Bauteileidentifikation: Induktivität auf einer Tor-Fernbedienung

OP #1577089
Wer könnte mir bei der Identifikation einer kleinen SMD-Induktivität 
weiter helfen?

Es handelt sich um eine Funk-Fernbedienung 433 MHz. Sie war in eine 
Pfütze ersoffen, und der Fahrer hat beim Öffnen des Gehäuses (Zwecks 
Entnahme der Batterien) eine der beiden auf der Platine befindlichen 
Induktivitäten mechanisch beschädigt (Position beim roten Kringel, 
Bauteil ist schon ausgelötet).

Auf der Platine befindet sich eine weitere Induktivität (grün 
eingekringelt), welche optisch und mechanisch (Größe, Anzahl Windungen) 
genauso groß zu sein scheint wie die defekte Induktivität.

Ich habe jetzt keine Ahnung ob da durch Elektrolyse noch weitere 
Bauteile kaputt gegangen sind, möchte aber erst mal die Induktivität 
ersetzen. Es scheint mir ein frequenzbestimmendes Bauteil zu sein, es 
hängt "irgendwo" im Ausgang des 433 MHz Oszilators. Eine Ersetzung der 
Induktivität durch eine Drahtbrücke bringt die FB auf jeden FAll nicht 
zum Funktionieren, obwohl die sonstigen "statischen Spannungspegel" (mit 
einem einfachen Vielfachinstrument gemessen) der Platine identisch sind 
wie die einer funktionsfähigen FB

Wie könnte ich denn jetzt feststellen, wieviele "Henrys" in der Spule 
sind? Gängige Versender haben ja typischerweise nicht jede 
SMD-Induktivität einzeln fotografiert, sondern meistens nur ein 
"Platzhalter-Bild". Vielleicht kann ja jemand den Hersteller des 
Bauteils identifizieren?

Die mechanischen Maße des Spulenträgers sind: Breite = 1.2 mm, Länge = 
1.6 mm, Höhe = unbekannt. Anzahl Windungen = 4
Angehängte Dateien:
Gast #1578295
Untersuche doch die "defekte" L nochmal mit einer Lupe, ob sie wirklich, 
endgültig nicht reparierbar ist.
Und vor allem, behandle das Mäuseklavier mit Kontaktspray (Tuner600?) 
o.ä..
Schön alles hin und her schalten.
OP #1578309
ja, die Spule ist wirklich hin (eine Windung ist unterbrochen). Das 
bekomme ich auch mit der feinsten Lötnadel nicht hin. Da ja auch der 
Spulenkörper selbst nicht aus Keramik, sondern irgendwas kunststoffiges 
ist, gibt das nur irgendwas "geschmurgeltes"

Mäuseklavier einsprühen / austauschen ist eine gute Idee, zumindest mal 
durchklingeln ob es Kontakt gibt.
Gast #1578316
>ja, die Spule ist wirklich hin (eine Windung ist unterbrochen).
Kann man da nicht eine Windung abwickeln und wieder zusammenlöten?
Oder die Reste der zwei Induktivitäten messen?
Es wird nicht frequenzbestimmend sein, das gibt das Kästchen rechts vor.
OP #1578328
> Oder die Reste der zwei Induktivitäten messen?

bei den mechanischen Maßen ist eine Messung alleine schon nicht so 
einfach (abgesehen davon daß ich kein Meßgerät habe)

eine Messung von 2 Restinduktivitäten bei einer BAuteilelänge von 1,6 mm 
stelle ich mir als ... ziemlich kniffelig vor

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