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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil reparieren, kann doch nicht so schwer sein !


Autor: David (Gast)
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Hallo,

Mein Belinea 17" TFT hast den Geist aufgegeben. Es leuchtet keine Power 
LED mehr. Dacht ich mir, mal aufmachen und nachschauen.

Nachdem ich alle Elkos rausgelötet habe, den FET und die skotty Dioden 
komme ich nicht weiter, die Bauteile waren alle in Ordnung, nun hab ich 
den ICE2AS01 im Verdacht. (Hatte schon einige TFTs mit Fehler auf diese 
Bauteile zurückführen können)

Was gleich komisch war , das die VCC Spannung am IC 0 Volt ist.
Dann hab ich das Teil rausgelötet, wenn ich dann einstecke und messe 
krieg ich 70 V!

Ich hab mir dann einfach mal so pseudohaft den Schaltplan 
rausgezeichnet. Ich verstehe nicht ganz wie der IC eine Spannung 
bekommt, zumal er ja dafür verantwortlich ist, die selbige mit zu 
generieren.

Da wird ja schon mit zwei Wiederständen R12, R13 schon vor dem 
Gleichrichter abgegriffen und dann über eine Diode und Wiederstand auf 
den Trafo gegeben ?? Wie soll ich hier die 12-20V bekommen ? 
Durchbruchspauung der Diode ? Warum geht die Leitung in den Trafo, warum 
hat der überhaupt in der Mitte nochmal 2 Anschlüsse ? Das wär gut wenn 
mir da mal endlich jemand erklären könnte !

Was meint ihr ?

Ein Schaltplan (aber nicht die Beispielschaltungen) wär mal echt 
interessant und dazu ne gute Erklärung, ich konnte bisher im Internet 
nix finden.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Guck Dir mal im Datenblatt die Beschaltung an. Daran kannst Du Dich bei 
der Fehlersuche anlehnen.
http://www.datasheetcatalog.com/datasheets_pdf/I/C...

MfG Paul

Autor: Guest (Gast)
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Hi,

hast du mal den 68µF/400V Elko ausgetauscht? ich hatte schon ein paar 
Geräte bei denen der Elko zur Glättung der Netzspannung OK aussah, aber 
dennoch die Ursache des Fehlers war.

Gruß

Autor: oszi40 (Gast)
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VCC braucht auch zum Anlaufen Strom.
R + C nochmals prüfen

Autor: Max M. (xxl)
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Der R startup-Widerstand könnte hochohmig geworden sein oder der 
Leistungstransistor ist kaputt gegangen. Der Elko kann seine Kapazität
stark verändert haben und dann läufts auch nicht mehr. Auch der Chip
kann einen wegbekommen haben aber dann ist meist noch was anderes
defekt.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Schaltnetzteil zu reparieren ist oft ein Spiel im Kreis wo sich die 
Katze in den Schwanz beißt. Wenn die entsprechende Ausrüstung + Wissen 
vorhanden ist, wäre eine Hilfsspannung MASSEFREI ein Ansatzpunkt.

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Evtl. ist der 0.68uF/50V vom benachbarten Widerstand getrocknet worden.

Autor: Timo S. (kaffeetas)
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Ich hatte auch mal ein Belinea Netzteil, das nicht mehr lief. Vor ich 
mich in die Materie eingearbeitet hätte habe ich alle Elkos gegen neue 
Low ESR_ Typen _getauscht (Material war ca 3€ bei Reichelt) und siehe 
da es lief wieder.
Nur mal so als Anregung.....


Grüße
 Timo

Autor: Michael_ (Gast)
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Meß bitte nochmal die zwei Widerstände. Sie sollten 2x100 oder 2x220KOhm 
sein. Sie dienen zum Anlauf des IC. Im Betrieb bekommt der IC dann über 
die Diode aus dem Trafo eine belastbare Spannung.
- U über dem 64µ etwa 350V
- Vcc etwa 10-20V, es muß etwas messbar sein! Hat der IC dort 
Kurzschluß?
- Alle prim. Anschlüsse des Trafos haben Durchgang?
- Source- R etwa 0,7Ohm
- Am Gate messen, ob dort ein Signal anliegt. Potentialtrennung b. 
Oszi!!
Ansonsten ist es auf der Sek. Seite. Opto-Koppler, Kurzschluss ...
Das Opto-Koppler Signal unter die Lupe nehmen.

