Gast
#1574470
Hallo, bei einer batteriebetriebenen Microcontroller-Schaltung mit einem USB-Seriell-Wandler möchte ich um Strom zu sparen den Wandler nur dann mit Strom versorgen, wenn die Schaltung an USB angeschlossen wird. Gleichzeitig soll dann geschickterweise der Rest der Schaltung nicht über die Batterie, sondern ebenfalls über USB versorgt werden (ist aber kein Muss). Ich frage mich gerade, wie ich das am geschicktesten entkopple, denn wenn die Schaltung auf Batteriebetrieb läuft, würde ich ja durch die Controller-Leitungen den Wandler evtl. über die internen Schutzdioden speisen, was ja bekanntlich nicht so dolle ist. Die optionale Versorgung der restlichen Schaltung über USB wäre ja kein Problem, wenn ich beispielsweise einen Umschalter einbaue, der von Batterie- auf USB-Versorgung umschaltet oder evtl. sogar über Transistoren mittels der ankommenden USB-Versorgungsspannung umschalte. Die mir einzige als sauber erscheinende Lösung ist, dass ich USB- und Batteriespannung über zwei Dioden entkopple, und den USB-Seriell-Wandler bei nicht angelegter USB-Spannung im Reset halte. Kostet dann zwar ein paar 100µA (wenn ich beispielsweise die USBsuspend-Stromaufnahme des FT232R mit der Stromaufnahme im Resetzustand gleichsetze -> keine Angabe bzgl. Reset-Stromaufnahme im Datenblatt gefunden), aber scheint mir wie gesagt die einzig saubere Lösung zu sein. Einziger Wermutstropfen wäre, dass die USB Spezifikation bis zu 4.2V im schlechtesten Fall für ein Gerät erlaubt, was bedeutet, dass beispielsweise bei 3x 1.5V Batterien die Batterien weiterhin belastet werden. Eine Schaltung für PowerSupply-Switching würde dann auch wieder Strom fressen. Bleibt so gesehen eigentlich wirklich nur der Schalter, mit zwei Umschaltkontakten, einmal für die Versorgung, und einmal für den Reset des Wandlers. Oder seht ihr da noch andere Möglichkeiten? Ralf