invertierende OP-Verstärkerschaltung

Gast #1586817
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Das hab ich nun nicht ganz verstanden :)
Das heißt wenn die Schaltung so aufgebaut wäre wie in iOP2 und ich den 
OP als ideal annehmen würde, dann könnte ich doch das Ersatzschaltbild 
wie in iOP3 darstellen oder? Wobei dann UN natürlich 0 wäre.
Der Unterscheid zur ersten Schaltung besteht doch aber nur im Widerstand 
Rp2 und deswegen ist mir der Zusammenhang nicht ganz klar.
Angehängte Dateien:
Gast #1586844
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>Das hab ich nun nicht ganz verstanden :)

Wenn Du das Posting von Autor:  Helmut S. (helmuts) meinst:

Verstehe ich auch nicht, villeicht wollte er ausdrücken: Wenn der 
Lastwiderstand sehr klein wird, ist der OP aufgrund seines endlichen 
Ausgangswiderstands irgendwann überfordert. Aber das ist eh klar, und 
darum ging es dir wohl auch nicht.
Gast #1586886
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Achso, also wenn ich anstatt des Widerstandes den Ausgang kurzschließe.

Aber in der zweiten Schaltung (also mit RP2) muss ich RP bei der 
Berechnung der Verstärkung berücksichtigen und bei der ersten Schaltung 
(iOP) nicht.
Und mir erschließt sich nicht so ganz wieso.
Gast #1586898
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Ist das vereinfachte Ersatzschaltbild (iOP3) den so richtig?
Weil wenn ich mir das da angucke wird mir nicht klar warum ich den 
Lastwiderstand (Rp) wenn ich von einem Innenwiderstand (RP2) ausgehe 
beachten muss und ich den ohne Innenwiderstand vernachlässigen kann.
Gast #1586915
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Die durch die Gegenkopplung bestimmte Ausgangsspannung stellt sich an 
dem Punkt ein, wo der Gegenkopplungswiderstand sich befindet (also an 
der Last).

Ob der OPV bedingt durch seinen Innenwiderstand intern eine höhere 
Verstärkung macht (die sich durch die Spannungsteilung Innenwiderstand 
mit Lastwiderstand ergibt), ist für die Berechnung der Verstärkung der 
Gesamtschaltung unerheblich.
Gast #1586927
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mhh (Gast) schrieb:

Oder anders gesagt:
Der OP ist ein Differenzverstärker, er stellt die Spannung an seinem 
Ausgang so ein, dass die Spannungsdifferenz an seinen Eingängen nahezu 
Null wird. Die Last am Ausgang spielt da überhaupt keine Rolle, solange 
er nicht überfordert ist. Überfordert wäre er u.a. wenn die 
Versorgungsspannung nicht ausreicht, oder wenn die Last zu groß ist, so 
dass sein Ausgang "zusammenbricht".
#1586939
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bENE schrieb:
> Achso, also wenn ich anstatt des Widerstandes den Ausgang kurzschließe.
>
> Aber in der zweiten Schaltung (also mit RP2) muss ich RP bei der
> Berechnung der Verstärkung berücksichtigen und bei der ersten Schaltung
> (iOP) nicht.
> Und mir erschließt sich nicht so ganz wieso.

Damit kein Missverständnis aufkommt, ich ging vom Bild iOP2 aus.

Was das Bild iOP3 soll ist mir nicht klar.
Gast #1586940
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Aber wenn RP2 nicht der Innenwiderstand des OP2 ist haben die beiden 
Schaltungen doch eine unterschiedliche Verstärkung.
Und bei der 2ten Schaltung (iOP2) muss ich den Widerstand RP2 und den 
Widerstand RP auch berücksichtigen.
Oder ist das falsch?
Wenn nicht ist mir nicht klar warum ich einmal RP mitberücksichtigen 
muss und einma nicht.

Danke übrigens für die bisherigen Erklärungen :)
#1586951
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Vergiss das Bild iOP3.

Du musst den Innenwiderstand nicht wirklich wissen. Dein Verstärker hat 
in deiner Anwendung genügend Verstärkunsgreserve um intern soviel 
Extraspannung zu erzeugen, dass am Ausgang exakt die gewünschte Spannung 
erscheint.

Verstärkungsreserve = 
Verstärkung_ohne_Gegekopplung/außen_eingestellte_Verstärkung

Die Verstärkung ohne Gegenkopplung liegt bei ca. 10000 bis 1000000 für 
Gleichspannung. Allerdings nimmt die linear mit der Frequenz schon ab 
wenigen Hz ab.

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