige austauschen. Ist das so ohne weiteres 
überhaupt machbar?
Die Schaltungspläne habe ich noch.
Kann mir da jemand mal einen Anstoß/Tip geben wie das am einfachsten 
realisiert werden kann. Vielen Dank

hG Flocke

Autor: Henk (Gast)
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2 sogenannte Panelmeter kaufen, einen entsprechende Shunt und 2 DC-DC 
Wandler.

Autor: Thorsten Schüler (flocke)
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Hi Henk,

danke, das ist genau der Hinweis den ich gebraucht habe.
Ich mach mich mal auf die Suche nach den teilen.

hG Flocke

Autor: MaWin (Gast)
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Du brauchst natürlich noch eine Stromversorgung für die Dinger, und die 
darf NICHT aus den SPannungen im Netzgerät abgeleitet sein.
Also ein 2 x 6V Trafo, Einweggleichrichter, Siebelko.
Desweiteren braucht das Amperemeter einen Shunt-Widerstand, denn die 
allermeisten Panelmeter messen 200mV. Bei deinem würde ich aber 3 3/4 
stellige für 39.99V und 3.999A suchen (und die letzte Stelle abkleben, 
ist eh Murks).

Autor: Henk (Gast)
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@MaWin: Habe ich nicht sinngemäß genau das selbe geschrieben wie Du? 
Oder dachtest Du nur mal wieder "doppelt hält besser"? ;-)

Autor: doofi (Gast)
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> Du brauchst natürlich noch eine Stromversorgung für die Dinger

Das weiss ein Anfangsanwender von Panelmetern nicht unbedingt.
Und wundert sich...

Autor: G4st (Gast)
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Ich würde die analogen Instrumente drinne lassen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Thorsten Schüler schrieb:

>...möchte die beiden Analog-Anzeigeinstrumente für VOLT und
>AMPERE gegen eine LCD-Anzeige austauschen. Ist das so ohne
>weiteres überhaupt machbar?

Ich würde was darum geben, hätte ich mein Netzgerät damals mit analogen 
Instrumenten anstatt LCD gekauft (das war ohne Preisunterschied 
wählbar).

Vergangene Woche, hatte ich im Haus einen Installateur der Stadtwerke, 
der im Keller einen einzigen Zähler nach statistischer Vorgabe 
austauschte. Mein Stromzähler ist fast 50 Jahre alt. Nun, ich hab mich 
mit dem Installateur herrlich unterhalten. Der meinte unter anderem, daß 
ein elektronischer Zähler mit LCD von der Lebensdauer her auf 25 Jahre 
spezifiziert ist, wogegen ein alter mechanischer Zähler problemlos auch 
200 Jahre erreichen könnte.

Bei einem Vielfachmeßinstrument, hatte ich schon mal einen Reinfall: 
Nach etwa 15 Jahren zog das LCD an den Seiten Luft, und wird dann 
zunehmend schwarz... Sowas passiert dem analogen Instrument natürlich 
nicht.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Ich hoffe, du teilst deine Erkenntnisse in den anderen Foren auch mit.
http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/topic101...

Arno

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Thorsten Schüler schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe mir mal vor gut 25 Jahren ein Netzgerät (0-40V 4A) selbst
> gebaut und möchte die beiden Analog-Anzeigeinstrumente für VOLT und
> AMPERE gegen eine LCD-Anzeige austauschen. Ist das so ohne weiteres
> überhaupt machbar?
> Die Schaltungspläne habe ich noch.
> Kann mir da jemand mal einen Anstoß/Tip geben wie das am einfachsten
> realisiert werden kann. Vielen Dank

KLar, geht in 80% aller Netzgeräte gut auszutauschen  ,-)

2 LCD-Panelmeter kaufen und einbauen.
In 50% der Netzteilschaltungen kanst Du die vorhandenen interne 
Spannungen zur Versorgung der Panelmeter mit benutzen.
In den übrigen 50% nicht.

Wie es bei Dir konkret aussieht, kann man ohne Deine Schaltpläne zu 
kennen nicht vorerst nicht sagen.

Also wäre es z.B. gut wenn Du diese hier hochlädst, dann helfen wir 
weiter.

