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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Folientaster per Atmega steuern?


Autor: Marius (Gast)
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Guten Tag

Ich habe mir gestern ein normales Telefon gekauft, welches ich per 
Atmega (32) steuern möchte.
Also hab ich es nach einer kurzen Funktionskontrolle auseinander 
genommen, und solche Taster (wenn jemand den korrekten Namen weis, bitte 
mitteilen) vorgefunden:

[siehe Anhang]

Wenn ich die Sannung zwischen den beiden messe, bekomme ich 3V 
angezeigt, und wenn cih die beiden mit einem normalen Kabel verbinde, 
wertet das Telefon das als normalen Tastendruck

Weis jemand, wie ich solche Taster per Atmega steuern kann?
(also Kabel dranlöten, doch wie "verbinde" ich die beiden Kabel dann im 
richtigen Moment?)

PS: Auf die Idee mit einem Relais bin ich auch schon gekommen. doch 9 
Relais zu verbauen, darauf hab ich keine Lust;)

PS2: Ich programmiere in Bascom

liebe Grüsse aus der Schweiz

Marius

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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Anhang?

Autor: Marius (Gast)
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vielen dank für den hinweis

Autor: JoeAmp (Gast)
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4066 ist den Freund.

Autor: Werner (Gast)
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>(also Kabel dranlöten, doch wie "verbinde" ich die beiden Kabel dann im
>richtigen Moment?)

Einfach mit einem NPN-Transistor, dessen Basis vom µC gesteuert wird.
Collector an Plus vom Taster, Emitter an Minus.

Autor: Marius (Gast)
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entschuldige, aber wer oder was ist 4066?

Autor: Marius (Gast)
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@werner

wäre das ganze nicht ohne Transistoren zu bewerkstelligen?
Ich möchte gerne Bauteile sparen...

Grüsse

Autor: Werner (Gast)
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>wäre das ganze nicht ohne Transistoren zu bewerkstelligen?
>Ich möchte gerne Bauteile sparen...

Mußt Du ausprobieren.
Am Taster messen, ob 3V runtergezogen oder der andere Schalteranschluß
auf 3V gezogen wird.

Autor: Marius (Gast)
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wie merkt man das?

Wenn ich beginne zu messen, dann steigt die spannung langsam auf 3 V

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Da die Tasten oft in einer Matrix abgefragt werden geht es nicht ganz so 
leicht.

Autor: Werner (Gast)
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>Da die Tasten oft in einer Matrix abgefragt werden geht es nicht ganz so
>leicht.

Eben.
Was soll an ein paar Transistoren schlimm sein?
Wenn Dich die Größe stört, nimm SMD.

Autor: Marius (Gast)
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Schlimm daran ist nichts, ausser eben das ich nur 30 Stück habe und ich 
die immer aus Deutschland liefern lassen muss...;)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Male erstmal den Schaltplan ab, dann kann man mehr sagen.
Wenn es wirklich eine Matrix ist, dann helfen Transistoren auch nicht 
weiter.
Dann braucht man Relais oder Hirnschmalz.

Wo wohnst du denn? Kann dir auch ein paar Transistoren schicken.

Autor: guest (Gast)
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In welchem Land möchte man denn nicht dass Hobbybastler elektronisch 
Bauteile kaufen und damit Schaltungen bauen oder Geräte reparieren so 
dass man gezwungen ist sowas zu importieren?
Klingt ja gruselig!

Autor: ?? (Gast)
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Meistens ist die Tatsatur als Matrix verschaltet. Hab das ganze mal mit 
Optokopplern gelöst, funktioniert wunderbar.

Autor: Henning Db (henk_tm)
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in Ghana könnte ich mir das vorstellen...

Autor: Marius (Gast)
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Hallo zusammen

Ich hab jetzt versuchsweise doch mal mit Transistoren gearbeitet, es 
geht!

Und noch zu der Frage wo ich den wohne

Ich wohne in der in der Schweiz, genauer gesagt in Basel.
Es gab hier bis vor ca. 1 1/2 Jahren einen Laden, der Einzelteile 
verkaufte, allerdings hat sich der inzwischen nur noch in einen 
Onlineshop verwandelt, und man kann sich den horrenden 
Mindermengenzuschlag vorstellen, wenn man mal "nur" 30 Transistoren oder 
so kaufen möchte...


Liebe Grüsse

Marius

Autor: ?? (Gast)
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Mit einem Taster oder mit mehreren? Soll nur einer bedient werden?

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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mann sollte einen Reicheltproxie einrichten

Autor: JoeAmp (Gast)
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Marius schrieb:
> entschuldige, aber wer oder was ist 4066?

Ein 4066 ist in 14-pin IC mit 4 integrierten Analogschaltern. Jeder 
Schalter hat einen Logik-Eingang, sowie einen Schalteingang und einen 
Schaltausgang.

siehe z.B. hier:
http://www.datasheetcatalog.org/datasheets/90/206772_DS.pdf
(Tante Gurgel findet aber auch noch andere Hersteller)

Schalteingang und Schaltausgang lötest du an deine Tastenkontakte (die 
beiden ineinandergreifenden U's auf deinem Foto), den Logik-Eingang 
verbindest du mit einem Ausgangs-Pin des Mikrocontrolles. Dann schaltest 
du diesen Pin kurz auf High und simulierst so einen Tastendruck.

Hoffe das war verständlich genug.

Gruß

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> mann sollte einen Reicheltproxie einrichten
Aber Reichelt ist doch jetzt in Schweizer Hand... ;-)

> entschuldige, aber wer oder was ist 4066?
Ein Analogschalter: CD4066
Google hilft hier weiter.
Den würde ich auch nehmen, weil die Transistorgeschichte in die Hosen 
geht, wenn die Muxerei bidirektional wäre...

Autor: John Doe (Gast)
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Warum sollte das Ding mit Wechselstrom muxen? Bei einer 3x4 
Matrixtastatur von einem Telefon.

Nehm einfach Optokoppler, so hast du eine Trennung zwischen dem Telefon 
(das ja mit der Telefonleitung verbunden sein dürfte - 48V gegen Erde) 
und deinem Controller. Sowas ist gerade während der Entwicklungsphase 
wichtig, sonst lesen wir hier in ner Woche wieder Beiträge über auf 
mysteriöse Weise verstorbene Telefone, Controller, Programmieradapter 
und/oder Notebooks.

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