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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik uC für Embedded Linux: Was würdet Ihr nehmen?


Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Bin grad' beim grübeln: Ich brauche ein LCD (klein, 3.5" bis 4.5"), 
einen USB Host, mindestens 32 MB RAM, mindestens 32 MB Flash, SD-Karte, 
RS232 für Konsole (3.3V reichen), einen Akku für 5 bis 10 Stunden 
Betriebszeit. Stückzahlen > 10000.

Wer hat so was schon mal gemacht? Könnt Ihr etwas empfehlen?

Ich hab' mir den AP7200 (IC-Nova OEM+ bzw. Grasshopper) und ARM 
(Mini-2440 von Friendlyarm) angeschaut. Die Boards sind von der 
Komplexität her machbar.

Aber gibt's was einfacheres? Etwas, das weniger Strom frisst?

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Was willste denn damit machen?

Also ich verwende den Atmel AT91SAM9263 und den NXP LPC3230

Zusammen mit 32 MByte Infineon SDRAM sowi 512 MByte Micron NAND Flash, 
mein im Form "Markt" unter "SAMMELBESTELLUNG" angebotenes 4" Display 
sowie ein 3,7V/5Ah Akku welher ebenfals von mir importiert wird...

PMIC ist ein hochintegrierter Maxim MAX8663 (USB/AC Lader, 
Buck-Converter, LDO, LED...)

Dann noch ein Maxim GPS Chip MAX2769...

Je nachdem wie DU das Backlight benutzt, bis über 24 Stunden 
Betriebszeit reel...  Bei voller Last gut 6 Stunden Betriebszeit.

Bootloader:      u-boot
Betriebssystem:  EmDebian http://www.emdebian.org/

Und:  Du willst wirklich ÜBER 10.000 Stück davon herstellen?

So ein Project habe ich nämlich auch, als Umwelt-Meßgerät, aber es 
scheitert derzeit am Geiger-Müller Zählrohr...  Die kosten schweine 
Geld.

Grüße
Michelle

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Also das Ganze ist im Prinzip eine Art Biofeedbackgerät. z.Z. läuft's 
auf Netbooks mit Debian, aber es soll um einiges kleiner werden.

Es sollen wirklich mehr als 10.000 Stück werden.

Sag' mal, hast du vielleicht so ein Board mit Akku, LCD, Akku, uC etc. 
(ohne Sensoren) - schon fertig? Kannst du mir ev. ein Demoboard schicken 
(Details dann per PN)?

Autor: Scherbo (Gast)
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Wenn du für Stückzahlen > 10000 entscheidest welchen uC du
einsetzt, solltest du nicht kompetent genug sein um hier ...

a) einen ordentlichen Post mit entsprechend verwertbaren
Informationen und Forderungen reinzustellen ?

oder

b) den Markt selbst zu überblicken um eine entsrpechend rationale
Entscheidung zu treffen ?

Wie mans dreht und wendet, mit so einem schwachen Auftritt
kann das nur floppen ...

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Du weißt was Vorentwicklung ist?

Autor: ... (Gast)
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Der Grasshopper hat kein USB-Host.

Das IC-Nova OEM+ schon.
Dafür brauchst du aber eine Zusatzleiterplatte mit deinen zusätzlichen 
Features.
Als TFT kannst du das PSP-Display benutzen, mit Touchpanel wenn 
gewünscht. Die Zusatzleiterplatte braucht nur die RS232-Schnittstelle, 
die Spannungserzeugung für das TFT-Display und Backlight und die 
Akkuverwaltung bereit zu stellen.

Autor: Thorben (Gast)
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Hallo, bei den Stückzahlen entwickelt man sich selbst ein Board oder 
gibt es in Auftrag.

Autor: Thorben (Gast)
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Wegen einem Display wendet man sich an einen Grosslieferanten seinens 
Vertrauens und lässt sich Kostenvoranschläge geben!

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Zwie Blum schrieb:
> Sag' mal, hast du vielleicht so ein Board mit Akku, LCD, Akku, uC etc.
> (ohne Sensoren) - schon fertig? Kannst du mir ev. ein Demoboard schicken
> (Details dann per PN)?