Autor: schaff (Gast)
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sek. dioden prüfen (austauschen)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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David schrieb:
> Hallo,
>
> Mein Belinea 17" TFT hast den Geist aufgegeben. Es leuchtet keine Power
> LED mehr. Dacht ich mir, mal aufmachen und nachschauen.
>
> Nachdem ich alle Elkos rausgelötet habe, den FET und die skotty Dioden
> komme ich nicht weiter, die Bauteile waren alle in Ordnung, nun hab ich
> den ICE2AS01 im Verdacht. (Hatte schon einige TFTs mit Fehler auf diese
> Bauteile zurückführen können)
>
> Was gleich komisch war , das die VCC Spannung am IC 0 Volt ist.
> Dann hab ich das Teil rausgelötet, wenn ich dann einstecke und messe
> krieg ich 70 V!
>
>


Der Kleine grüne Kondensator links vom IC hat Feinschluß.
Prüfen und dann Kondensator austauschen.

Autor: david (Gast)
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danke für die vielen Anregungen, ich werde heute alles durchprobieren.

Michael_ schrieb:
> Meß bitte nochmal die zwei Widerstände. Sie sollten 2x100 oder 2x220KOhm
> sein. Sie dienen zum Anlauf des IC. Im Betrieb bekommt der IC dann über
> die Diode aus dem Trafo eine belastbare Spannung.
> - U über dem 64µ etwa 350V
> - Vcc etwa 10-20V, es muß etwas messbar sein! Hat der IC dort
> Kurzschluß?
> - Alle prim. Anschlüsse des Trafos haben Durchgang?
> - Source- R etwa 0,7Ohm
> - Am Gate messen, ob dort ein Signal anliegt. Potentialtrennung b.
> Oszi!!

OK, die 2 Wiedertände haben einmal 150kOhn und einmal 62kOhm, stimmt mit 
den Farbringen überein.
Zum Anlaufen, verstehe, ich hab den IC ja rausgelötet und dann an den 
PINS VCC und GND nachgemessen dort habe ich 70V !!
DAs ist zu viel für den IC, der geht dann in ne art Protect Mode.

> - U über dem 64µ etwa 350V
hab ich

> - Vcc etwa 10-20V, es muß etwas messbar sein! Hat der IC dort
> Kurzschluß?
wie gesagt hier mess ich 70V ohne IC ! das kann doch net sein oder ?

> - Source- R etwa 0,7Ohm
> - Am Gate messen, ob dort ein Signal anliegt. Potentialtrennung b.
> Oszi!!
hat 1,5 Ohm, am Gate liegt kein Signal an

Timo S. schrieb:
> Ich hatte auch mal ein Belinea Netzteil, das nicht mehr lief. Vor ich
> mich in die Materie eingearbeitet hätte habe ich alle Elkos gegen neue
> Low ESR_ Typen _getauscht (Material war ca 3€ bei Reichelt) und siehe
> da es lief wieder.
> Nur mal so als Anregung.....

Jo, ich hab alles Kondesatoren ausgebaut, dann die Kapazität gemessen 
und dann noch ohmmäßig durchgemessen. Alle die Verdächtig waren hatte 
ich dann ausgetauscht.

Guest schrieb:
> Hi,
>
> hast du mal den 68µF/400V Elko ausgetauscht? ich hatte schon ein paar
> Geräte bei denen der Elko zur Glättung der Netzspannung OK aussah, aber
> dennoch die Ursache des Fehlers war.
>
> Gruß

Hat sich eig. normal verhalten, richtige kapazität gemssem, weiderstand 
geht gegen unendlich, es liegen im betrieb die ca . 350 V an. ok habn 
grad getauscht hat aber nichts gebracht

Eddy Current schrieb:
> Evtl. ist der 0.68uF/50V vom benachbarten Widerstand getrocknet worden.
der ist auch ok, hab ich auch nach kapazität und wiederstand gemssen


schaff schrieb:
> sek. dioden prüfen (austauschen)

hatte ich schon ausgebaut und mit dem diodetester gemssen , war alles ok

Andrew Taylor schrieb:
> Der Kleine grüne Kondensator links vom IC hat Feinschluß.
> Prüfen und dann Kondensator austauschen.
also der hat ne kapazität von 10nF, wiederstand geht auch gegen 
unendlich
was sollte der normal haben ? wie kommst du darauf ?

Autor: anonymous (Gast)
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Herzlichen Glückwunsch:
Dadurch, dass du die Schaltung ohne IC betreibst tötest du den Elko der 
Versorgungsspannung des ICs und die Gleichrichterdiode zwischen Trafo 
und IC-Versorgung. Mit IC steigt nämlich die Spannung gar nicht bis auf 
70V an.

