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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drosselspulen abwickeln


Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Ich habe in einem PC-Netzteil mehrere große Drosselspulen (Durchmesser
mit Draht 27mm und 30mm). Da ich diese speziell kühlen möchte (sie
werden wirklich sehr heiß), würde ich gern wissen, ob es schlimm ist,
wenn ich da einfach zwei Wicklungen oder maximal vier Wicklungen
abwickle, um die Spule nachher höher stehen zu lassen.

Der Grund ist einfach, dass ich dann besser die Möglichkeit habe den
Kühlkörper anzubringen.

Eben gerade ob es Auswirkungen auf die Funktionalität des NTs nimmt,
würde mich interessieren - eben wegen der Induktivität.

Aber bitte keine Belehrungen, dass es gefährlich ist an sowas
rumzubauen. Ich weiß da schon, was ich tue ... bin selbst Elektroniker.
Hatte bisher mit Drosseln, aber wenig am Hut.

Autor: Benedikt (Gast)
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Wenn du einen höheren Strom ziehst, sehe ich keine Probleme.
Wenn du allerdings wenig Strom brauchst kann es zu Instabilitäten
kommen.

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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Wie bringst du an der Drosselspule (Ringkern nehme ich mal an) denn den
Kühlkörper an?

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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@Benedikt:
Und das kann sich schon bei wenigen Wicklungen bemerkbar machen? Aber
ich will ja ohnehin eher mehr Strom ziehen.

@Stefan:
Da sollen Bleche raufgesetzt werden an der Seite und mittels Schraube
angezogen werden. Die Isolierung zwischen den Spulendrähten stellt eine
Silikonmatte her. Schwer zu beschreiben. Eben einfach quer eine Schraube
durch die Spule und rechts und links ein Blech, so dass man die Spule
kaum noch sieht. Auf der einen Seite des Bleches wird die Wärme
weggeführt.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Drosseln werden normaler Weise nicht heiß.

Entweder das Kernmaterial ist nicht für die Frequenz geeignet und hat
zu hohe Wirbelstromverluste oder ist zu Leistungsschwach und kommt in
die Sättigung oder der Draht ist zu dünn und hat einen zu hohen
ohmschen Widerstand.
Besser wäre es also eine ausreichend dimensionierte Drossel zu nehmen,
statt die unnötigen Verluste wegzukühlen.

Kühlbleche dürften genau das Gegenteil bewirken.
Sie heizen sich durch induzierten Wirbelströme selber auf oder mindern
die Wirkung der Drossel sogar soweit, daß Dein Netzteil krepiert.


PC-Netzteile sind leider generell knapp oder sogar unterdimensioniert.
Da hilft wohl nur die nächstgrößere Leistung zu nehmen, damit es nicht
am Anschlag ist.


Peter

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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wollte nur sichergehen, dass du keine kurzschlusswicklung einbaust...

wirbelstromverluste können sicher ein problem werden, aber den effekt
kann ich nicht einschätzen (solange es keine windung wird). das
streufeld sollte ja nicht allzu hoch sein.

Stephan

Autor: MSE (Gast)
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Nur mal so am Rande:

Wie sich die Induktivität L ändert, hängt davon ab, wieviele Windungen
die Spule vorher hatte. L ist proportional zum QUADRAT der
Windungszahl.

Gruß, Michael

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

induziere Wirnelstrome: Evtl. Alubleche nehmen.

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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@Peter:
Die Dinger werden kräftig heiß, dass kann ich sagen. Und das NT wovon
ich rede ist ein sehr gutes - vollgepackt mit Elektronik bis zum
Anschlag. Die Drähte sind ja schon extrem dick. Irgendwann passen die
ja auch nicht mehr ins Gehäuse, wenn ich so eine riesige Spule habe.

Und selbst im Leerlauf oder sagen wir mal fast im Leerlauf werden die
heiß, wenn die nicht aktiv gekühlt werden.

