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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ausgangsspannung Stereoanlage


Autor: Thomas E. (tomedl)
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Hallo!

Ich habe folgendes Gerät bei mir zuhause als Musikerzeuger rumstehen:
http://www1.de.shopping.com/xPO-JVC-UX-G300
Laut Beschreibung hat das Ding 2x 30W bei 4Ohm Ausgangsleistung.

Rein interessehalber (vielleicht bau ich mir mal ein VU-Meter) würde 
mich interessieren, wie hoch die Ausgangsspannung an den 
Lautsprecherklemmen bei angeschlossenen Lautsprechern ist. Ich habe zwar 
schon versucht, mit meinem Multimeter (auf Wechselspannung gestellt) zu 
messen, aber da sich ja die Frequenz bei Musik dauernd ändert komme ich 
da nicht wirklich auf was brauchbares. Wenn ich voll aufgedreht habe 
dürfte da irgendwas um die 1V rauskommen, zumindest pendelte das 
Multimeter zwischen 0,7V und 1,2V herum.
Leider habe ich kein Oszi und auch kein True-RMS-Multimeter, somit kann 
ich nur raten was da wirklich so passiert.

Kann mir mal jemand in aller Kürze veranschaulichen, mit welcher 
Spannung ich da zu rechnen habe?

Danke,
Thomas

Autor: Hansilein (Gast)
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spiel doch mal einen 50Hz Testton ab, dann solte das Multimeter was 
vernünftiges anzeigen.

Autor: Physiker (Gast)
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>Kann mir mal jemand in aller Kürze veranschaulichen, mit welcher
>Spannung ich da zu rechnen habe?

Die Antwort steht in der Frage: RECHNEN!

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Schalte eine Diode und einen Kondensator als einfachen Spitzenwertdetek-
tor an den Ausgang, dann kannst du die Spannung auch mit einem gewöhnli-
chen Multimeter messen. Die Spannung aus angegebener Leistung und Laut-
sprecherimpedanz zu berechnen, brint nicht viel, da beide Werte (vor
allem die Leistung) üblicherweise dem Reich der Fabeln entstammen.

Autor: Hansilein (Gast)
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@Physiker
wenn die 30w stimmen würden wär das das leichteste, aber wir wissen 
alle, daß das unwahrscheinlich ist.

Autor: Physiker (Gast)
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...die Frage war nicht wieviel rauskommt, sondern womit er RECHNEN muß!

Autor: Physiker (Gast)
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Wenn ich den Bau eines VU-Meters planen müßte, dann würde ich das auf 
die 30W dimensionieren. Da kann mann dann schön sehen, wie man 
beschissen wird.

Autor: Thomas E. (tomedl)
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Hallo!

@hansilein
Deine Antwort war die beste, das hat mir ein schönes Messergebnis 
gebracht.
Ich habe gleich darauf in meiner Euphorie ein VU-Meter entwickelt und 
zusammengebraten. Fazit: Es tut genauso wie gewünscht, also war die 
Messung richtig. ;)

@Physiker
Sry, aber ich will nicht rechnen, sondern messen. Außerdem ist mir egal, 
wie ich beschissen werde. Das Ding macht laut genug Musik in guter 
Qualität.

Autor: G4st (Gast)
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Es gilt: P=U²/R
nach U umgeformt ergibt U=sqrt(PR).
Sei R = 4Ohm und P=30W so ergibt sich für U 10,95V (RMS).

Autor: Chris S. (p41145)
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G4st schrieb:
> Es gilt: P=U²/R
> nach U umgeformt ergibt U=sqrt(PR).
> Sei R = 4Ohm und P=30W so ergibt sich für U 10,95V (RMS).

Wobei namenhafte Hersteller noch eine Schippe mehr drauf legen, wenn 30W 
dransteht machen die mehr als 15V am Ausgang.

Der Hintergrund ist, dass die 4Ohm Lautsprecher mit Multimeter nur 
3,5Ohm anzeigen, und im Betrieb aber mehr als 6Ohm bei einigen 
Frequenzen hat.
Stichwort Impendanzanstieg.

Und durch die Watt RMS misst man nicht mit der Maximalspannung, sondern 
mit einer Maximalverzerrung. Das bedeutet, das die Qualitätsverstärker 
mehr Leistung haben als draufsteht.

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