Autor: Jens G. (jensig)
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>> - Vcc etwa 10-20V, es muß etwas messbar sein! Hat der IC dort
>> Kurzschluß?
>wie gesagt hier mess ich 70V ohne IC ! das kann doch net sein oder ?

wieso? Wenn kein IC drin ist,haste doch eine unbelastete RC-Kombination 
(irgendwas begrenzt hier aber auf 70V). Da kann es also ziemlich hoch 
gehen.
Der IC aber begrenzt automatisch die Spannung, wenn er aber einer 
bestimmten Spannung anfängt zu arbeiten.
Ich denke, der IC ist auf alle Fälle hin (wenn sich da keine 
Startspannung aufbaut). Evtl. auch der Leistungs-Transistor, der 
möglicherweise als erstes hopps ging, und den IC nur noch in den Tod 
mitgerissen hat.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jens G. schrieb:
> (irgendwas begrenzt hier aber auf 70V).

Der grüne KErmaik Kondi macht dies (aber nicht für immer) .-))

Autor: Jens G. (jensig)
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@anonymous (Gast)

>Herzlichen Glückwunsch:
>Dadurch, dass du die Schaltung ohne IC betreibst tötest du den Elko der
>Versorgungsspannung des ICs und die Gleichrichterdiode zwischen Trafo
>und IC-Versorgung. Mit IC steigt nämlich die Spannung gar nicht bis auf
>70V an.

naja, wenn der Strom begrenzt ist (ist ja nur 1mA rund), machen das die 
Elkos 'ne Weile mit. Daß die Spannung auf 70 V steigen kann, beweist das 
ja, daß der nicht gleich kurzschlüssig wird. Sehr zuverlässig sind die 
aber vielleicht nicht mehr - allerdings leben scheinbar noch alle Elkos 
in von mir reparierten Geräten, in denen ich solche kleinen Elkos auch 
schon mal mit Überspannung gestresst habe. Also so dramatisch scheint es 
nicht zu sein (sind wie Z-Dioden ;-)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jens G. schrieb:
> Also so dramatisch scheint es
>
> nicht zu sein (sind wie Z-Dioden ;-)



Schein und Sein -- wenn man also das Bauteil schon bis über seine 
Grenzen stresst, dann scheint es mir sinnvoll, derartige Teile zu 
tauschen. Zumal es nur 2 Löstellen und 5ct Kosten sind.

Man(n) kann natürlich auch hoffen das es nicht nötig ist und den Monitor 
dann später aufschrauben wenn der Kondensator endgültig abkachelt.

Ersteres kennzeichnet den sorgfältig arbeitenden Reparateur, letzteres 
den Hobbyfrickler.

YMMV.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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david schrieb:
>> Der Kleine grüne Kondensator links vom IC hat Feinschluß.
>
>> Prüfen und dann Kondensator austauschen.
>
> also der hat ne kapazität von 10nF, wiederstand geht auch gegen
>
> unendlich

Dann leg mal 24V DC an und miß den fließenden Strom.
Dein Ohmmeter misst mit 3-6 V

Und dann schauen wir weiter.

Autor: Jens G. (jensig)
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@Andrew Taylor (marsufant)

es wäre mal interessant, welcher C eher dauerhaft abfackelt: einer, der 
nur kurzzeitig Überspannung sah, oder einer, der ständig nahe seiner 
Grenzwerte läuft (incl. Temperatur).
Ich gebe Dir recht - diese Dinger sollte man sicherheitshalber auch 
rausschmeissen, wenn man später nicht deswegen das Gerät wieder 
aufschrauben will. Ich wollte damit aber zumindest andeuten, daß dieser 
C, der die 70V gesehen hat, mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht tod 
ist. Dürfte also während der Reparaturzeit noch kein zusätzliches 
Problem darstellen.

Autor: david (Gast)
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ich hab den ic grad wieder reingelötet um nochmals zu messen, dabei ist 
er förmlich explodiert. oh mann, jetzt sind auch noch umliegende 
bauteile drauf gegangen !!

Autor: Jens G. (jensig)
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>Dein Ohmmeter misst mit 3-6 V

Wenn überhaupt - viele Multi(Ohm)meter messen nur mit wenigen 100mV - da 
zeigt eine pn-Strecke noch keinen Strom an.

Autor: Jens G. (jensig)
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vermutlich, weil der "70V Elko" noch geladen war - oder die Siebelkos 
generell noch - schlecht schlecht ....

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jens G. schrieb:
> mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht tod
>
> ist. Dürfte also während der Reparaturzeit noch kein zusätzliches
>
> Problem darstellen.