Wirbelströme ... hmm ... das gibt mir jetzt doch zu denken. Ich dachte
da gibt es nur Probleme, wenn ich Eisen oder so verwende. Aber doch
nicht Kupfer? Wie kann man denn Drosseln sonst kühlen, wenn nicht
gerade passiv - eben nicht kontaktlos?

Im übrigen rede ich von den Drossel hier. Besonders die 3
nebeneinander:

http://mitglied.lycos.de/projectsilence/wakue-unli...

Autor: buz11 (Gast)
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Das NT ist ja der hammer .

ich schätze , die drei drosseln sind total am limit .
sowohl mit dem kern , als auch mit dem draht .
die dinger waren im 150W NT auch nicht kleiner ...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Wer kommt denn auf die Idee, wassergekühlte Netzteile ?

Heutzutage kann man Netzteile bauen mit >95% Wirkungsgrad.
In der Industrie findet man fast nur solche passiv gekühlte Netzteile
(Konvektion, kein Lüfter), weil die zuverlässiger sind.
Kosten eben auch ein bischen mehr, aber bestimmt nicht mehr als eine
extra Wasserkühlung.
Von der Energieverschwenung mal ganz abgesehen (die Strompreise steigen
zur Zeit).


Wirbelströme entstehen besonders in gut leitenden Materialien (Cu, Al).
Deshalb ist den Eisenkernen ein Isoliermaterial beigemischt, damit sie
möglichst hochohmig sind (Masseeisenkern), bzw. Trafobleche sind
gegeneinander isoliert.

Allerdings haben Ringkerne ein geringes Streufeld, da könnte es gehen
Hauptsache man führt keinen Leiterkreis durch den Ring.


Peter

Autor: Winfried (Gast)
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Vielleicht erinnerst du dich an den Versuch im Physikunterricht, wo ein
Aluring durch umgebenden Wechselstrom nach oben schoss. Oder diese
Wirbestromdämpfung über ein Alublech. Wirbelströme entstehen also auch
in Alu und Kupfer.

Die Experimente, die du vorhast, würde ich alle nicht empfehlen. Die
Induktivitäten werden eh knapp kalkuliert sein, weil man ja Geld sparen
wollte. Und wenn du da noch was abwickelst, passt es nicht mehr. Zu
große Ströme durch die Drosseln sind dann der Fall.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich kenn jetzt nicht die Ströme, aber z.B. für 5V / 20A sind die
Drosseln wirklich verdammt klein.

Die linke mit dem dicksten Draht sieht so aus wie eine, die ich für max
6,3A gekauft habe und bis max 5,5A einsetze (ohne Kühlung).


In meine Augen ist so ein krass fehldimensioniertes Netzteil ein
Verbrechen an der Ingenieurskunst und weit ab vom Stand der Technik.


Peter

Autor: buz11 (Gast)
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Naja , dass Problem mit dem Wirkungsgrad kommt wohl
von der mickrigen grösse der ATX - NT ...

Autor: crazy horse (Gast)
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"Und selbst im Leerlauf oder sagen wir mal fast im Leerlauf werden die
heiß, wenn die nicht aktiv gekühlt werden."

das sollte dir zu denken geben, da ist was oberfaul.

Autor: Ratber (Gast)
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Keine Ahnung was ne Wakü derzeit kostet bzw. der zusätzliche Aufwand für
die NT-Kühlung aber ich würde beim NT dann doch liebr nen fertiges
Passives NT nehmen.

Ein 420er kostet um die 140 Eur.

Damit kann ich dann beruhigt schlafen denn man sollte sich bei ner Wakü
im NT und speziell bei Modifizierten NT's mal Gedanken über die
Rechtliche Seite machen wenn der eigenbau abfackelt weil die Wakü
undicht geworden ist (Jaja,ich weiß,passiert bei den Spazis nie).

Bei Wasser auffem Mobo wachsen nur lustige Metallbäumchen aber bei
Netzspannung stellen sich mir die Nackenhare immer wieder auf obwohl
bzw. weil ich gelernter Eletriktrick bin und weiß was da alles
passiert.

Da sollte man besser Trennen.


