Lötzinn: Welche Zusammensetzung ist zu empfehlen?

OP #1577018
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Hallo,

suche 0,35mm Lötzinn.

Habe hier im Forum diverse Threads gelesen und muss gestehen, ich bin 
verwirrt.

Lese von Blei (habe ich verstanden), von Silberanteil und Kupferanteil.

Mal eine ganz direkte Frage, wie wirkt sich was auf das Löten und den 
entsprechenden Anwendungsfall aus.

Ich löte Elektronikplatinen im Hobbybereich. SMDs (0805) ist im Grunde 
die feinste Lötanwendung, die ich habe. Als Lötstation verwende ich eine 
i-CON von Ersa.

Wer kann mir ein Lötzinn in 0,35mm Dicke empfehlen? Vorzugsweise mit 
Bezugsquelle.

Gruß & Dank

Christian
Gast #1577040
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Wozu brauchst du ein 0,35mm-Lötzinn, wenn du eh nix feineres als 0805 
lötest? Auch 0603 geht noch sehr bequem mit 0,5er.

Sn-Ag hat einen höheren Schmelzpunkt als Sn-Pb, dafür darf man die 
Geräte noch verkaufen. Sn-Cu habe ich noch nie verwendet.
Gast #1577056
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Für den Hobbybereich nimm ein Sn60Pb40 Lot. Das hat einen niedrigen 
Schmelzpunkt und lässt sich gut löten.
Wenn du das Produkt verkaufen willst, kommst du an bleifreien Loten 
nicht vorbei. Gebräuchlich sind SAC Legierungen (Sn Ag Cu). Der 
Schmelzpunkt ist um etwa 40 K höher als bei SnPb Loten. Auch die 
Haltbarkeit der SAC Lote ist nicht so berauschend. Schuld daran sind 
u.a. die intermetallischen Phasen, die sich beim Löten bilden. Die 
Zusammensetzung hängt vom Geldbeutel ab. Ein höherer Silberanteil kostet 
natürlich mehr.

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