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Forum: HF, Funk und Felder Gedruckte "rechteckige" Spule


Autor: Mathias (Gast)
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Guten Morgen allerseits,

ich bin auf der Suche nach der Formel für eine gedruckt Spule in 
folgender Form:
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Bei google finde ich immer nur die Formel für spiralförmige gedruckte 
Spulen oder für zylinderluftspulen.

Vielleicht habe ich auch einfach nur die falschen Suchbegriffe, ich weiß 
nämlich leider nicht genau wie man diese Art von Spule nennt?!

Habe alle möglichen Kombinationen von: gedruckte rechteckige Luftspule 
oder printed PCB coreless coil gesucht, bis jetzt erfolglos  ...

Bin für jede Hilfe dankbar,

Grüße ...

Autor: Zacc (Gast)
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Das ist keine Spule, sondern ein Shunt.

Autor: Mathias (Gast)
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Morgen,

danke für deine schnelle Antwort ...

der Shunt hat dann aber trotzdem eine Induktivität?

Ahso, die Länge (also in der Skizze von oben nach unten) ist viel größer 
als die Breite (von links nach rechts) falls das wichtig ist.

Gruß Mathias.

Autor: Marcus (Gast)
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Hallo,

> Das ist keine Spule, sondern ein Shunt.

ja und nein.
So eine Anordnung hat natürlich einen gewissen, wenn auch geringen 
Widerstand. Aus Konstantandraht gebogen gut als Shunt zu verwenden.
Solche auf Platine in Kupfer geätzten Schleifen haben aber auch eine 
Induktivität. Durch die geringe Dicke im Verhältnis zur Breite heben 
sich die erzeugten Einzelfelder nicht volständig auf, sondern koppeln 
ineinander.
Bei "Nührmann" Das Große Werkbuch Elektronik Seite 616 oder 1190 im Band 
2 ist solch ein Print mit 100nH dargestellt. Hab leider hier nichts zum 
scannen. Die Berechnung ist nur sehr eingeschränkt möglich.
Besser zu Händeln ist ein Print in Form einer Schnecke. Siehe Anhang.

Gruß
Marcus

Autor: ich (Gast)
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Autor: Integrator (Gast)
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Nicht simulieren, intergieren und dabei was lernen. Viel Induktivität 
wird das Ding nicht haben, egal wie groß man es baut, soviel sein 
verraten. Die Felder der gegenläufigen Ströme heben sich größtenteils 
weg.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Am ehesten ist es mit bifilaren Leitungen zu vergleichen.
Die Ströme/Felder der hin und rücklaufenden Züge heben sich gegenseitig 
auf.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Such mal nach Meander Spulen.
Allerdings ist nicht wirkliche eien Spule sondern wirkt eher wie ein 
Stück langgestreckter Draht.

Meanders verwendet man normalerweise in der HF-Technik um 
Verzögerungsleitungen zu machen. Die werden auf Laufzeit und 
Wellenwiderstand berechnet. Da ist dann eine Masselage unterhalb des 
Meanders notwendig.

Autor: gasat1 (Gast)
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> Meanders verwendet man normalerweise in der HF-Technik um
> Verzögerungsleitungen zu machen. Die werden auf Laufzeit und
> Wellenwiderstand berechnet. Da ist dann eine Masselage unterhalb des
> Meanders notwendig.

Genau wie in der Computertechnik. Seht euch mal die Platine vom 
RAM-Riegeln an. Oder das Mainboard in der Nähe des Prozessors. Signale 
müssen alle gleichzeitig am Speicherchip oder an der CPU ankommen. 
Deshalb müssen die Leitungslängen gleich sein.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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gasat1 schrieb:
> Genau wie in der Computertechnik.

Naja, seit Computertechnik HF-Technik geworden ist. ;-)

Autor: Mathias (Gast)
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Vielen Dank für eure Hilfe,

vielleicht sollte ich noch erwähnen was ich eigentlich genau vorhabe, 
die Spule/Induktivität soll nämlich gar nicht auf eine Leiterplatte, 
sondern in ein elastischen Stoff "eingenäht" werden und durch 
Geometrieänderungen bei Ausdehnung als "Dehnungssensor" missbraucht 
werden ... als Frequenzgebendes Bauteil in einem Oszillator hätt ich 
einen tollen Sensor, theoretich ;-)

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