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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LM4040 Referenzspannung


Autor: Karl (Gast)
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Wie kann ich die beiden Widerstände in der Schltung berechnen?
Die Diode ist ein LM4040 mit 2,5V die Gesamteschaltung soll als 
Referenzspannung diehnen.

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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So wie gezeichnet macht die Schaltung nur eines: sie treibt den OP nach 
Vcc in die Sättigung.

Vielleicht schreibst Du mal 1-2 Worte dazu, was das überhaupt werden 
soll...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Das soll wohl eine Pufferung der Referenzspannung durch einen 
Impedanzwandler werden? Da ist nur die Anordnung der Bauteile noch nicht 
ganz richtig...

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie kann ich die beiden Widerstände in der Schltung berechnen?

Gar nicht.
Es fehlt mindestens eine Masseverbindung.
Ohne Angaben zum OpAmp und den SPannungen kann man eh nichts rechnen, du 
bekommst also nur die Rechenwege, rechnen musst du schon selber.

> Die Diode ist ein LM4040 mit 2,5V die Gesamteschaltung soll als
> Referenzspannung diehnen.

Das Poti muss einen so niedrigen Widerstand haben, dass die Bias-Ströme 
des OpAmp deine Spannung nicht zu sehr verfälschen.

Bei einem Bias-Strom von 10uA lt. Datenblatt des OpAmp würde ein 25k 
Poti (12.5k in Mittelstellung parallel, also 6.25k) zu maximal 0.0625V 
Abweichung führen. Rechne mit deinen Zahlen also, wie niedrig der 
Potiwiderstand sein muss, damit es für deine Anwendung ausreichend genau 
wird.

Durch das Poti fliessen (bei 2.5V und 25k) 100uA, durch die LM4040 
sollten auch 100uA (50-1000uA) fliessen, also durch den oberen 
Widerstand (an dem vermutlich 2.5V abfallen weli die Versorgungsspannung 
vermutlich 5V beträgt, hast du natürlich alles nicht drangeschrieben, 
Faulheit siegt) so 200-250uA, nimm also 10k.

Autor: Karl (Gast)
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ich hab die schaltung so aufgebaut und es läuft auch alles. die 
schaltung soll eine referenzspannung bilden. vcc ist 3,3v und am ausgang 
des opv sollen 1,65v entstehen. durch ausprobieren haben ich den ersten 
widerstand auf 100ohm gelegt und den poti auf 1k. über den poti ist die 
einstellung +-0,2V einstellbar.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Karl:

Du hast noch keinen Blick ins Datenblatt des LM4040 geworfen, oder?

Autor: Karl (Gast)
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doch aber ich verstehe es nicht

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Karl schrieb:

>doch aber ich verstehe es nicht

Was ist es? Die englische Sprache, oder der Inhalt?

Autor: Karl (Gast)
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:-( der Inhalt, dort steht ja nur eine formel, womit man R ausrechnen 
kann

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Karl:

Geh mal auf Seite 25. Da findest du eine typische Grundschaltung für 
eine Referenzspannungsquelle.

Die kann man dann erst mal an einen OP schalten, um sie nicht zu 
belasten bzw. zu strapazieren.

FIGURE 1. Shunt Regulator

Auf Seite 25:

The minimum operating current increases from 60 μA for the LM4040-
2.048 and LM4040-2.5 to 100 μA for the LM4040-10.0. All
versions have a maximum operating current of 15 mA.

Das Datenblatt ist nicht besonders gut strukturiert und nicht einfach zu 
lesen, gebe ich zu. Den typischen Betriebsstrom muß man sich zwischen 
den Zeilen irgendwo heraus angeln.

Auf Seite 26 ist ein Anwendungsbeispiel: Dort ist ein 909 Ohm Widerstand 
von der 5V-Versorgung zum LM4040-4.1 eingezeichnet. Macht ca. 1mA. Da 
siehst du auch, wie das angewendet wird.

Ich würde es da mit 1mA Strom versuchen.

Wie hoch ist bei dir VCC? Hast du nicht angegeben.

Setze in die Formel für VS deine Betriebsspannung ein, Für VR die 
Referenzspannung am LM4040, für IQ 1mA, und für IL Null ein, da der 
Eingangsstrom des OP vernachlässigbar gering ist.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Damit wir nicht von verschiedenen Datenblättern sprechen:

http://www.national.com/ds/LM/LM4040.pdf

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