Autor: MaWin (Gast)
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> In 50% der Netzteilschaltungen kanst Du die vorhandenen interne
> Spannungen zur Versorgung der Panelmeter mit benutzen.

Nenne mal eins.     (Beleg durch Link auf dessen Schaltplan)


Andrew, poste nicht ständig so einen Humbug.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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MaWin schrieb:
>> In 50% der Netzteilschaltungen kanst Du die vorhandenen interne
>> Spannungen zur Versorgung der Panelmeter mit benutzen.
>
> Nenne mal eins.     (Beleg durch Link auf dessen Schaltplan)


Schau Dir z.B.  mal FS12/73 an und vielleicht kommst Du dann  selber 
darauf wozu man die + und die - 6,8 Volt dort nutzen kann.


Gleiches gilt für die Gossen Konstanter wie 24KxRUyy

Und jede Menge Kepco, HP, ....



>
>
> Andrew, poste nicht ständig so einen Humbug.

Das sagst gerade Du als der größte Dummlaller dieses Forums.

Autor: MaWin (Gast)
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> > BELEG DURCH LINK AUF DESSEN SCHALTPLAN

> [nichts]

Dummschwätzer.

(Ja, ich hab per Google gesucht, FS12/73 führt einzig auf einen Beitrag 
von dir im Microcontroller,net, zum Gossen 24K könnte ich einen für 12 
EUR kaufen, aber das bist du nicht wert.).

Autor: Route_66 (Gast)
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Hallo!
Als erdfreie Spannungsversorgung für die üblichen Panelmeter auf Basis 
ICL7106 nutze ich immer kostenlose DC/DC Wandler von BNC-Netzwerkkarten 
aus dem Schrott. Die liefern aus 5VDC 9VDC erdfrei.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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MaWin schrieb:
>> > BELEG DURCH LINK AUF DESSEN SCHALTPLAN
>
>> [nichts]
>
> Dummschwätzer.
>
> (Ja, ich hab per Google gesucht, FS12/73 führt einzig auf einen Beitrag
> von dir im Microcontroller,net, zum Gossen 24K könnte ich einen für 12
> EUR kaufen, aber das bist du nicht wert.).



Nun MaWin, Du zeigst gerade das Du in diesem Topic wenig bis keine 
Ahnung hast.

Es gibt zu FS12/73 mehr als 6 Beiträge, und natürlich auch mind. zwei 
mit dem Schaltplan.


Wie ich sehe fehlt Dir der intellektuelle Zugang, selbst eine derart 
einfache Aufgabe zu lösen. Stattdessen prollst Du in gewohnter Manier 
herum.

Die kognitive Leistung, in den Schaltplan die 2 LCD Instrumente korrekt 
einzubringen, dürfte daher für Dich nicht machbar sein.

Autor: MaWin (Gast)
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Immer noch kein Beleg durch Link deinerseits.
War ja nicht anders zu erwarten.
Nein, mein Intellekt reicht nicht, mir eine Schaltung
aus einer längst vergrifeenen Funkschau-Ausgabe in der
Phantasier vorzustellen.

> Stattdessen prollst Du in gewohnter Manier herum.

Brauch ich nicht, ich weiß, das mit nicht-potentialfreien 
Versorgungsspannungen nichts Richtiges bei rauskommt.

Und ich zweifle stark an, daß die +/-6.8V potentialfrei
sind. Vermutlich weisst du aber gar nicht, was das ist.

Autor: T. C. (tripplex)
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Ihr habt doch mal ein derbst an der Waffel das ihr euch immer
so beweisen müsst. -.-
Das Leben ist definitiv kein Schwanzvergleich.

Autor: Denker (Gast)
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Ah, Andrew gibt auf?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Denker schrieb:
> Ah, Andrew gibt auf?

Nein, aber ich sehe das es zwecklos einen bornierten Dummlaller wie 
MaWin, der weder in der Lage ist die hier auf dem Forumsserver 
befindlichen Pläne der FS12/73 anzusehen, weiterhin die Basisinfos zu 
geben. Stattdessen weicht er mehr auf Nebenkriegsschauplätze aus.


Leute wie ihn gibt es seit langer Zeit. Die haben früher behauptet die 
Erde sei eine Scheibe und haben das noch vertreten als der Rest der Welt 
es besser wußte.