Ich sach das mal nur so im Scherz aber wenn mir jetzt einer mit dem
Argument "Destiliertes Wasser" Kommt dannn darf er sich "Virtuell"
als geohrfeigt sehen.Diese Thema werde ich nicht mehr diskutieren weils
langsam langweilig wird.
Nur soviel dazu das Dest. Wasser nicht lange sauber bleibt weil es
keine wirklich reine Wakü gibt. Punkt.



Just my 2 Cent

Autor: buz11 (Gast)
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AUA !!!   ...   ( "Virtuell" )


Neee , ich finde , Wasser soll nicht ins PC .
Ausser , der PC steht im WC !   ;-)

Autor: Tobi (Gast)
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deswegen habe die leute mit wakü auch meist ein fenster eingebaut: im zu
gucken obs nicht tropft :)
scnr

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

"Und selbst im Leerlauf oder sagen wir mal fast im Leerlauf werden
die
heiß, wenn die nicht aktiv gekühlt werden."

Das Bild erweckt den Anschein, als habe jemand ein industriell
hergestelltes PC-Netzteil nachträglich mit Wasserkühlung ausgestattet,
denn an Stelle der üblichen Kühlkörper wurden passend gemachte
Kupferbleche eingebaut und daran das imposante Kupferrohr hart/weich
angelötet. Der Propeller durfte an seinem Platz verbleiben.

Nur leuchtet mir nicht ein, wieso ein für Luftkühlung ausgelegtes NT
auf Wasserkühlung umgebaut werden soll, noch dazu mit Drosseln, die
anscheinend viel viel mehr Verluste erzeugen als die original
eingebauten Drosseln (die vor dem Umbau drin waren). Zuvor sind diese
doch auch ohne extra Kühler ausgekomen. Mehr Leistung kann doch nicht
heraus kommen, wenn der Ferrittrafo in der Mitte der gleiche geblieben
ist. Oder sind das andere Drosseln als die originalen?

???

Ich schätze mal, daß es bei kompletter Stillegung des Lüfters (wegen
dem Geräusch?) irgendwo zu einem Wärmestau kommen kann, da das Gerät
ziemlich voll gepackt ist und grundsätzlich für die Funktion in
bewegter Luft konstruiert wurde.

Trotzdem: Hübsche Blecharbeit!

Gruß

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Chris,

stimmt, das scheint die Erklärung zu sein.
Um Platz für die Wasserleitung zu schaffen wurden einfach falsche
Drosseln eingebaut.


Das Problem bei hohen Temperaturen der Drosseln ist auch nicht, daß sie
kaputt gehen, sondern daß der Ferritkern oberhalb der Curie-Temperatur
antimagnetisch wird und damit die Drossel praktisch keine Induktivität
mehr hat.
Und das dürfte den Transistoren im Netzteil aber garnicht gefallen.


Peter

Autor: Thany (Gast)
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Hallo,

gute Arbeit, aber keine gute Idee !!

Die Verlustleistung des Trafos (inder Mitte) wurde nicht berücksichigt,
genauso die Ausgangdrossel.
Diese indutive Komponenten wurden soweit unterdimensioniert, dass sie
nur in Verbindung mit dem Lüfter die erforderliche Leistung erbringen
können.

Die Verlustleistung des Ausgangsdrossels hängt, wie schon erwähnt, sehr
viel vom Feritmaterial ab. Der im Bild verwendete Kern ist wiederum
"unterste Grenze", was man meisten bei billigen NT findet.

Thany

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Ich habe ja das Talent meine Themen immer nach hinten extrem uasarten zu
lassen. Ihr habt echt eine Menge geschrieben. :)

Aber um mal Klarheit zu schaffen, werde ich ein paar Fakten
zusammentragen:

- auf de 5V-Schiene dürfen 35 A fließen
- die Drossleln sind nicht getauscht
- nur die Kühlkörperkonstruktion wurde ersetzt
- der Lüfter bleibt zwecks mangelnder Kühlung (Spulen, Trafo) bestehen
- Lärm ist der Grund für Wasserkühlung

Hier mal originale Bilder vom NT:

http://www.oc-hardware.de/index.php?s=artikel&id=8...

