Gast
#1589195
Hallo, Ich habe eine Frage bezüglich dem Miller-Effekt in Basisschaltungen. In Literatur und Internet habe ich bisher nichts passendes dazu gefunden, deswegen frage ich mal hier. In einem Transistor in Basisschaltung gibt es parasitäre Kapazitäten, nämlich 3 Stück - zwischen BE, BC und CE. Hier die erste Frage: Wird die Eingangsspannung geändert, fällt diese zum größten Teil am Vorwiderstand zum Emitter ab, allerdings nicht ganz. Diese kleine Potentialänderung am Emitter hat eine größere Stromänderung zwischen Basis-Emitter zur Folge. (Richtig?) Bin ich jetzt im hochfrequenten Bereich, spielen die parasitären Kapazitäten eine Rolle, da sie im schlechtesten Fall gegenkoppeln können. Schicke ich z.B. eine negative Eingangsspannung Richtung Emitter, kann ein größerer Strom durch den Transistor fließen. Dies hat aber auch eine negative Spannungsänderung am Ausgang zur Folge, weil über R_L mehr Spannung abfällt. Jetzt zur einer Frage: Warum "stört" die Kapazität zwischen Kollektor und Basis nicht? Und warum stören die anderen Kapazitäten auch nicht? Meistens ist diese Frage viel zu schnell abgehandelt - ich würde es aber gerne genauer wissen. Vielleicht stehe ich auch nur auf der Leitung. Und noch eine Frage zur Basisschaltung: Warum ist die Basisschaltung stromgegengekoppelt? Danke schonmal.