Und als "Schwanzvergleich" sehe ich das auch nicht wie Pascal das 
fälschlicherweise sieht:

Ich möchte einfach nur nicht weiter den Unfug im Raum stehen lassen das 
man für den banalen Anschluß zweier Panelmeter in JEDEM Fall 
DC/DC-Wandler oder sonst potentialfreie Hilfspannung benötigt. Eben weil 
es schlcihtweg falsch ist. Und eben weil  hier  Generationen von 
Dummlallern gebetsmühlenartig dieses Dogma prägen wollen das dieser 
Zusatzaufwand stets von Nöten sei.
Und es genügend Newbies gibt die genau dies immer wieder aufsaugen und 
genauso unreflektiert weitergeben.

So, und damit lassen wir es für diese Woche gut sein.
Es wird sicher noch zig Beiträge und Threads so weitergehen.
Aber für diesen Thread ist für den intelligenten Teil der Mitleser als 
gesagt.

Autor: MaWin (Gast)
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> Aber für diesen Thread ist für den intelligenten Teil der Mitleser als
gesagt.

Stimmt.
Daß die Versorgungsspannung der Panelmeter potentialfrei zur zu 
messenden Spannung sein muß, sonst messen die handelsüblichen Panelmeter 
nicht richtig.
Und daß die vorhandenen Spannungen im Netzteil praktisch nie 
potentialfrei zur Netzteilspannung sind, auch in dem uralten FS12/73 
nicht, und schon gar nicht bei "50%".

Dein Problem marsufant: Wenn dir jemand sagt, daß du Falsches erzählst, 
suchst du den Fehler beim Überbringer der Nachricht, statt bei dir 
selber.

Autor: Route_66 (Gast)
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>Daß die Versorgungsspannung der Panelmeter potentialfrei zur zu
>messenden Spannung sein muß, sonst messen die handelsüblichen Panelmeter
>nicht richtig.

Es gibt handelsübliche Panelmeter mit gemeinsamer Masse von 
Betriebsspannung und Messspannung. Sogar mit wählbaren Symbolen für 
V,A,m,k,M,Ohm,°C...

Autor: pietätloser (Gast)
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MaWin schrieb:
> Dein Problem marsufant: Wenn dir jemand sagt, daß du Falsches erzählst,
> suchst du den Fehler beim Überbringer der Nachricht, statt bei dir
> selber.

Der Nagel-auf-den-Kopf-Treffer.



Route_66 schrieb:
> Es gibt handelsübliche Panelmeter mit gemeinsamer Masse von
> Betriebsspannung und Messspannung. Sogar mit wählbaren Symbolen für
> V,A,m,k,M,Ohm,°C...

Wo und zu welchem Preis?
(Die ich kenne, sind wesentlich teurer als die "normalen")

Autor: oszi40 (Gast)
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Eine Digitalanzeige leuchtet nur wenn sie Strom bekommt. Das ist 
schlecht.

Wenn Ihr mich fragt, dann bin ich froh wenn noch ein Zeigerinstrument 
drin ist. Da sieht man wenigstens schon VOR dem Einschalten ob schon 
Spannung von woanders eingeschleppt wird. Für genaues Einstellen gibt es 
andere Meßinstrumente.

Autor: ICL7107 (Gast)
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Wenn ich mich richtig erinnere, kann man sogar mit dem ICL7107 eine 
Spannung die ein gemeinsames Potential mit der Versorungsspannung hat 
problemlos messen.

Autor: MaWin (Gast)
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Aber statt dass du dich zu erinnern versuchst,
schlag doch einfach im Datenblatt nach, was man dazu machen muss,
und ob die üblichen Panelmeter das so haben.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Ich denke ,ihr habt beide recht.

Ob das IC ICL7107 die Eingänge potentialfrei halten muss, hängt davon ab 
ob man dem IC eine negative Hilfsspannung zur Verfügung stellt. Es gibt 
Module die haben dafür einen ICL7660 an Board da darf man den Minuspol 
der Versorgungsspannung mit dem Minus Eingang verbinden. Die Module 
welche den Anschluß für die negative Betriebsspannung an Masse legen, 
darf man das eben nicht. Auskunft darüber gibt das Datenblatt des 
ICL7107.

