Drossel Luftspalt

Gast #1590992
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Hallo Leute ich hab mal ne Frage...

Ich muss, warum auch immer eine Speicherdrossel für ein Schweißgerät 
wickeln.

Meine Berechnungen haben ergeben, dass ich in einem ETD59-Kern einen 
Luftspalt von 2,0mm bräuchte.
Ich habe verschiedene Kernhälften zur Hand, leider keine Paarung mit 
2,0mm.

Jetzt die Frage, kann ich einfach etwas zwischen die Kernhälften legen 
oder müssen die "äusseren" Arme auf Null aneinander stoßen?
Falls sie das müssen, wovon ich ja schon fast ausgehe, lässt sich dann 
der nötige Spalt berechnen, wenn ich trotzdem alle drei Kontaktflächen 
auseinanderbringe?

Vielen Dank schonmal im Vorraus
BoB
#1591044
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Es gibt schon ein paar Unterschiede:

Die Kopplung wird schlechter, bei einer Drossel egal, reduziert nur die 
Induktivität ein bischen.

Man handelt sich durch das zwischenlegen Probleme mit der EMV ein, da es 
um den Kern ein größeres Streufeld gibt. Das strahlt ab und kann unter 
Umständen die nähere Umgebung induktiv heizen.

Vorteil: die Wicklungsverluste, die am Luftspalt am größen sind, werden 
reduziert. (je nach Material: Effekt am größten bei masivem Kupfer)
Gast #1591160
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> Wieso schleift man dann überhaupt die Dinger nur innen ab?

Weil
1. deren Streufeld nach aussen geringer ist
und
2. der Luftspalt damit wenigstens genau eingehalten wird, was bei 
zwischengelegter Pappe eher zweifelhaft ist.
und
3. der Luftspalt dann nicht 2 x 1mm sondern 1 x 2mm beträgt was einige 
Leute weniger verwirrt die mit der Addition Probleme haben
und vielleicht
4. weil der Hersteller dann verschiedene Modelle verkaufen kann?

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