NIBObee oder Asuro

Gast #1592751
Moin,

ich sitze gerade vor der Reicheltwebsite und weiß nicht ob ich den Asuro 
oder den NIBObee in den Warenkorb stecken soll!
Aber von vorne: Eigentlich suche ich einen günstigen Einsteigerroboter 
mit möglichst viel Doku. Die Preisklasse wäre so um die 50,-€.
Ich selbst tendiere gerade zum NIBObee, weil der angeblich leichter zu 
löten ist, und angeblich (habe ich gelesen) nicht so viele 
Kinderkrankheiten wie der Asuro hat, da er etwas neuer ist.
Ich selbst kann mit C was anfangen. AVRs programmiere ich aber am 
liebsten mit Assembler.

Also: Welchen würdet ihr mir empfehlen?

MfG und danke im Vorraus
I.c.h
Rein von der Logik her müsste ja dasjenige Produkt weniger 
Kinderkrankheiten haben, welches schon länger auf dem Markt ist - es sei 
denn, der Hersteller weigert sich es zu verbessern...

Laut der Beschreibung auf der Reichelt-Website ist der NIBObee in C, 
C++, Java und Assembler programmierbar. Das klingt doch mal interessant, 
wobei ich mich gerade frage, woher die eine Java Runtime Environment für 
den ATmega16 nehmen?

Jedenfalls kannst Du denke ich weder mit dem einen noch mit dem anderen 
viel falsch machen. Wenn Du Dich gar nicht entscheiden kannst, wirf halt 
ne Münze ;-)
Gast
Nimm den NIBObee, der hat mehr Platz beim Bestücken (Bauteile werden 
liegend verwendet), den potenteren Prozessor (15 MHz statt 8, 16KB statt 
8) und 5 Erweiterungsports (wenn auch nur jeweils 2 Bit).
Gast
Mark Brandis schrieb:
> Laut der Beschreibung auf der Reichelt-Website ist der NIBObee in C,
> C++, Java und Assembler programmierbar. Das klingt doch mal interessant,
> wobei ich mich gerade frage, woher die eine Java Runtime Environment für
> den ATmega16 nehmen?

Bitte, bitte sag mir das du das nicht ernst meinst...
Gast
Tim T. schrieb:
>> Laut der Beschreibung auf der Reichelt-Website ist der NIBObee in C,
>> C++, Java und Assembler programmierbar. Das klingt doch mal interessant,
>> wobei ich mich gerade frage, woher die eine Java Runtime Environment für
>> den ATmega16 nehmen?
>
> Bitte, bitte sag mir das du das nicht ernst meinst...

Was nicht ernst meinst?
Gast
Das mit der Java Runtime Environment oder das die verwendete 
Programmiersprache überhaupt irgendwas mit dem zu tun hat was hinterher 
ins Flash kommt.
Dann macht aber Java auch keinen echten Sinn, wenn ich keinen Bytecode 
habe den ich auch auf anderen Prozessoren einsetzen kann. Das ist doch 
gerade der Vorteil von Java. Klar kann ich auch immer einen Native 
Compiler verwenden... aber dann kann ich auch gleich in C++ 
programmieren. ;-)
Gast
Mark Brandis schrieb:
> Dann macht aber Java auch keinen echten Sinn, wenn ich keinen Bytecode
> habe den ich auch auf anderen Prozessoren einsetzen kann.
Ja.

> Das ist doch gerade der Vorteil von Java. Klar kann ich auch immer einen
> Native Compiler verwenden...
Ja.

> aber dann kann ich auch gleich in C++ programmieren. ;-)
Ja.


Wenn ich mir so die Gründe für Java anschaue ist mir wieder klar warum 
ich vor ein paar Jahren entschieden hab die Finger davon zu lassen...
Gast
"NanoVM - a portable tiny java vm running on microcontrollers with at 
least 8k code space, especially Atmel AVR controllers. Robotic examples 
for the Asuro, the c't-Bot and the Nibo robot are included."

Also läuft da wirklich auf dem controller ne VM. Wobei zu klären ist, 
was die alles unterstützt - und ob man objekt-orientierte Programmierung 
in diesem Umfeld überhaupt braucht. Ich denke da eher an den Ausdruck 
"Mit Kanonen auf Spatzen schießen"!

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