Aber ganz davon abgesehen sind mir diese Anzeigen mit 3 Messungen / 
Sekunde für ein Labornetzteil zu langsam.

Ich habe in meinen Netzteil ein DVM mit dem Chipsatz CA3161/CA3162 drin.
Die haben zwar nur einen Anzeigeumfang von -99 bis +999 aber der kann 
immerhin 96 Messungen/ Sek. Das merkt man dann wenn man die Spannung am 
Netzteil kontinuierlich hochdreht. Da ist man mit dem drehen oft 
schneller als die Anzeige. Da würde ich auch noch den einzigen Vorteil 
der Analoganzeigen sehen, ansonsten sind Analoganzeigen einfach nur 
ungenauer.

Aber was jemand  in sein Netzteil für Messwerke einsetzt ist ein wenig 
auch Glaubenssache und sollte jedem selbst überlassen bleiben.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich denke ,ihr habt beide recht.

Nicht denken Ralph, das kannst du nicht besonders gut,

> Auskunft darüber gibt das Datenblatt des ICL7107.

schau da einfach mal rein.

> Ob das IC ICL7107 die Eingänge potentialfrei halten muss,
> hängt davon ab ob man dem IC eine negative Hilfsspannung
> zur Verfügung stellt.

Nein.
Es geht um eine bestimmte Verbindung zweier Anschlüsse
am ICL7106 (der 07 ist für LED, eher selten bei Panelmetern),
die bei den meisten Panelmetern vorhanden ist und unter einem
Klecks des COB verschwindet, also auch nicht zu öffnen ist.

Die
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1
sagt eigentlich alles zu dem Thema.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Siehe Datenblatt Maxim!! ICL7106/7107 Figur 14

Autor: MaWin (Gast)
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> Siehe Datenblatt Maxim!!

Ja, nun musst du doch noch ein wenig denken, auch wenn's weh tut,
warum dort 2 Verbindungen gestrichelt eingezeichnet sind, und was
der Hinweise mit dem "See discussion under Analog Common" zu
bedeuten hat.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Mawin deine beleidigende Art sich mit anderen im dem Forum 
auseinanderzusetzen geht nicht nur mir allmählich auf den Geist.

Bei uns wurden Displays schon zigmal genau mit diesen gestrichelten 
Verbindungen aufgebaut ( nicht nur von mir ! ), und funktionieren alle 
seit Jahren mit dem gleichen Ground an Input und Betriebsspannung. Wir 
haben auch schon fertige Module gekauft die genau so verschaltet waren 
wie in Figur 14 des Datenblattes, auch diese haben einwandfrei 
funktioniert.Warum du das nicht warhaben willst entzieht sich meiner 
Kenntnis , kann mir aber letztendlich auch egal sein.

Ich werde jetzt nicht mehr antworten, es sei denn es kommen wirklich 
stichhaltige Argumente.

Ralph Berres

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

er will in seinem Netzgeräte statt der Zeigerinstrumente LCD-Panelmeter 
einbauen.

Handelsübliche (billige) Panelmeter (Pollin, Reichelt usw.) benötigen 
eine potenzialgetrennte Betiebsspannung gegenüber den Messeingängen.

Ob es die in seinem Netzgeräte findet, kann er auf dem Schaltplan 
feststellen.
Es würde mich aber sehr wundern, wenn es die gäbe, welchen Zweck sollte 
sie in einem Netzteil erfüllen?

DC/DC-Wandler aus BNC-Netzwerkkarten/Hubs usw. nutze ich auch gern für 
diesen Zweck.

Er kann sich natürlich die Dinger auch mit dem IC nach Datenblatt selber 
zusammenlöten, ob er das will bezweiflich ich aber stark.

Was war also an MaWins erstem Postung falsch?