Aber mal noch was kurz zu dem NT. Das ist schon ein hochwertiges NT.
Schaut euch mal die billigen an. Da wird euch erst recht schlecht. z.B.
das hier:

http://www.silenthardware.de/reviews/psu/lc_super_...

Passive Netzteile im PC-Bereich kann man vergessen, dass beweisen
einschlägige Tests. Entweder schaffen Sie die angegebene Leistung
garnicht oder man verbrennt sich ohnehin daran. Die sicherste Lösung
wäre dann einfach ein Kühlkörper für Wasserkühlung von außen
aufzusetzen. Das es aber auch schon wassergekühlte zu kaufen gibt,
wisst ihr oder?

http://www.edvextrem.de/

Und zu dem Trafo in der Mitte. Der wurde natürlich bisher nicht
gekühlt, was allerdings auch passieren soll in der nächsten Version.
Ohnehin war das erstmal ein Versuch und einer der beiden Lüfter blieb
drin, weil ich wußte, dass ich im Moment unmöglich alles kühlen kann.

Allerdings muß ich sagen, dass ihr mich überzeugt habt, was die Sache
mit den Spulen angeht. Ich werde wohl die Spulen in Frieden lassen und
den Lüfter mit sehr langsamer Drehzahl arbeiten lassen, damit diese
durch einen leichten Windhauch ausreichend gekühlt werden.

Autor: Läubi (Gast)
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Ich hab mal nen Passiv gekühltes NT gesehn welches Außen einen
ordentlichen Kühlkörper drann hatte, den durch Wasserkühlung zu
ersetzen ok.. aber IM NT mit Wasser rumpanschen? Gute Nacht. -_-

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Also, geht zwar etwas an der Frage vorbei, aber ich hab meinen PC nach
ein zwei misslungenen Dämmversuchen einfach ins Nachbarzimmer verbannt.
Alle Kabel auf 7m verlängert und seitdem herrscht himmlische Ruhe.
Selbst der Monitor (1600x1280 75Hz,Matrox Millenium Karte) macht keine
sichtbaren Probleme.

Also wer die Möglichkeit hat, kann ich nur empfehlen.

Autor: Tobi (Gast)
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würd ich bei normalen billig grafikkartn allerdings nicht empfehlen. die
haben auch so meist schon ein miserables ausgangssignal. bei dvi wäre
das allerdings schon wieder was anderes. gute kabl sind sowieso immer
sauteuer und bei den entfernungen sollte man keine discounterqualität
nehmen sonst gibts matschbilder und schlchte augen :)

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Ja hat mich auch gewundert, dass das ohne Bildverschlechterung
funktioniert. Das Videokabel ist sogar aus 3 Teilstücken zusammen
gesezt!

Am Monitor und der GraKa. würde ich nie sparen, lieber an anderen
Komponenten, die Augen danken es einem.

Der nette Nebenefekt dieser Lösung ist, dass man dadurch nun keine
Restriktionen mehr bei der Auswahl von (lauten) Zusatzkomponenten mehr
hat.

Autor: Ratber (Gast)
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@Ronny


>Aber mal noch was kurz zu dem NT. Das ist schon ein hochwertiges NT.
>Schaut euch mal die billigen an. Da wird euch erst recht schlecht.
z.B.
>das hier:

Sorry aber was juckt das Aussehen ?

An den ersten Stellen kommen Funktion und Sicherheit.
Erst dann zählt die Optik.

Für mich sieht das angegebene NT auch nicht übler aus als das was du da
hast.

Wer meint das Markengeräte auch bessere Leistungen bringen der sollte
sich mal an Enermax erinnern die auch mal ganz gut danebengehauen und
Müll geliefert haben.
Vorallendingen haben die sich von der Unnart einiger Billiganbieter
anstecken lassen und die Gesammtleistung nach oben beschönigt (370
statt 350 oder 460 statt 420W).
Der Kunde hats ja mit einem kleinen Umsatzknickt und einigen unschönen
Beurteilungen geahndet ;)

An der optik kann man eh nicht sehen ob die Ausgangsspannungen Stabil
sind oder nicht.
Das ist allein eine Frage von Schaltung,Bauteile,Abgleich und passendes
"Schaltungsdesign".

