Kleine Leuchtstofflampen können über die kapazitiv erzeugten Ströme der
50-Hz Netzspannung gezündet werden. Ein Starter ist nicht unbedingt
nötig.
Ohne Strombegrenzung würde anschließend die Röhre am Netz durch eine
Bogenentladung zerstört.
Damit es nicht dazu kommt, muss man den Strom auf 100 bis 300 mA
begrenzen, je nach Röhre. Billige Leuchten verwenden dazu einen
Widerstand. Da gehen dann im ungünstigen Fall 80% der Leistung im R
verloren und 20% in der Röhre.
Den Hersteller (oder Conrad) interessiert das nicht, bezahlt wird das ja
vom Käufer, der eine 2,99-Euro-Leuchte haben wollte.
Bis vor kurzem begrenzte man den Strom durch eine 50-Hz-Induktivität
(Drossel), da geht die Sache mit geringen Verlusten aus. etwa 8% in der
Drosel und etwa 92% in der Röhre.
Modern ist ein elektronisches Vorschaltgerät mit Erzeugung von ca.40kHz
(EVG), da kann man eine kleine Ferrit-Induktivität verwenden und hat
noch einige weitere Vorteile durch die 40 kHz.