Folientaster per Atmega steuern?

Gast #1603294
Lesenswert?
• ▲
▼
Guten Tag

Ich habe mir gestern ein normales Telefon gekauft, welches ich per 
Atmega (32) steuern möchte.
Also hab ich es nach einer kurzen Funktionskontrolle auseinander 
genommen, und solche Taster (wenn jemand den korrekten Namen weis, bitte 
mitteilen) vorgefunden:

[siehe Anhang]

Wenn ich die Sannung zwischen den beiden messe, bekomme ich 3V 
angezeigt, und wenn cih die beiden mit einem normalen Kabel verbinde, 
wertet das Telefon das als normalen Tastendruck

Weis jemand, wie ich solche Taster per Atmega steuern kann?
(also Kabel dranlöten, doch wie "verbinde" ich die beiden Kabel dann im 
richtigen Moment?)

PS: Auf die Idee mit einem Relais bin ich auch schon gekommen. doch 9 
Relais zu verbauen, darauf hab ich keine Lust;)

PS2: Ich programmiere in Bascom

liebe Grüsse aus der Schweiz

Marius
Gast #1603305
Lesenswert?
• ▲
▼
>(also Kabel dranlöten, doch wie "verbinde" ich die beiden Kabel dann im
>richtigen Moment?)

Einfach mit einem NPN-Transistor, dessen Basis vom µC gesteuert wird.
Collector an Plus vom Taster, Emitter an Minus.
Gast #1603327
Lesenswert?
• ▲
▼
>wäre das ganze nicht ohne Transistoren zu bewerkstelligen?
>Ich möchte gerne Bauteile sparen...

Mußt Du ausprobieren.
Am Taster messen, ob 3V runtergezogen oder der andere Schalteranschluß
auf 3V gezogen wird.
Gast #1603385
Lesenswert?
• ▲
▼
In welchem Land möchte man denn nicht dass Hobbybastler elektronisch 
Bauteile kaufen und damit Schaltungen bauen oder Geräte reparieren so 
dass man gezwungen ist sowas zu importieren?
Klingt ja gruselig!
Gast #1603408
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo zusammen

Ich hab jetzt versuchsweise doch mal mit Transistoren gearbeitet, es 
geht!

Und noch zu der Frage wo ich den wohne

Ich wohne in der in der Schweiz, genauer gesagt in Basel.
Es gab hier bis vor ca. 1 1/2 Jahren einen Laden, der Einzelteile 
verkaufte, allerdings hat sich der inzwischen nur noch in einen 
Onlineshop verwandelt, und man kann sich den horrenden 
Mindermengenzuschlag vorstellen, wenn man mal "nur" 30 Transistoren oder 
so kaufen möchte...


Liebe Grüsse

Marius
Gast #1604495
Lesenswert?
• ▲
▼
Marius schrieb:
> entschuldige, aber wer oder was ist 4066?

Ein 4066 ist in 14-pin IC mit 4 integrierten Analogschaltern. Jeder 
Schalter hat einen Logik-Eingang, sowie einen Schalteingang und einen 
Schaltausgang.

siehe z.B. hier:
http://www.datasheetcatalog.org/datasheets/90/206772_DS.pdf
(Tante Gurgel findet aber auch noch andere Hersteller)

Schalteingang und Schaltausgang lötest du an deine Tastenkontakte (die 
beiden ineinandergreifenden U's auf deinem Foto), den Logik-Eingang 
verbindest du mit einem Ausgangs-Pin des Mikrocontrolles. Dann schaltest 
du diesen Pin kurz auf High und simulierst so einen Tastendruck.

Hoffe das war verständlich genug.

Gruß
Gast #1604883
Lesenswert?
• ▲
▼
Warum sollte das Ding mit Wechselstrom muxen? Bei einer 3x4 
Matrixtastatur von einem Telefon.

Nehm einfach Optokoppler, so hast du eine Trennung zwischen dem Telefon 
(das ja mit der Telefonleitung verbunden sein dürfte - 48V gegen Erde) 
und deinem Controller. Sowas ist gerade während der Entwicklungsphase 
wichtig, sonst lesen wir hier in ner Woche wieder Beiträge über auf 
mysteriöse Weise verstorbene Telefone, Controller, Programmieradapter 
und/oder Notebooks.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.