Doch, bei der Schaltung schon in 80% der Fälle ist es EXAKT der C.

Guckst Du Datenblatt vom Schaltregler.




david schrieb:
> ich hab den ic grad wieder reingelötet um nochmals zu messen, dabei ist
> er förmlich explodiert. oh mann, jetzt sind auch noch umliegende
> bauteile drauf gegangen !!

Nun, der FET und der Gate-Vorwiderstand des FET waren schon vorher 
defekt.

Die haben nun das IC mitgenommen.

War irgendwie zu erwarten.


> Schaltnetzteil reparieren, kann doch nicht so schwer sein !

Selbst clevere Profis brauchen dafür Jahre um dies zu lernen.

Autor: Klaus2 (Gast)
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"> Schaltnetzteil reparieren, kann doch nicht so schwer sein !

Selbst clevere Profis brauchen dafür Jahre um dies zu lernen."

Und dabei steckt der Teufel häufig im Detail, aber erstmal alle Bauteile 
prüfen und bei Zweifel tauschen. Problem ist: Man muss die Schaltung 
lesen können und genau verstehen, wofür jedes Bauteil da ist. Denn es 
gibt verdammt dreckige Tricks bei sowas...ahja, die ICs immer in 
Stückzahlen >5 bestellen :)

Klaus.

Autor: david (Gast)
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Andrew Taylor schrieb:
> Selbst clevere Profis brauchen dafür Jahre um dies zu lernen.

Klaus2 schrieb:
> Denn es
> gibt verdammt dreckige Tricks bei sowas...ahja, die ICs immer in
> Stückzahlen >5 bestellen :)


Da habt ihr recht, aber ich werd nicht aufgeben, ich bestell mir jetzt 
ein paar dieser IC´s und FET´s und dann noch die Sachen dir mir 
abgeraucht sind, dann probiert ich es halt nochmal !

Ja ich denke es macht genau die Erfahrung, hab schon 2 Monitore 
erfolgreich reparieren können, aber dieser stellt sich als hartnäckig 
heraus !

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Und bevor Du weitermachst, als lesenswerte Empfehlung:

"sam goldwasser repair small switchmode power supplies".

Downloadbar im web.

Autor: Jens G. (jensig)
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>Doch, bei der Schaltung schon in 80% der Fälle ist es EXAKT der C.

>Guckst Du Datenblatt vom Schaltregler.

Was steht im Datenblatt ??? Steht im DB, daß dieser C zu 80% die Ursache 
darstellt?

Autor: david (Gast)
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Andrew Taylor schrieb:
> Und bevor Du weitermachst, als lesenswerte Empfehlung:
>
> "sam goldwasser repair small switchmode power supplies".
>
> Downloadbar im web.


ja hey, das sieht echt gut aus das buch, aber da kann man nur so eine 
preview version runterladen....

http://www.powersupplyrepairguide.com/

Autor: david (Gast)
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ne passt schon habs schon gefunden ..


Erstmal Danke an alle , ich werd mich wieder melden sobald ich die 
Bauteile habe.

Autor: Route_66 (Gast)
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Falls es bei der Fehlersuche von Interesse ist, der am Eingang 
gezeichnete "Trafo" ist kein Trafo sondern eine Doppeldrosssel. Ist auch 
im Bestückungsdruck auf der Leiterplatte falsch gezeichnet.

Autor: oszi40 (Gast)
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>> Evtl. ist der 0.68uF/50V vom benachbarten Widerstand getrocknet worden.
>der ist auch ok, hab ich auch nach kapazität und wiederstand gemssen

TROTZDEM tauschen, da etwas braune Suppe an Deckel sichtbar!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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oszi40 schrieb:
>>> Evtl. ist der 0.68uF/50V vom benachbarten Widerstand getrocknet worden.
>>der ist auch ok, hab ich auch nach kapazität und wiederstand gemssen
>
> TROTZDEM tauschen, da etwas braune Suppe an Deckel sichtbar!


Nun, das was Du als "Braune Suppe" bezeichnest ist der gealterte Kleber, 
der das Teil mal auf der Platine fixiert hat .-)

Die 3 Belinea-SNT die ich hier habe , besitzen die "spezielle" Elko 
Befestigung .