Das ist genau mein Problem, denn nach meiner Ankündigung mit dem AM3517, 
OMAP3530, Kirkwood und Armada 300 habe ich eine Reihe Angebote für die 
Lizenz zu den Referenz-Designs...

So weit bin ich noch garnicht...

Ich hühner hier noch immer mit meinem Sitara AM3517 rum, welcher mir in 
form von interferenzen auf dem board Schwierigkeiten macht.  Ich muß 
mich auch erst in die Sache einarbeiten.

Diese hochfrequenten Teile sind nicht ohne...
Habe bereits 4 Prototypenboards verheizt.  (jeweils gut 800-900 Euro)

So wie es aussieht bin ich aber nicht die einzige, die damit probleme 
hat, sondern auch mindestens 3 chinesische Netbook-Hersteller.  Die 
Dinger laufen derzeit alle mit 400-500MHz aber eine OMAP3530 (720MHz) 
oder Kirkwood (800-1200MHz) würde jeder gerne in seinem Sortiment haben.

Das Evaluation Kit für den Kirkwood 88F6281 kostete 3500 US$ und ich 
hatte ein NDA unterzeichnen müssen.

Also derzeit ist somit nicht wirklich funktionsfähiges vorhanden

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Thorben schrieb:
> Wegen einem Display wendet man sich an einen Grosslieferanten seinens
> Vertrauens und lässt sich Kostenvoranschläge geben!

Jo, dann würde ich mein 4" mit 480x272 pixel unter 10 US$ bekommen. :-D

Grüße
Michelle

Autor: ROFLCOPTER (Gast)
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>Wer hat so was schon mal gemacht? Könnt Ihr etwas empfehlen?
Ja und ja. Sprich mit einem der großen Distributoren(z.b. EBV,gibt aber 
noch genug andere). Deren FAEs können dich sehr gut beraten.

Du wirst bei >10k Stückzahlen auch Design-In Support für die CPU 
bekommen,die TFT Distris rennen Dir die Tür ein und vorallem wirst Du 
ein effizentes Design erhalten. Brauchst Du wirklich so Geschosse wie 
Sitara,Kirkwood und Co. wo selbst Chinesische Netbook Hersteller 
anscheinend daran scheitern?
Weniger ist öfters mehr....

Lass dich nicht von Prahlereien blenden(1300MHz ARMe...tztz , willst Du 
wirklich einen Netbook bauen?). Ziel im Auge behalten und nur auf das 
nötigste beschränken. Eine schnelle CPU alleine löst die Probleme 
nicht,macht meist nur noch mehr.

@Michelle
>AT91SAM9263 und den NXP LPC3230

>Das Evaluation Kit für den Kirkwood 88F6281 kostete 3500 US$ und ich
>hatte ein NDA unterzeichnen müssen.

>Sitara AM3517

CPU Quartett? Sorry aber da kann man nicht anders...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Zwie Blum schrieb:
> Also das Ganze ist im Prinzip eine Art Biofeedbackgerät. z.Z. läuft's
> auf Netbooks mit Debian, aber es soll um einiges kleiner werden.

Bist Du sicher, daß dieser extrem hohe Aufwand nötig ist bzw. überhaupt 
auch vom Kundenkreis bezahlt wird?

Was ich so als Biofeedbackgerät ergooglen konnte, hat keinerlei 
Rechenanforderungen, da läuft bestenfalls ein kleiner 8-Bitter drin.

Bzw. hast Du mal nen Link zu einem ähnlichen 
Monster-Mega-Super-Duper-Power-Dingens, wie Du es planst?


Peter

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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@ROFLCOPTER: Danke, damit kann ich was anfangen.

@Peter: Zum Glück gibt's das Dingens noch nirgends zu bestaunen, sonst 
wäre die Entwicklung ja ein bischen zu spät dran. Es ist kein 
Biofeedbackgerät, aber von allen Dingern die ich kenne kommt das der 
Beschreibung am nächsten.

Von Rechenleistung, Flashgröße etc. reicht das ICnova OEM+ mit Display 
bei weitem aus. Ich brauche kein Riesengeschoß, sondern nur was handlich 
kleines .. Netbooks kann ich selber ausreichend billig besorgen, die 
brauch' ich nicht noch mal erfinden :-)

Danke jedenfalls für die Meinungen!

