Michael Kraus schrieb:
> Bietet sich hier nicht auch eine Stromzange an? Der Vorteil bei der
> Autobatterie ist ja, dass die Leiter nicht eng beeinander verlaufen und
> daher eine Stromzange eingesetzt werden kann.
Eine Stromzange macht doch auch nix anderes als der Sensor... Ausserdem
sieht das Ganze (zumindest fuer mich) ja eher nach einem Festeinbau aus.
> Und bitte: Beim Starten haben wir es mit rund 100 Amp zu tun. Das schon
> mehr als ein paar mA für die Handschuhfachbeleuchtung... Was sagt der
> Hall-Sensor dazu?
Dem Hall-Sensor selbst duerfte das erstmal ziemlich egal sein. Ich nehme
ausserdem an, dass die Ausgangsspannung des Sensors durch Verwendung
eines OPV natuerlich nach oben und unten hin begrenzt ist (0 bis VCC).
Der TO schrieb aber ohnehin bereits dass nicht alle Verbraucher gemessen
werden sollen und ich kann mir nicht vorstellen, dass er das
ausgerechnet mit dem Starter machen will.
Abgesehen davon soll es ja auch Autobatterien geben, die ausserhalb
eines Kfz Verwendung finden... ;)
Dr, Pillepalle schrieb:
> warum so einfach wenn es doch auch kompiliziert geht!
> Messe einfach den Spannungsabfall über dem Masseband der Autobatterie
> und sei glücklich :-)
Der Vorschlag ist natuerlich auch sehr geistreich, wenn der TO zuvor
klarstellt dass eben NICHT alle Verbraucher gemessen werden sollen.
@sebi:
Der Grund, aus dem ich nach Verwendungszweck fragte, ist der folgende:
Wenn Du Stroeme messen willst, die generell kleiner als der volle
Bereich des Sensors sind (also zum Beispiel nur Positive), bietet sich
ein OPV an, der einen gewissen Bereich der Ausgangsspannung verstaerkt.
So erreichst Du eine wesentlich bessere Aufloesung am ADC. Bei so einem
+/-60A-Sensor hast Du immerhin nur eine Spannungsdifferenz von 0.042
Volt pro Ampere.
Aber im Prinzip kannste das Dingen ja mal anschliessen und schauen was
der ADC Dir so fuer Werte ausspuckt.
Volker