kleine Windowsprogramme für µC's

Gast #1599213
Hallo,

ich habe C- Programmier Kenntnisse und möchte gerne hin&wieder meine 
µC's mit Windows kommunizieren lassen bzw. so einfache Ein-Ausgabemasken 
programmieren wo man z.B. mittels ser.Schnittst. die Temp. aus dem µC 
ausgelesen/vorgeben und in einem kleinen grafischen Fenster mit 
Ein/Ausgabebereichen darstellen kann, so wie man es eben von vielen 
Anwendungen her kennt.

Welches (einfache) Programm könnt ihr mir empfehlen wo man mit C 
Kenntnissen voran kommt?

Lg, manfred
Gast
Recht simpel, wenn man nicht allzu tief einsteigen möchte, wär dann GTK. 
Vieles könnte man sich aus den Beispielprogrammen zusammenklauen und der 
automatische Layoutmanager machts dann ganz hübsch :-)
Gast
Marius S. schrieb:
> Ist GTK unter Windows nicht krampfig? Schließlich kommt das aus der
> linux-Welt...

Also die native Windows-API, die man ja eigentlich in C (C!) nutzen 
müsste, ist krampfiger, ehrlich..
Dagegen is GTK ein Kinderspielplatz.
Gast
Ich neheme für meine Arbeiten Qt (u.a. kann man da sehr Hübsche Sachen 
machen) und zur Seriellport anbindung verwende ich Qextserialport 
library.
Ein großes Aber gibt es noch: Es ist C++ und nicht C. Ich finde, dass 
jeder, der C kann, muss später oder früher c++ lernen. Schadet halt nie.
Es gibt eine gute Doku und sehr viele Beispiele. Zum einstieg würde ich 
aber auf jeden fall das Qt Buch von Addysson empfehlen. Doku zu Qt 
beschreibt nur was es so für Classen, Methoden gibt, aber nicht 
beschreibt (zumindest wenig) wie man nun diese einzelne Features 
zusammenbringt. Wie geht man bei der Programmierung vor, worauf sollte 
man da achten.. u.s.w.
Ein sehr großes Plus ist, dass die so programmierte Anwendung komplett 
under OSx Windows und linux läuft, sogar die Comportteile (Verwendung 
der Qextserialport vorausgesetzt).
Gast
Abend,

Also das GTK check ich net ganz, hab mir das mal runtergeladen aber komm 
damit gar nicht klar, das ist anscheinend wirklich was für die Linux 
Freaks, find da keinen Editor, kompilieren geht nur durch Kommandozeilen 
komisch, like Linux eben....

Das LabWindows schaut recht gut aus, ist aber doch eher was fürs Labor 
oder? und nicht ganz billig.

Qt kenn ich gar nicht, muss ich mir mal angucken wie komfortabel das im 
Handling ist.

Sonst noch Vorschläge?

Manfred
Gast
Code::Blocks bringt ein paar nette Vorlagen für (sehr einfache) 
GUI-Sachen basierend auf QT und einige andere APIs mit. Abgesehen davon 
ist es eine nette IDE für alle GCC-basierten Compiler, man kann sogar 
für den AVR prima damit proggen.

Falls es etwas bequener sein soll (und Grundlagen-Kenntnisse Pascal 
vorhanden sind) kann man auch Lazarus nehmen. Ist quasi eine freie 
Delphi-Variante.
Gast
Hallo,

hab gestern zufällig eine alte Elektor (Feb.2009) gefunden und da ist 
ein Bericht über C# bzw. MS-Visual C# drinnen mit kleinem Tuturial. 
Schaut recht nett aus und man kann in C programmieren. Werd ich mal 
austesten.

lg manfred
Falls es tatsächlich QT werden sollte: Die Tutorials auf der Seite sind 
sehr hilfreich, insgesamt finde ich die Dokumentation ausgesprochen gut. 
Das offizielle Buch in der ersten Auflage gibt es außerdem auch als 
kostenlosen Download: http://blog.hartwork.org/?p=156

QT kann mehr als nur GUI, es bietet auch Klassen zum Multithreading, 
diverse Container und Multimedia-Kram.

Mirko
Gast
Manfred schrieb:
> Also das GTK check ich net ganz, hab mir das mal runtergeladen aber komm
> damit gar nicht klar, das ist anscheinend wirklich was für die Linux
> Freaks, find da keinen Editor, kompilieren geht nur durch Kommandozeilen
> komisch, like Linux eben....

Verzeihung, hattest du nicht geschrieben, du hättest C-Kenntnisse?
Moderator Persönliche Seite
Wenn es um eine grafische Aufbereitung geht und es vielleicht nicht 
unbedingt C sein muss, nimm die Skriptsprache Tcl/Tk - genial einfach 
und ideal für Steuerungsaufgaben/Visualisierung, dazu 
plattformunabhängig und unter BSD-Lizenz.

Setzen wir hier bevorzugt bei unseren Kunden ein.

Eine einfache Tcl-Version läuft hier übrigens auch auf kleinen Atmels 
:-)

Chris D.
Gast
@docean: Sorry für meim Missverständins. Hab jetzt aber auch gelesen, es 
ist sehr an JAVA angelehnt, kenn JAVA und die anderen Prog.sprachen 
nicht leider nicht und hab nen Codeschnipsel gesehen welcher nach C 
ausgesehen hat, sorry für die falsche Behauptung.

Probier grad das Visual C# aus. Vom Aufbau her recht ordentlich, zwar 
das ganze Klassen und Objektezeugs aber da muss man wohl 
durch..irgendwie.

Die Sache mit den Skriptsprachen schau i mir gleich mal an.

Gruß, manfred
Gast
Ich finds erheiternd.
Ein GTK-Programm schreibt sich in nackten C und ein einfaches 
Beispielprogramm hat unter zwanzig Zeilen.

Du hast, wie du sagst, C-Kenntnisse und trotzdem findest du es 
einfacher, dich noch durch C#/Java/Skriptsprache zu wühlen?!
Gast
Sven P. schrieb:
> Also die native Windows-API, die man ja eigentlich in C (C!) nutzen
>
> müsste, ist krampfiger, ehrlich..
>
> Dagegen is GTK ein Kinderspielplatz.

Oder man spricht die WIN32 API über .NET an. Immerhin haben wir das Jahr 
2010 und ned 1998.
An den TE: Visual C++ in der Express Edition ist kostenfrei zu beziehen 
und erlaubt relativ schnell ordentliche Resultate. An die serielle 
Schnittstelle kommst du auch relativ leicht ran.
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/system.io.ports.serialport.aspx
Persönliche Seite
Chris D. schrieb:
> Eine einfache Tcl-Version läuft hier übrigens auch auf kleinen Atmels
>
> :-)
>
irgendwie hatten wir die Diskussion schon einmal, aber trotzdem die 
Frage: wo findet man den Quelltext für den Tcl-Interpreter für "kleine 
Atmels"? Ich bin brennend daran interessiert!

Grüße Uwe

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