Ich habe hier ein billiges 420er von Goldentree was aber selbst beim
Übertakten Brav mithalten kann.
Dabei hat der Vogel vor 2 Jahren gerademal 60 Euro gekostet und war nur
als Ersatz für ein abgerauchtes 350er (2. Rechner) gedacht.
Nun werkelt es in meinem alten 1. Rechner (P4 1800@2400).


>Passive Netzteile im PC-Bereich kann man vergessen, dass beweisen
>einschlägige Tests.

Also da gibt es genausoviele Positive wie Negative Tests.

Wenn man mal die OC und Non-OC Tests auseinanderdividiert sieht man
klarer ;)


>Entweder schaffen Sie die angegebene Leistung
>garnicht oder man verbrennt sich ohnehin daran.

Was erwartest du denn ?

Die abwärme ist und bleibt immernoch die gleiche egal ob Passiv oder
Aktiv gekühlt also wird der relativ kleine Kühlkörper hintendrann recht
warm.
Aber man sollte nicht vergessen das auch hier eine gute Belüftung nötig
ist (Wenn auch nicht so dolle wie bei herkömmlichen NT's )

Ich habe als Graka eine Passive 9800er Pro die eben per Heatpipe auf
einen größeren Kühlkörper verteilt und der wird dann auch recht heiß
unter Last.
Funktionieren tut es gut aber die HP entbindet mich nicht von einer
guten Gehäusebelüftung denn auch diese Abwärme muß weg.



>Die sicherste Lösung
>wäre dann einfach ein Kühlkörper für Wasserkühlung von außen
>aufzusetzen.

Yo,gute idee.


>Das es aber auch schon wassergekühlte zu kaufen gibt,
>wisst ihr oder?

Sicher und ich gehe mal davon aus das die auch hier zugelassen sind.
Die sind aber auch entsprechend etwas anders aufgebaut denn ob man auf
eigener Kappe bastelt oder ob man dafür auch geradestehen muß ist dann
doch schon was anderes.

Wie Teuer sind die Wassergekühlten denn eigentlich im Momment ?


PS:
Nochmal zur Sicherheit.

Das es geht steht ausser Frage .
Ich weise nur mit nachdruck darauf hin das Wasser im NT immer ein
Risiko ist denn keiner kann garantieren das die Wakü dicht hält.

Wenn dir die Wakü im Rechner undicht wird sind es nur 12V und der
Schaden begrnzt sich auf deffekte Komponenten.

Beim Netzteil ist es eine Spannung die nicht zu ignorieren ist und auch
die Effekte sind etwas happiger also sollte man sich das reiflich
überlegen und entsprechend handeln.

Leider sind viele schnell dabei die Kiste überall mit Waküs
volzukleistern und sind sich des Risikos bei den NT's garnicht
bewußt.

Gut das Monitore immer noch Lautlos arbeiten gg






@Kupfer Michi + Läubi

Das ist eigentlich kein Problem mit größeren Kabellängen.

Sicher ,aus nem matschigen Signal kann auch ein gutes Kabel niox machen
aber andererseits kann man mit etwas mitdenken auch größere Strecken
erledigen.

Ich haben meinen Rechner zwar neben mir stehen aber da er unter einem
Tisch neben mir steht und beide noch über Eck stehen beträgt die
Kabellänge mal eben 5m.

Natürlich habe ich mir wieder einen Monitor mit Getrennten Leitungen
(BNC-Anschlüsse) geholt und entsprechend Verkabelt.

Das Bild ist ohne Beanstandung.

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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> Wie Teuer sind die Wassergekühlten denn eigentlich im Momment ?

Aber 150€ und aufwärts. 200€ für ein Enermax. Allerdings möchte ich
mein NT wassergekühlt haben udn das gibt es nicht. Das ist eben doch
etwas besser. Engere Toleranzen mit den Spannungen, als beim
ATX-Standard. Keine Einschränkung wegen des combined Power usw.