Autor: Phil S. (zippi)
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Hi,
Vom ICnova würde ich dir abraten, da der AP7000 abgekündigt wurde.
Sonst gibt es auch noch die SAM9G45. Aber ich weiß nicht für wann die 
angekündigt sind.

Gruß

Autor: ROFLCOPTER (Gast)
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@Zwie Blum

Aus persönlicher erfahrung kann ich Dir auch noch die Samsung S3C24xx 
und Freescale iMX25x empfehlen. Beide SoCs sind im Mainline Kernel , 
erspart sehr viel Bord-Support-Package Arbeit. Atmel ist ,mir 
persönlich, zu schnelllebig.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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@Zwie Blum
Wie wäre es mit einem Prozessormodul + eigenes Headerboard?
http://www.gumstix.com
http://www.friendlyarm.net/products/micro2440
http://www.taskit.de/produkte/stamp/index.htm

Autor: ... (Gast)
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Phil S. schrieb:
> da der AP7000 abgekündigt wurde.

Sorry, aber das ist Quatsch. Atmel spricht von "not recommended for new 
designs" nicht von "EOL". Les dir dazu mal die Threads auf AVRfreaks 
durch. Der AP7000 wird auch noch die nächsten Jahre produziert.

Andreas Watterott schrieb:
> Wie wäre es mit einem Prozessormodul + eigenes Headerboard?

Das hat er doch dann mit dem  ICnova OEM+ mit Display-Board.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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... schrieb:
> Andreas Watterott schrieb:
>> Wie wäre es mit einem Prozessormodul + eigenes Headerboard?
>
> Das hat er doch dann mit dem  ICnova OEM+ mit Display-Board.

Oh, ja stimmt. Ich hatte den ersten Beitrag nur überflogen und mini2440 
und Grasshopper gelesen.

Autor: ... (Gast)
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für den Grasshopper gibt es auch ein AddOn-Board mit Display, nur leider 
hat der Grasshopper keinen USB-Host.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Phil S. schrieb:
> Hi,
> Vom ICnova würde ich dir abraten, da der AP7000 abgekündigt wurde.
> Sonst gibt es auch noch die SAM9G45. Aber ich weiß nicht für wann die
> angekündigt sind.

Warum nur angekündigt?  :-D

Ich hate mir 2008 das original Atmel G20 EVKit besorgt und leztes Jahr 
in August das G45 direkt nach der Ankündigung.  Vom G45 habe ich zwei 
einzelne herumligen aber noch nicht viele gemacht.

Aber de original Software, die ich im G20 hatte ist nun auf dem G45 und 
über 20% schneller in der Ausführung bei jeweils 400MHz.

EBV ist Dein Feund.

Grüße
Michelle

Autor: Phil S. (zippi)
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... schrieb:
>Phil S. schrieb:
>> da der AP7000 abgekündigt wurde.
>Sorry, aber das ist Quatsch. Atmel spricht von "not recommended for new
>designs" nicht von "EOL". Les dir dazu mal die Threads auf AVRfreaks
>durch. Der AP7000 wird auch noch die nächsten Jahre produziert.

Ja ist mir soweit bekannt. Wollte ihm nur sagen, dass es keinen Sinn 
macht damit ein neues Design zu machen mit >10000 Stück, so wie Atmel 
das schon sagt.

Michelle,
Cool das du schon ein Devboard da hast. An sich hätte ich Interesse mal 
was mit dem Ding zu machen. Was hast du für die Boards bezahlt?

Gruß

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Das Atmel AT91SAM9G20-EK war mal 280 Euro bei MSC und für das 
AT91SAM9G450-EK sollte ich 340 Euro bei EBV (Illkirkch/Strasbourg) 
berappen, nur habe ich es dann geschenkt bekommen. So was kann 
passieren, wenn man seinen Distributor am gleichen Ort hat und die 
Techniker mit größeren Projekten in Ansprich nimmt und somit gute 
geschäftsbeziehungen aufbaut.

Gillt ebenso für AVNET-MEMEC (Illkirkch/Strasbourg) und Rutronik 
(Lingolsheim/Stasbourg).

Grüße
Michelle

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