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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik uC schützen?


Autor: Christian K. (programm-noob)
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Ich hab ejetzt an meinen AT91SAM7S64 kleine, isolierte Dräte angelötet, 
war ne heiden Arbeit, und nun würde ich alle Leitungen, mal abgesehen, 
von den Power Leitungen auch ein Steckbrett laufen lassen, damit sich 
beim Experimentieren nicht ständig meine uC´s in Qualm auflösen, habe 
ich gedacht, das ich alle Pins mithilfe einer hoffentlich einfachen 
Schaltung gegen zu hohe Spannungen, Stöme und vileicht auch kurzschlüsse 
resistent mache.
Geht das wenn ja wie?

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Uff, diese Arbeit hätte ich an einem Sockel durchgeführt, dann hättest 
Du ohne Schutzbeschaltung arbeiten können und einfach den uC wechseln 
können, wenn dieser in Rauch aufgegangen wäre.

Um Deine Frage zu beantworten; mit je einer Diode gegen VCC und Masse 
sowie einem Seriewiderstand sollte das Gröbste abgeblockt werden.
Aber ob sich die ganze Arbeit lohnt?

Falls Dir die Sockel zu teuer sind, gibts auch Adapterplatinen zu fast 
allen Gehäuseformen, an welche dann einfach die Drähte angelötet werden 
können. Dort drauf kannst Du dann den SAM ein paar mal auf-/entlöten bis 
die Leiterplatte den Geist aufgibt.

Autor: Christian K. (programm-noob)
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es geht mir nicht um die Arbeit, das ist nicht das Problem, es geht mir 
darum, das ich nicht 10 uC am Tag verbraten möchte, das geht dann 
nämlich irgendwann richtig ins Geld

Autor: Christian K. (programm-noob)
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Johnny B. schrieb:
> Um Deine Frage zu beantworten; mit je einer Diode gegen VCC und Masse
> sowie einem Seriewiderstand sollte das Gröbste abgeblockt werden.
> Aber ob sich die ganze Arbeit lohnt?

kannst du mir das kurz aufzeichnen, das verstehe ich nicht ganz?
Danke

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Christian K. (programm-noob)

>es geht mir nicht um die Arbeit, das ist nicht das Problem, es geht mir
>darum, das ich nicht 10 uC am Tag verbraten möchte, das geht dann
>nämlich irgendwann richtig ins Geld

Tja, dann solltest du schlicht eine wenig sorgsam arbeiten. Macht der 
Rest der Welt auch so und die uCs sterben nicht wie die Fliegen. Ab und 
an raucht einer ab, aber das gehört dazu. Ist aber eher selten, es sei 
den man arebtiet mit Leistungselektronik zusammen etc. Kauf dir ein 
fertiges Borad mit Stiftleisten. Deine Methode ist nicht sinnvoll.

MFG
Falk

Autor: Christian K. (programm-noob)
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bisher habe ich nur 2 zerstört, das eine mal weil ich ausversehen den 
1,8V eingang USB_Power geklemmt habe, das fand er nicht gut und einmal, 
weil ich im auf irgendwelchen Pins nen kurzen gegeben habe.Und da ich 
nicht nochmer unschuldige uC zerstören möchte suche ich einfach nach 
einer möglichkeit den uC zu schützen.

Autor: Plan (Gast)
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Schick mal nen Foto wie das aus sieht :)

Das z.B.:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C48...

PFRA 010 haben 2,5-4,5 Ohm und wirken somit schon mal Strombegrenzend. 
Die an allen Versorgungsspannungen dazwischen schalten. (USB, Netzteile)

2,5Ohm bei 5V >> Max 2A.

Autor: Christian K. (Gast)
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Ein bild kann ich frühesten am Sonntag reinstellen.

Autor: Schrotty (Gast)
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Mit Dioden (oder auch Z-Dioden) und nem Widerstand kannst schonmal was 
erreichen. Allerdings solltest du den Widerstand schon so 
dimensionieren, dass im Falle einer Überspannung nicht die Diode den 
Geist aufgibt (Überstrom) und somit erst deine Schutzschaltung und dann 
der µC abraucht.

Generell sollte man einfach aufpassen, was man tut, wie Falk schon 
sagte.