Auf www.edvextrem gibt es sogar Fotos von innen. Was mich ein wenig
verwundert ist, dass die Spulen auch mit Kühlkörpern gekühlt werden.
Also ganz im Gegensatz zu den hier beschriebenen scheint es doch zu
funktionieren. Hier die Links zu den Bildern:

http://www.edvextrem.de/downloads/enermax1.zip
http://www.edvextrem.de/downloads/lcpower1.zip

> Beim Netzteil ist es eine Spannung die nicht zu ignorieren ist und
> auch die Effekte sind etwas happiger also sollte man sich das
reiflich
> überlegen und entsprechend handeln.

> Leider sind viele schnell dabei die Kiste überall mit Waküs
> volzukleistern und sind sich des Risikos bei den NT's garnicht
> bewußt.

Deshalb sollte man zumindest wissen, was man da tut. Das Risiko trägt
ohnehin jeder selbst. Aber mit sorgfältiger Arbeit und vernünftiger
Erdung geht das schon. Ideal wäre allerdings noch ein
FI-Schutzschalter.

Autor: Benedikt (Gast)
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Wenn ich mir die Daten vom Antec Smart Power 400W anschaue, dann sind
die Spannungen alles andere als stabil. Und das ist zum Übertakten
wichtig.
Dagegen ist mein 0€ 350W Netzteil (in einer Mülltonne gefunden, da der
Lüfter total verdreckt war und sich nichtmehr gedreht hat) absolut
stabil, selbst wenn ich CPU und alle CD Laufwerke gleichzeitig
hochfahre. Meine momentane CPU Temperatur liegt bei 30° und die
Mainboardtemperatur bei 32° (bei 17° Raumtemperatur).
Hier mal die Spannungen: 3,25V, 11,65V (geht auf etwa 11,5V zurück wenn
ich den CPU auslaste), 4,97V. Und daran ändert sich nicht viel.
CPU: Athlon 64@2200MHz
Und das ganze mit Standart CPU Kühler und zwei zusätzlichen Paspt
Lüftern die ich noch rumliegen hatte. Das Gehäuse stammt von einem
180MHz P1. Das lauteste am PC ist die Festplatte.

Das Netzteil ist dabei die größte Wärmequelle überhaupt, kein Wunder
denn ich habe noch kein Netzteil gesehen (außer vielleicht einige 400W
und mehr Typen) bei denen auf der 12V Seite eine Schottky Diode verbaut
war.
Auch wenn eine Hersteller die 3,3V mit einem Längsregler aus den 5V
erzeugen braucht man sich nicht zu wundern wenn man mit der Luft aus
dem PC problemlos das Haus beheizen kann !

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Das man mit dem NT heizen kann ist klar. Deshalb ja auch diese Kühlung.
Wenn man von einem 380 Watt Netzteil und 70% Wirkungsgrad ausgeht, sind
es ja schonmal mehr als 110 Watt, die nur als Verlustleistung verbratn
werden. Und das sind unsere hochgelobten Schaltnetzteile.

Aber wenn die FETs und die große Übertragerspule speziell gekühlt
werden, sollte das im groben reichen. Die Spulen sollten dann noch
belanglos sein und sehr leicht mit Luft zu kühlen. Dafür brauche ich
dann kein schnelldrehenden Lüfter mehr. Das war es ja worum es ging.
100% passiv ist wohl ohne Risiko nicht wirklich möglich.

Autor: Thorsten (Gast)
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Hmm, ich hab in meinem PC ein 550W Netzteil, im laufenden Betrieb muß
dieses maximal 190W (Athlon XP 2600+) liefern. Ich hab neulich den
Netzteillüfter von 12V auf 5V geklemmt, weil der das lauteste Teil in
meinem PC war. Nun ist der Rechner nahzu lautlos und die Temperatur im
Netzteil steigt auch nach 8h Dauerbetrieb nie über 36° (gemessen direkt
über den Kühlkörpern im Netzteil, hier sitzt auch der Temperatursensor
des Netzteils). Theoretisch könnte ich den Lüfter komplett abklemmen,
der sorgt jedoch auch dafür, daß die warme Luft aus dem Gehäuseinnern
mit durch das Netzteil nach außen gelangt.

