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Forum: Platinen Platinenlayout ohne Durchkontaktierungen


Autor: jason (Gast)
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Hallo,

Ich habe eine Frage zum Layout der Platine: Gibt es irgendwelche Tricks, 
um sich die Drahtbrücken zu sparen? Es sind nämlich relativ viele, aber 
ich schaffe es nicht ohne/mit weniger Brücken.

Wer Tipps zur Schaltung hat, soll sie mir bitte sagen, denn es ist eine 
der ersten Schaltpläne, die ich gemacht habe.
Die Schaltung soll die Signale an Pin 3, 5, 7 und 9 von SV1 nach SV2-SV5 
an die entsprechenden Pins verteilen. Das Signal an Pin 1 von SV1 soll 
einer logischen Eins entsprechen, wenn eines der Signal von SV2-SV5 
einer Eins entspricht (die Pull-Down Widerstände an Pin 1 werden 
benötigt).
Pin 8 und 10 sind Vcc und Pin 2, 4 und 6 sind GND.

(Falls sich jemand wegen dem teilweise "verdrehten" Schaltplan wundert: 
Das habe ich so gemacht, damit es keine/nicht so viele Überschneidungen 
auf dem Layout gibt.

MfG

Autor: jason (Gast)
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Der Doppelpost tut mir Leid, aber ich habe noch vergessen etwas zu 
sagen:
Die LEDs sollen rot leuchten, wenn am entsprechenden Steckverbinder an 
Pin 1 das LOW-Signal anliegt. Grün, wenn am entsprechenden 
Steckverbinder an Pin 3, 5, 7 oder 9 ein HIGH-Signal anliegt und Gelb 
(Grün und Rot), wenn Pin 1 HIGH und alle Signale an Pin 3, 5, 7 und 9 
LOW sind.

Wenn ich die Bilder in höherer Auflösung hochladen soll, müsst ihr mir 
das sagen.

MfG

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Die Oberseite der Platine als "Nicht verfügbar" N/A auswählen.

Die Kosten für VIAS hoch setzen.

Irgendwo gibt es auch eine Vorlage für "singlesided"

W.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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jason schrieb:
> Hallo,
>
> Ich habe eine Frage zum Layout der Platine: Gibt es irgendwelche Tricks,
> um sich die Drahtbrücken zu sparen?

Hallo,

so auf den ersten Blick nicht. Aber besonders voll ist die Platine ja 
nicht gerade, ich würde daher versuchen, möglichst viele Drahtbrücken 
auf gleiche Länge zu bekommen, das vereinfacht das Bestücken. Es wird 
nicht überall gehen, aber du hast ja jetzt eine individuelle Länge für 
jede einzelne Brücke. Ich mache wenn irgend möglich (meistens mache ich 
ja eh Multilayer) Drahtbrücken so lang wie Widerstände und lasse eine 
Reihe Null-Ohm-Widerstände durch die Biegemaschine. Das sieht auch 
professioneller aus.

Gruss Reinhard

Autor: MaWin (Gast)
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> Gibt es irgendwelche Tricks, um sich die Drahtbrücken zu sparen?

Ja, nennt sich Intelligenz.

Die Anfertigung eines gutes Layouts ist durchaus eine Leistung,
der man von Geduld, Ausprobierelan, und Ausdauer her
gewachsen sein muss. Gute Layouter erkennat man, schlechte auch.

Bei dir beginnt es schon beim Schaltplan. Wer ein gutes Layout
machen will, sorgt schon beim  der Schaltung für gute
Voraussetzungen.

Autor: jason (Gast)
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MaWin schrieb:
> Bei dir beginnt es schon beim Schaltplan. Wer ein gutes Layout
> machen will, sorgt schon beim  der Schaltung für gute
> Voraussetzungen.

Was würdest du denn ändern, wenn ich fragen darf?

@Wolfgang und Reinhard: Danke für die Tipps.

MfG

Autor: Basti (Gast)
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Du kannst zB schauen, ob du einige Logikgatter tauschen kannst, um dann 
im Layout Brücken zu sparen, etc

Autor: MaWin (Gast)
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> Was würdest du denn ändern, wenn ich fragen darf?


Na ja, das beginnt bei der Bauteilauswahl.

Da du offenbar "logische Signale" verarbeiten musst (was bei dir wohl 
0V/5V heisst), sind die Transistoreingangsstufen zumindest merkwürdig.

Die Schaltung liesse sich auf 1 Bauteil reduzieren, ein GAL20V10. Dann 
hast du gar keine Probleme mit der Leiterplattenerstellung mehr.

Die beiden HC32 liessen sich durch 1 HEF/CD4027 ersetzen.

Bei den LEDs bin ich mir noch nicht mal sicher, ob du sie so ansteuen 
willst.

LD1 leuchtet grün, wenn Ausgang 4 auf HI ist und DIMM0 bis DIMM3 alle 
auf LO.
LD1 leuchtet gelb, wenn Ausgang 4 auf HI ist und zumindest einer von 
DIMM0 bis DIMM3 auf HI.
LD1 leuchtet rot, wenn Ausgang 4 auf LO ist.
Da vermutlich Ausgang 4 mit einem der DIMM0..DIMM3 verschaltet ist, gibt 
es den Zustand, wo sie grün leuchtet, gar nicht.

Kommt mir unlogisch vor. Aber wenn die LEds wirklich nur rot/geld 
leuchten könne sollen, geht es dort deutlich einfacher, da kann man eine 
LED einfach an Dauerspannung legen.

Autor: jason (Gast)
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MaWin schrieb:
> Da vermutlich Ausgang 4 mit einem der DIMM0..DIMM3 verschaltet ist, gibt
> es den Zustand, wo sie grün leuchtet, gar nicht.
Hö?

Wenn man davon ausgeht, dass eines der DIMM-Signal HI und Pin 1 eines 
Steckverbinders auch HI ist, dann ergibt sich doch folgende 
Zusammensetzung der Signale (für die LED des o.g. Verbinders):

DIMM=(DIMM0 or DIMM1) or (DIMM2 or DIMM3)
(DIMM ist also im o.g. Fall 1)

Rot=DIMM nand PIN1
(Also HI nand HI)

Grün=PIN1
(Also HI)

Grün gibt es doch!?!

MfG

Autor: MaWin (Gast)
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Wenn aber PIN1 HI ist, leuchtet auch die rote, und rot und grün zusammen 
gibt gelb, oder ?

Autor: jason (Gast)
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Ich weiß nicht, ob du es nicht richtig erkannt hast (so wie ich 
anfangs), aber es ist ein NAND-Gatter, welches die beiden Signal DIMM 
und PIN1 zusammenbringt, nicht AND.

MfG

Autor: Michael_ (Gast)
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Und man muß auch mal per Hand etwas machen. Die zwei Brücken unten 
rechts bekommt man ganz leicht weg. Und einige weitere sicher auch.
>Autor: MaWin (Gast)
>Datum: 06.02.2010 14:10
Dem stimme ich voll zu!
Aber MaWin,
>Die beiden HC32 liessen sich durch 1 HEF/CD4027 ersetzen.
der 4027 ist doch wohl ein flankengetriggerter JK-Flip-Flop?
Evtl. Ersatz durch 7421 oder 7420 mit entsprechender Anpassung.
Ein paar Stützkondensatoren wären auch nicht schlecht.
Kann denn ein 74HC00 eine LED treiben?

Autor: MaWin (Gast)
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Sorry, 4072

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