PS: bei einem Üblichen Netzgerät würde mir eine Auflösung von rund 0,1V 
bzw. 0,01A der 200mV Teileausreichen, genauer waren die 
Zeigerinstrumente auch nicht abzulesen...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Der 7107 kann ohne weiteres mit dem (-) Eingang auf Masse gelegt werden 
und dann beispielsweise seine eigene Betriebsspannung messen und 
anzeigen oder entsprechend die Ausgangsspannung eines Netzteils 
anzeigen. Da braucht es keine extra Spannungsquelle für.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Michael

diese billigen Reichelt Dinger funktionieren in der Tat nicht mit 
gemeinsamen Potential. Das liegt daran das da die -5Volt Erzeugung 
eingespart wurde. Wir hatten mal von einer anderen Firma welche gekauft 
welche exakt diese Spezifikation erfüllte , und diese haben wir dann 
genauer untersucht, weil wir auch wissen wollten warum die einen das 
können und die anderen nicht. Wir haben dann weil uns 30 Euro pro 
Instrument zu teuer waren welche selbst gebaut, die diese 
Spezifikationen auch erfüllen.

Wie weit man in einem Netzteil ohne getrennte Stromversorgung solche 
Anzeigen einsetzen kann hängt aber noch von dem Schaltungskonzept des 
Netzteiles ab. Z.B. ob der Strommesswiderstand im positiven Zweig hängt 
( da geht es nicht ) oder ob es im negativen Zweig direkt an der 
Ausgangsmasse hängt.

Ralph Berres

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

@Ralph Berres (rberres):

naja, da ich sowas nur in Einzelstücken im Hobbybereich nutze, nehme ich 
dann die Panelmeter für 5€ und die ausgelöteten Wandler. ;-)
5V für diese bekommt schon in einem Netzteil zustande, notfalls mit 
7805.
Der schlechte Wirkungsgrad der Geschichte bei einem üblichen 30V/4A 
Netzgerät dürfte auch relativ bedeutungslos sein.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: MaWin (Gast)
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> Das liegt daran das da die -5Volt Erzeugung eingespart wurde...

...und weil bei diesen Panelmetern COM und INLO intern verbunden sind.

Issesdennsoschwer.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Michael das mit den DC-DC Wandler ist eine gute Idee. Das muss ich mir 
merken.

Was den schlechten Wirkungsgrad eines 30V 4Amp Netzteiles angeht, so 
stimmt das bei einen längsgeregelten Netzteil.

Ich persöhnlich ( das kann für andere Personen anders aussehen ) 
bevorzuge längsgeregelte Netzteile im Laborbereich trotz schlechten 
Wirkungsgrad und großer Wärmeentwicklung.

Es kommt halt immer darauf an welche Forderungen man an das Netzteil 
stellt. Bei mir ist es halt sauberes rauscharmes extrem stabile 
Ausgangsspannung, sehr schnelles und sauberes Regelverhalten, und nach 
Möglichkeit unkaputtbar. Das ist meines Erachtens mit einen primär 
getakteten Schaltnetzteil nur mit extremen grossen Aufwand zu stemmen.

Bei einer festen Ausgangsspannung für ein Gerät z.B. Funkgerät sieht die 
Sache wieder anders aus. Da können Kriterien wie Gewicht eine Rolle 
spielen. Die Spannung muss auch nicht auf 0,1mV stabil bleiben bei 
Laständerung.

Aber das muss jeder für sich persöhnlich entscheiden, welche Kriterien 
er anwendet.

Ralph Berres

Autor: Thorsten Schüler (flocke)
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Erst ein mal vielen Dank für die vielen Hinweise.
Ich stelle Euch jetzt einmal, wie von einemgewünscht, den Schaltplan des 
0-40V 5A Netzteils zu Verfügung. Vielleicht klärt sich da ja so manch 
eine Frage auf.
Ich hoffe man kann alles genau erkennen.

hG Flocke

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Du könntest hinter dem 7812 Spannungsregler einen 7805 Regler schalten 
für die Versorgung der Displays. Allerdings müssen dann die Displays 
zwingend eine galvanische Trennung zwischen Minuspo- Versorgung und 
Minuspol-Eingang haben.
Wenn du die Minuspol- Versorgung an die Masse des 7805 schaltest und den 
Minuspol - Eingang an den Minuspol- Ausgang des Netzteiles anschließt, 
schließt du den Strommesswiderstand kurz. Wenn du die Minuspol 
-Versorgung und den Minuspol- Eingang beide an den Minuspol- Ausgang des 
Netzteiles anschließt ändert sich die Spannungsanzeige in dem Maße 
wieviel LEDs aufleuchten, weil du den eigenen vom Display gezogenen 
Strom mit messen wirst. Wenn der Minuspol- Eingang aber flotet dann 
müsste es so funktionieren wenn du den ersteren Fall verdrahtest.

