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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Trennverstärker für RedLab von Meilhaus


Autor: Mirco B. (idova)
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Hallo Leute! Jetzt muss ich doch auch mal eine Frage stellen. Ich habe 
mir für eine bestimmte Messaufgabe (sich sehr langsam ändernde Werte) 
ein RedLab gekauft. Nun möchte ich Ströme (0-10A) und Spannungen (0-50V) 
messen. Das Teil hat zwar differentielle Eingänge, um sicher zu gehen 
würde ich trotzdem gern eine galvanische Trennung haben. Auch soll der 
Strom Schund möglichst klein sein (~10mOhm). Nun suche ich eine 
entfachende Trennverstärkerschaltung. Sie solle günstig und genau sein. 
Gibt es irgendwo ein Bausatz o.ä.? Was könnt ihr mir empfehlen? Wie kann 
man mit den vier Kanälen möglichst viel verschiedene Messbereiche 
bekommen, ähnlich einem Multimeter? Das RedLan hat ja auch noch eine 
Menge digitale Ausgänge, die könnten dann die Umschaltung der 
Messbereiche vornehmen. 1000Dank euch
PS: alles was ich rausfinde werde ich dann hier auch zur Verfügung 
stellen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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z.B. Firma Knick, DC-Transformator

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Ich bin Dir vielleicht keine grosse Hilfe, aber ich frage mich, ob es 
was bringt, so ein Billigteil zu kaufen nur um dann mit einem riesigen 
Aufwand eine galvanische Trennung und Messbereichsumschaltung 
dranzubasteln.
Daher würde ich entweder in ein Gerät investieren welches von Haus aus 
schon mit einer galvanischen Trennung ausgestattet ist, oder wenn Du 
wirklich sparen willst, halt darauf verzichten.

Vorallem wenn es gemäss Deiner genannten Anforderungen noch sehr genau 
sein soll, dann lohnt sich basteln schlussendlich meist nicht.

Ich würde für Deine Aufgabe ein programmierbares oder fernsteuerbares 
Multimeter kaufen. Das lässt sich dann zum kalibrieren auch einfach 
einschicken. z.B. Agilent bietet super Geräte an, die Deine Aufgabe ohne 
Probleme bewältigen könnten.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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So ein RedLab hab ich übrigens auch schon eingesetzt, sind schöne Teile 
und einfach anzuwenden. Denke einfach, dass es sich für Deine genannte 
Anwendung nicht eignet. ;-)

Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo

Trennverstärker als IC sind wohl die günstigste Lösung. Allerdings ist 
da etwas Löten notwendig.
Suche mal nach (Avago)HCPL-7510, HCPL-7800, oder (BB/TI)ISO122, ISO124. 
Für die brauchst du dann aber noch einen galvanisch getrennten 
DCDC-Wandler (für die Primärseite).

Billige Messkarten haben ja keine galvanische Trennung. Die 
"Mittelklasse" der Messkarten hat aber auch nur eine Isolation zum PC 
hin, die Kanäle zueinnader sind aber in der Regel auch nicht isoliert. 
So gesehen macht das schon Sinn einzelne Kanäle zu isolieren, ist aber 
ein teurer Spass. Der HCPL7510/7520 dürfte mit etwa 6 Euro der 
günstigste Vertreter sein, dazu kommt dann aber noch der DCDC-Wandler.

Gruß
Gerhard

Autor: Mirco B. (idova)
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Also Ihr mein dann so was ist dieser Art...
Ich glaube ich werde das mal probieren.

Das mit den Agilent klingt so nach Vertreter. Man die Teile sind viel zu 
teuer! Das kann ich mir dann vielleicht leisten, wenn ich mal eine 
großartige Erfindung mache. Und die Genauigkeit bekommt dann schon 
leichter hin und wenn hier am Rechner über Tabellen gehen muss. Wenn die 
die Ungenauigkeit immer gleich bleibend ist, ist das auch Ok. Und ich 
finde auch, wenn der Messverstärker direkt an der Messung liegt, kann 
das nur gut sein.?

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Ich bin kein Vertreter von Agilent und bekomme auch sonst kein Geld von 
denen. Wollte Dir nur helfen schnell ans Ziel zu kommen ;-) Es gibt auch 
von anderen Herstellern fernsteuerbare Multimeter mit 
Kanalumschaltmöglichkeiten. Auf dem Gebrauchtmark gibts ab und zu mal 
ein Schnäppchen.
Aber gegen selber machen spricht natürlich nichts, sofern die Ausdauer 
und nötige Zeit vorhanden sind.

So, nun halte ich mich aber raus um die fachliche Diskussion nicht 
weiter zu stören.

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