Füllstandsmessung

Gast #1601448
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hallo

ich würde gerne die füllmenge einer flüssigkeit in einem geschlossen 
gefäß messen.
die flüssigkeit soll eine temperatur von 200°C haben.
messen wolte ich es mit einer art wheatstone brücke, nur das als 
Potentiometer ein draht dienen soll.
bei dem draht dachte ich an Platin, Titan oder Wolfram mit einer länge 
von 10cm und 0,2mm - 0,5mm durchmesser.

nur weiss ich nicht wie man sowas richtig angeht
Gast #1601503
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> so hab ich mir das vorgestellt. (anhang)

So geht es aber nicht! Frag Deinen Lehrer doch genauer, was bedeutet

> die flüssigkeit SOLL eine temperatur von 200°C haben.

Dann frage auch gleich, welche Eigenschaft des geforderten Materials 
(Platin, Titan, Wolfram) bzw. verschiedener (irgendwelcher ?) Säuren zur 
Füllstandsmessung ausgewertet werden soll!
#1601522
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Bei deinem Draht muesste aber die Saeure eine wesentlich bessere 
Leitfaehigkeit als der Draht haben. Ansonsten wird das sehr ungenau.

Andere Methoden:

Die Oberflaeche mit Ultraschall erfassen.

Einen Isolierten Draht (Teflon ?) benutzen und die Kapazitaetsaenderung 
mit der Fluessigkeit messen.
Gast #1601525
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die flüssigkeit in dem gefäß wird auf 200 grad erhitzt
der "Platindraht" auf 230 grad.

wenn der behälter halb voll ist müsste sich ja der widerstandswert des 
drahtes  ändern und somit könnte man es mit einer abgeglichenen brücke 
(oder sowas in der art) messen.



so ist mein plan.

welche flüssigkeit spielt in dem fall eigendlich keine rolle

sorry aber weiss nicht wie ich das anders beschreiben soll
Gast #1601586
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Wenn du einen Referenzdraht außerhalb der Flüssigkeit auf die selbe 
Temperatur erhitzt und die Temperatur der Flüssigkeit bekannt ist 
(gemessen wird), dann kannst du über die Widerstandsdifferenz den 
Füllstand berechnen. Ist aber eher aufwändig, wenn's genau sein soll.
Gast #1601623
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Ich habe schon einmal versucht, auf diese Art den Füllstand in einem 
Rohr über eine Höhe von ca 10 cm zu messen. 2 parallele Drähte wurden 
durch den steigendem Wasserspiegel immer weiter in das Wasser 
eingetauscht. Die Drähte wurden mit Konstantstrom versorgt und die sich 
ergebende Spannung gemessen.

Diese Methode brachte jedoch hohe Messfehler mit steigender 
Eintauchtiefe des Sensors mit sich.

Grund dafür ist ein nicht linear zunehmender Widerstand des Wassers ab 
einer Eintauchtiefe von ca. 50mm. Auch wenn du den Widerstand über eine 
Brücke auswertest wirst du diesen Effekt nicht vermeiden können.

Ich hoffe ich habe dein Problem richtig interpretiert und konnte dir 
etwas weiterhelfen.

Mfg
Ed
#1602101
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Eik M. schrieb:
> Wenn Du über (hydostatischen) Druck messen möchtest, vergiss nicht die
> Dichte ;)

...was natuerlich spaetestens dann richtig spannend wird, wenn die 
Fluessigkeit ihre Temperatur oder sogar ihren Aggregatszustand 
aendert... Soll bei 200°C ja schonmal vorgekommen sein.

Oder andersrum: Zeigt dieser Pin an meinem Dampfkochtopf wirklich einen 
sich aendernden Fuellstand an? ;)


Volker
Gast #1602122
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Druck kannste bei 200°C völlig vergessen. Da wirst du keinen genauen 
Wert bekommen.

Ich würde das ganze mit Ultraschall messen. Ist wohl die sicherste 
Methode bei diesen "rauhen" Gegebenheiten.

Achja! Sag deinem Lehrer er soll das nächste mal eine realitätsnähere 
Aufgabe stellen.  ;-)
#1602327
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Eik M. schrieb:
> Pezi schrieb:
>> Druck kannste bei 200°C völlig vergessen. Da wirst du keinen genauen
>> Wert bekommen.
>
> ...mit den Worten meines Sohnes... Warum?

Verstehe was Du meinst... Mit einem Referenzdrueck ueber dem 
Fluessigkeitsspiegel kann man das wieder glattrechnen. Die Fehler beider 
Sensoren addieren sich dann natuerlich, aber "genau" ist ja, wie immer, 
relativ. ;)


Volker

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