Ich hoffe das sämtliche Klarheiten beseitigt sind.

Ralph Berres

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Ralph Berres schrieb:
> Michael das mit den DC-DC Wandler ist eine gute Idee. Das muss ich mir
> merken.
>
> Was den schlechten Wirkungsgrad eines 30V 4Amp Netzteiles angeht, so
> stimmt das bei einen längsgeregelten Netzteil.

Ich meinte auch mehr den Wirkungsgrad der Kette 7805 - DC/DC - 
Panelmeter.
Die Wandler sind immerhin 1W-Wandler, die sich dann ziemlich langweilen 
und der 7805 verheizt auch noch. Das im Verhältnis zur Verlustleistung 
des Netzteil ist aber wohl uninteressant.

PS: auch an alten HP Laserjet 4/5 usw. nicht vorbeigehen, die alten 
LAN-Karten hatten auch alle BNC und sind schnell hinten rausgezogen. ;)
Datenblatt von deren Wandlern habe ich hier irgendwo.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Hallo Michael

Ich habe sogar 2 von diesen laserjet4 hier stehen mit Netzwerkkarte.
Zur Zeit nutze ich sogar noch BNC Kabel als Netzwerkverkabelung.
Das wird sich aber im Laufe des Jahres ändern, dann stelle ich alles um 
auf 100MB Technik.

Übrigens ziehe ich die LED Panels den LCD Panels vor. Ist wohl 
Geschmacksache. Aber ich finde das man sie besser ablesen kann.

Ralph Berres

Autor: oszi40 (Gast)
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Nur zum Vergleich:
Spannungsfehler beim Ein/Ausschlten des Netzeils siehst Du erst dann 
WENN auch Deine LED/LCD-Anzeigen Strom haben. Deine Drehspulinstumente 
waren immer bereit.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

oszi40 schrieb:
> Nur zum Vergleich:
> Spannungsfehler beim Ein/Ausschlten des Netzeils siehst Du erst dann
> WENN auch Deine LED/LCD-Anzeigen Strom haben. Deine Drehspulinstumente
> waren immer bereit.

Naja, beim Ein- oder Ausschalten hochlaufende Netzteile wären als 
Labor-(Experimentier)netzteil ohnehin wenig zu gebrauchen.
Schmale Überschwinger, die ein angeschlossenes Einzelbauteil evtl. 
zerschießen könnten, zeigen beiden nicht sinnvoll an.

Letztlich kommt es immer auf die Anwenung an, meiner Meinung nach wird 
da gerade zum Basteln/Experimetieren durch Anfänger auch gern 
übertrieben.
Nur weil man heute bezahlbar recht hochwertige und genaue Technik kaufen 
kann, muß dann das nicht zwangsläufig auch machen.
Um z.B. seine ersten Schritte mit einem AVR zu machen, reicht auch ein 
Baumarktmultimeter. Fehler in der UART-Übertragung findet man auch durch 
Überlegung, nachlesen und nachfragen, ganz ohne DSO, dessen Anzeige man 
nicht fehlerfrei auswerten kann.

Eine Schaltung, die am Labornetzteil nur bei genau 12,05V spielt, ist 
praktisch meist sowieso nicht einsetzbar.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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man sollte die Analoggeräte beibehalten
Gerade beim Experimentieren sind kurze Schwankungen von Strom oder 
Spannung
besser zu erkennen ( z. B. kurzes Zucken der Zeiger), als bei einer 
digitalen Anzeige.
Wenn die Auflösung oder Genauigkeit nicht ausreicht, kann man zusätzlich 
digitale Geräte verwenden
MfG

Autor: Michael_ (Gast)
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> Ralph Berres (rberres)
>Aber ganz davon abgesehen sind mir diese Anzeigen mit 3 Messungen /
>Sekunde für ein Labornetzteil zu langsam.
Kannst du wirklich so schnell gucken?
Ich würde die Anzeigen in dem Gerät belassen bzw. ersetzen, und meine 
Kraft lieber neuen Themen widmen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Michael

Ich kann zwar die letzte Stelle nicht so schnell verfolgen, aber an der 
vorletzten Stelle erkenne ich sehr wohl beim drehen des 
Spannungseinsteller  in Realtime welche Spannung augenblicklich 
eingestellt ist. Mir persöhnlich ist das halt wichtig. Aber ich habe 
lediglich gesagt , das mir die 3 Messungen pro Sekunde zu langsam sind. 
Es kann ja jeder einbauen was er für richtig hält.