Was ich viel heftiger fand: nach Runterfahren des Rechners verbrauchte
der immer noch 48W (!!!). Hätte ich nie gedacht, daß das so viel ist.

Thorsten

Autor: Tobi (Gast)
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"Was ich viel heftiger fand: nach Runterfahren des Rechners verbrauchte
der immer noch 48W (!!!). Hätte ich nie gedacht, daß das so viel ist."

sicher, dass du den richtig runterfährst und nicht nur in einen der
stand by modi? so ein hoher verbrauch ist eigentlich nicht normal

Autor: Thorsten (Gast)
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Ziemlich sicher sogar, Monitor und sonstige Peripherie war auch vom
Netzt getrennt. Die ganzen Standbymodi hab ich BIOS deaktiviert.

Autor: Ratber (Gast)
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@Ronny

Doch so Teuer ?

Also für 150+Versand bekomm ich schon nen Passives 420er NT fix und
fertig und spare mir den ganzen Krempel mit Pumpe und schläuchen.


Gut ,ob die fürs OC noch taugen weiß ich nicht.
Das kann nur der sagen der es schon probiert hat und selbst dannn ist
es immernoch ne Einzelfallgeschichte.

Ich bin da wohl Berufsmäßig etwas voreingenommen denn ich weiß das
Wasserführende Anlagen nie gänzlich sicher sind.
Nichtmal in Atomkraftwerken und da ist der Aufwand schon um einiges
Happiger.


Ein FI ist natürlich ein Prima schutz für den Fall der Fälle.
Den hab ich bei mir eh in der Anlage .
Aber mehr für meine Bastelecke

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Was sind denn das für NTs für 150 €? Würde mich mal interessieren
(Link).

Klar ist Wasser immer ein Risiko. Es ist nunmal elektrisch leitend und
das lässt sich nicht ändern. Aber wenn man den Vorteil der immensen
Wärmekapaziät in Kauf nehmen möchte, muss man das Restrisiko mit
einbeziehen. Das ist sicher auch der Grund, warum viele sich auch sonst
erstmal gegen eine Wasserkuehlung wehren. Andererseits ist das Risiko so
hoch ja nicht. Meine Heizung ist auch nich nicht ausgelaufen und da ist
auch Wasser drin. Aber sollte im PC wirklich mal richtig was auslaufen,
kann man u.U. die gesamte Hardware vergessen. Wenn der CPU-Lüfter kaputt
geht - raucht vielleicht nur die CPU und das Board ab. Wobei das bei
neueren Versionen ja auch nicht mehr so sein muß.

Zum Thema Spulen hatte ich eine neue Idee. Wenn ich nur Blöcke auf die
Spulen raufdrücke, also wie glatte Kühlkörper und die an meinen
Hauptblock verschraube, sollten die Probleme mit dem elektrischen Feld
nicht so groß sein. Man sollte ja mal darüber nachdenken, dass die
Spulen ohnehin im Original komplett von Metall umgeben sind. Der
Wärmeübergang wird zwar nicht so toll sein, aber ausprobieren kann ja
nichts schaden. Da der Draht in der Spule ja selbst die Wärme dann
ableitet könnte das durchaus funktionieren. Zumal der Silkionstrefen
oder Wärmeleitkleber (mal schauen), die Oberfläche ja ohnehin
vergrößert.

Autor: Ratber (Gast)
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Nochmal vorneweg:

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Waküs nur habe ich bei Netzteilen
eben Bedenken da dort Netzspannung geführt wird.

Klar ,deine Heizung ist noch nie ausgelaufen aber die ist auch ein
kleinwenig massiver gebaut als eine Wakü.

Ich könnte jetzt hinterlistig anführen das mir in den letzten Jahren 2x
ein Heizungsrohr in der Decke geplatzt ist (Versatzstück für die Etage
darüber.Einmal hin- und dannn die Rückleitung) was mir einmal nen
Fernseher geschossen hat aber das ist eher die seltene Ausnahme.