Autor: Max M. (xxl)
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@David

Wenn man an solchen Schaltungen Messungen vornimmt sollte
man erst einmal Grundlagen der Messtechnik lernen.
Man sollte nicht nur die richtige Messgeräte besitzen, sondern
auch über deren Eigenschaften und Möglichkeiten/Einschränkungen
Bescheid wissen.
-Elektrolytkondensatoren z.B. können Ihre Kapazität verlieren
auch wenn der Isolationwiderstand weiterhin unendlich ist.
Daher benötigt man dafür ein Kondensatormessgerät oder macht
eine Hilfsschaltung RC, gibt Gleichspannung drauf und errechnet
die Kapazität.
-Signale auf PWM-Basis zur Ansteuerung eines FET lassen sich
mit einem Multimeter nicht erfassen. Dazu braucht man ein
Oszilloskop um die Signale in Abhängigkeit zur Zeitachse
darzustellen. Das gleich gilt für die R_sense Signale die zum
Regler zurückgeleitet werden.
-Im unbelasteten Betriebszustand sollte das FET-Steuersignal
nur einen Nadelimpuls auf dem Oszilloskop zeigen. Bei höherer
oder Volllast müsste der Transistor dann länger eingeschaltet
bleiben was man an einer veränderten Impuls/Pausenbreite
erkennen kann.
-Die Betriebsspannung die mit dem R_startup-Widerstand erzeugt
wird kann nur bei eingebautem Chip sinnvolle Werte ergeben.
Fehlt die Betriebspannung muss man den R_Startup einseitig
auslöten und den Widerstandswert überprüfen (Ist oft hochohmig
 >MOhm weil stark belastet, bzw. ungenügend gekühlt).
Ohne den Chip hat man im ungünstigsten Fall über das Messgerät
einen unbelasteten Spannungsteiler, dann mist man nur Mist.
-Sekundärdioden und andere Sekundärbauteile sollte man erst in
den Fokus nehmen wenn die Primärseite funktioniert.

Noch eine Sache: Der Siebelko hinter dem Gleichrichter kann
auch nach dem Abschalten noch eine ordentliche Ladung enthalten
die man bevor man an der Schaltung arbeitet erstmal entladen
sollte mit einem hochohmigen Widerstand. Auch wenn es keine
Wechselspannung ist sollte man davor Respekt haben. Bei einem
Kurzschluß gibts einen schönen Blitz und man sieht dann erstmal
eine Weile nur noch Sterne. Also Vorsicht.

Autor: gyrotron (Gast)
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..., aber warum kommt hier niemand darauf, dass das IC einen Kurzschluss 
zwischen seinen Versorgungspins haben könnte. Vielleicht einfach mal 
messen ggf. neues IC besorgen.

Gruss,
Gyrotron

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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gyrotron schrieb:
> ..., aber warum kommt hier niemand darauf, dass das IC einen Kurzschluss
> zwischen seinen Versorgungspins haben könnte. Vielleicht einfach mal
> messen ggf. neues IC besorgen.
>

Nicht nötig darauf zu kommen.
Das IC hat keinen Kurzschluß, denn es ist bereits verdampft:


david schreibt:
> ich hab den ic grad wieder reingelötet um nochmals zu messen, dabei ist
> er förmlich explodiert. oh mann, jetzt sind auch noch umliegende
> bauteile drauf gegangen !!

Autor: Jens G. (jensig)
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gyrotron schrieb:
> ..., aber warum kommt hier niemand darauf, dass das IC einen Kurzschluss
> zwischen seinen Versorgungspins haben könnte. Vielleicht einfach mal
> messen ggf. neues IC besorgen.
>

wieso - hatte ich doch bereits vorgeschlagen (bevor der IC blitzartig 
verdampfte)

Autor: David (Gast)
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Hey, leutz, erstmal danke für die Hinweise. Ja die 300 V des Siebelko 
hab ich schon abbekommen. Da lang ich jetzt auch nicht mehr hin.

@Max M.
Jaja Messtechnik, da kann ich nur sagen 4 gewinnt ! Bin ich froh das ich 
das hinter mir hab! Dennoch die Grundlagen sind mir klar.

Den IC hab ich gegen einen neuen ausgetauscht, der MOSFET war in Ordnung 
sogar nach der IC Explosion. Nur sind mir noch ein paar wiederstände und 
die sicherung hops gegangen.

Schließlich funktioniert das Netzteil wieder. Also ich denke es war von 
Anfang an der ICE2AS01 defekt.

Vielen Dannk für die Hilfe !!

Autor: Klaus2 (Gast)
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...und was lernst du daraus?

erstmal sauber prüfen und dann alles verdächtige austauschen und nicht 
"mal eben einstecken und schonmal gucken", nur weil noc nicht alle 
ersatzteile da sind.

Klaus.

Autor: David (Gast)
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tja mann lernt halt immer dazu ! Geduld ist nicht eine meiner Tugenden

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