Ralph Berres

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Michael_ schrieb:
>> Ralph Berres (rberres)
>>Aber ganz davon abgesehen sind mir diese Anzeigen mit 3 Messungen /
>>Sekunde für ein Labornetzteil zu langsam.
> Kannst du wirklich so schnell gucken?

Man kann so schnelle gucken. :-)
Ich bin mit Zeigerinstrumenten groß geworden.
Die Digitalanzeigen haben 2 Probleme: wenn ich am Netzgerät 5V 
einstellen will, drehe ich am Knopf, bis der Zeiger auf 5V steht und 
habe kein Problem damit. Beim Digitalen ist man versucht, genau 5V 
einzustellen, egal, ob es so genau sein muß oder auch nicht. Kostet Zeit 
(und evtl. Nerven ;)).

Einen kurzen Stromimpuls bei Zuschalten einer Komponente sehe ich am 
Zucken des Zeigers. Dann kann ich Oszi o.ä. ranhängen, wenn ich es als 
Problem einstufe. Auf dem digitalen passiert da genau nichts oder nur 
manchmal, wenn es gerade passend sampelt.

Abgleicharbeiten auf Min oder Max sind mit einem digitalen nur nervend 
und dauern unnötig lange.
Nicht ohne Grund haben die besseren Digitalen dann da dann wieder eine 
Balkenanzeige, die kommt aber auch an einen Zeiger nicht ran.

Ist wie die Durchgangsprüfer der Digitalen, die keinen eigenen 
Komparator haben, sondern den Anzeigewert auswerten. Bis es bei denen 
einmal piept habe ich mit den anderen schon 20 Verbindungen geprüft.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Michael ich weis nicht wo dein Problem ist.

Lasse doch jeden das Instrument einsetzen mit welchen er persöhnlich am 
besten zurecht kommt.

Die einen mögen halt Analoginstrumente, die anderen mögen lieber 
digitale Instrumente, wieder andere ( dazu zähle ich mich auch ) mögen 
halt schnelle digitale Instrumente.

Jeder wird seine persöhnliche Gründe haben warum er genau das Instrument 
einsetzt.

Übrigens mein HP34401 macht in der langsamsten Samplerate 6 Messungen 
pro Sekunde und reagiert auf den Durchgangsprüfer augenblicklich mit 
einem Piep. Meistens habe ich es auf 50 Messungen/ Sekunde eingestellt, 
es sei denn ich brauche 6,5 Stellen Auflösung , da geht es halt nicht 
schneller als 6 Messungen/ Sekunde.

Ralph Berres

Autor: oszi40 (Gast)
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@Ralph: Die 6-stellige Genauigkeit ist wunderbar, aber wieviel Stellen 
genau zeigt das Gerät an wenn es AUS ist?  :-)

Wenn ich Thorsten wäre, würde ich die LED-Anzeige zusätzlich anbringen. 
Damit ist man für alle Lebenslagen gut gerüstet, auch für Akku-laden.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Oszi
 wenn das Gerät aus ist will ich auch nicht messen. Gemeinhin schaltet 
man das Gerät vor dem messen ein. Und wenn es aus ist kann dem Gerät 
trozdem nichts passieren, weil der Eingang dann vom Messverstärker 
getrennt ist. Selbst wenn man 1000V am Eingang anliegen hat und dann 
einschaltet passiert nichts, weil 1. das Gerät den Messverstärker erst 
nach dem initialisieren auf den Eingang schaltet und 2. das Gerät 
zusätzlich noch gegen Überspannung geschützt ist, und 3. es ein ganz 
normaler Vorgang bei einer automatischen Bereichseinstellung ist das das 
Gerät im richtigen Messbereich landet.

Ralph Berres

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