Wie gesagt ist es im Sonstigen Rechner nur max 12V was zwar die
Hardware kosten kann aber sonst kaum Schaden anrichtet.
Beim NT sollte die Verarbeitung eben recht gut sein sonst hat man immer
ein ungutes Gefühl im Hinterkopf (Seelig sind die die es nicht
wissen...usw.)


Zur Drossel:

Das es geht steht ausser Frage aber bei Gekühlten Drosseln wird der
zusätzliche Kühlkörper mit in die Rechnung einbezogen.

Nim doch einfach mal eine Ringkerndrosel und bau damit nen
Freilaufenden Oszillator auf oder meinentwegen ein Primitives
Taktnetzteil.

Dann setzt du eben den vorgesehenen Kühlkörper drauf und schaust wie
sich der Osz. bzw. Wie sich die Stromaufnahme des Netzteils dabei
ändert.


Das die Drosseln im Original eh von MEtall umschlossen sind stimmt zwar
aber die Nähe dazu bestimmt wo es langeht.

Rinkernspulen haben ein gut geschlossenes Feld so das nur Teile in
direkter nähe einen Einfluß haben.

Versuch es einfach aber halte die Werte im Auge um Überraschungen
vorzubeugen.

Autor: Tom (Gast)
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Hi Leute

Meine Frage ist ein wenig OT, aber ihr könnt mir bestimmt weiterhelfen
und einen neuen Thread ist die kleine Frage nicht wirklich wert. Was
taugen Billigst-Netzteile für leistungschwache PCs? Ich habe noch zwei
oder drei PII-Rechner rumstehen, die wohl kaum mehr als 100 bis 150
Watt ziehen dürften, und die ich gerne noch als Server betreiben
möchte. Dies eher für Testzwecke und nicht einen hochverfügbaren
24/7-Einsatz.
Ich kann mich erinnern, bei Ebay ein passiv gekühltes Netzteil mit um
die 300 Watt für 20 Euro gefunden zu haben. Die Qualität ist sehr
warscheinlich mies, aber ist dies für meine Zwecke brauchbar? Ich
möchte auf jeden Fall sehr leise Netzteile, jedoch nicht für 300 Euro
für drei PCs.  Taugt ein Billig-Netzteil was für eine solch kleine
belastung? Und wie sieht es mit dem Wirkungsgrad im Verhältnis zur
Belastung aus?
Ich möchte das Geld auch nicht einfach zum Fenster hinaus werfen, darum
frag ich lieber euch und hoffe, dabei auch gleich etwas zu lernen. Ich
freue mich über jede Antwort.

Gruss

Tom

Autor: Thorsten (Gast)
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Das mit den Netzteilen ist sehr unterschiedlich. Es gibt sündhaft
teuere, die bei Nennlast in Rauch aufgehen und es gibt billige, die
ohne zu murren ihren Dienst tun. Passiv gekühlte Netzteile sind
natürlich toll, aber auch sehr teuer. Wenn du allerdings eines für 20
Euro bekommst, ist das Prima. Alternativ kannst du dir bei eBay ein
sogenanntes Super Silent Netzteil mit 550W für 20 Euro besorgen. Das
hat in verschiedenen Tests sehr gut abgeschnitten. Ich selbst habe ein
solches in meinem PC allerdings fand ich am Anfang, daß es alles andere
als leise ist. So habe ich dann den internen Lüfter von 12V an 5V
gehängt, und jetzt ist es wirklich sehr leise. Die Wärmeentwicklung ist
vernachlässigbar, der Rechner verbraucht allerdings auch keine 200W.
Wahrscheinlich würde es auch ganz ohne Lüfter gehen. Allso
zusammengafsst sind billige Netzteile kein Schrott und man kann sie
durchaus gebrauchen. Natürlich haben Netzteile ihren besten
Wirkungsgrad i. d. R. bei Nennlast, aber so viel macht das nicht aus
denke ich.

Gruß
Thorsten

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