Wenn es dir aber nur darum geht, ein paar wenige Ports nach aussen zu 
führen, um damit externe Signale einzulesen oder irgendwelche Aktoren zu 
steuern, dann kannst an der Stelle natürlich schon gut was machen. 
(Z-Diode, Widerstand, und ggf. Optokoppler.
Für Ausgänge gibt es sogar sogenannte SMART-FETS, die dir nahezu jede 
Schlamperei verzeihen ;-)

Autor: David Madl (md2k7)
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Plan schrieb:
> PFRA 010 haben 2,5-4,5 Ohm und wirken somit schon mal Strombegrenzend.
> Die an allen Versorgungsspannungen dazwischen schalten. (USB, Netzteile)
>
> 2,5Ohm bei 5V >> Max 2A.

Polyswitches sind ganz lustig, können aber einen Mikrocontroller meiner 
Meinung nach nicht schützen. Ich habe da schon 1 A-Transistoren mit 100 
mA-Polyswitches abrauchen lassen. Die Dinger haben im kalten Zustand 
lächerlich wenig Widerstand, und bis sie warm werden, besteht der 
Controller teilweise aus gasförmigen Bestandteilen.

Gruß
David

Autor: Schrotty (Gast)
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Erklär mal, was du genau vor hast.
Wie hoch sind denn die maximalen Spannungen, gegen die du schützen 
willst?
Wie hoch sind die Spannungen, die du schalten willst?
Dir muss klar sein, dass du immer nur begrenzt schützen kannst und die 
Art des Schutzes abhänging von deinem Vorhaben ist.
Wenn du ein RAM anschliessen willst, dann wirst du mit Optokopplern 
nicht glücklich. Bei einem angeschlossenen Schalter hingegen schon.

Autor: Christian K. (Gast)
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es soll ein pegelwandler für ne serielle schnittstelle angeschlosen 
werden, ein Flash speicher und ein paar Taster, Schalter und LEDs. Die 
Maximale spannung, gegen die ich schützen möchte ist die USB 
betriebsspannung also 5V bei maximal 500 mA. Falls ih noch mehr infos 
braucht fragt einfach.

Autor: Schrotty (Gast)
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Die Leitungen, die du mit dem Flash verbinden willst, kannst du nicht 
sinnvoll schützen. Die Schutzschaltung macht dir das Timing kaputt.
Genauso ist es wenig Sinnvoll, die Letiungen zum Pegelwandler zu 
schützen.

Die Leitungen zum Rest kannst du schon schützen.

Aber ich glaube, dass du hier einfach nen falschen Ansatz wählst.
Wenn es nicht ein Board sein soll, an dem du ständig rumbastelst, dann 
solltest du es gewissenhaft löten und dann vorsichtig in Betrieb nehmen. 
(z.B. mit Strombegrenzung im Netzteil)
Schutzschaltungen machen nur dann sinn, wenn du Signale schützen willst, 
wo du ständig irgendwas anderes anschliesst.

Wenn du aber ein Experimentierboard basteln willst, wo du ein frei 
verfügbaren Pins an einem Tag ein Flash und am anderen Tag einen Taster 
anschliessen willst und diese Signale schön gegen alles mögliche 
geschützt sein sollen, dann ist das nicht sinnvoll möglich.

Autor: G4st (Gast)
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Man kann sich auch relativ SMD-Sockel basteln.
Du nimmst eine geätzte platine, auf der die Pads vorhanden sind. Dann 
nimmst du eine weiteres Platinenstückchen, das wo das Gehäuse des 
Prozessors sitzt, ausgeschnitten ist. Dieses Platinchen wird auf die 
Trägerplatine geschraubt. Schon des öfteren gesehen, aber noch nie 
ausprobiert.

Autor: Plan (Gast)
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Wenn ich eine neue Platine in Betrieb nehme, dann verwende ich immer ein 
Netzteil mit geregeltem Strom-Ausgang und stelle den Strom auf ein 
Minimum ein, so dass die Schaltung grad so läuft (z.B. 100mA)
Dann kann ich in ruhe schauen ob z.B. 3,3V schon mal da sind und ein 
erstes Programm einspielen.
Die 5V vom USB Eingang kann man ja auch abklemmen und gut mit Heißkleber 
umhüllen.

Autor: Plan (Gast)
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Nur rein interesse halber:
Warum nicht einen STM32F103RB?
- gleiches Gehäuse
- mehr Pheriperie drin
- keine komischen 1,8V
- Cortex-M3 anstatt ARM7 Kern

Mach Dir doch eine kleine Experimentierplatine und bestelle die bei 
www.bilex-lp.com. Kostet ca. 30 EUR, ist ev. billiger als ständig µC's 
zu zerschießen.

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