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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hilfe bei Schaltung.Bauteil gesucht


Autor: Alfred Schmitd (4enja)
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Hallo, ich versuche mir gerade eine Schaltung zu basteln, aber mir fehlt 
ein bestimmtes Bauteil. Das liegt vermutlich daran, dass ich noch nicht 
so viel Erfahrung mit Elektronik habe. Also wenn man sich den Schaltplan 
mal anguckt, den ich angefertigt habe, sieht man zwei von einander 
getrennte Stromkreise mit jeweils einer Glühbirne und einem Schalter. 
Ich möchte nun etwas dazwischen schalten (in Blau), so dass beim 
betätigen des 1. Schalters, der 2. Stromkreis auch Strom (durch den 
Wiederstand geschwächt) bekommt, ohne dass der Schalter vom 2. 
Stromkreisbetätigt wird. Und irgendwie sollte beim Betätigen des 2. 
Schalters, die Glühbirne wieder den Vollen Strom erhalten. Habt ihr eine 
Idee, wie man das bewerkstelligen könnte? Ich dachte da an einen 
Mosfet-Transistor, falls ich die Funktion richtig verstanden habe.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Unbekannt Unbekannt (unbekannter)
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Einfach eine Diode und ein Widerstand in Reihe.

Also, den blauen Kasten mit dem Fragezeichen durch eine Diode ersetzen, 
die den Strom von links nach rechts durchlässt. Die Verbindung vom 
blauen Kasten zum Batterie-Plus-Pol kommt ersatzlos weg.

Autor: Gustav K. (hanibal)
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Kanst einfach nur einen Wiederstand dazwischen schalten, das reicht 
schon, dann leuchtet aber auch die erste lampe schwach, wenn nur der 2. 
schalter betätigt ist, um das zu verwiden musst du eine diode von dem 
linken schalter über den wiederstand zur rechten weite schalten.

Autor: Alfred Schmitd (4enja)
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Danke für die schnelle Antwort.
Also das habe ich mir auch schon gedacht, aber ich wollte eigentlich ein 
eigenständigen Stromkreis haben, damit die Stromstärke nicht zu viel für 
die Kabel wird, denn diese sind nicht so dick und ich weiss nicht ob sie 
das verkraften. Gibst da nicht eine Alternative, damit der 2. Stromkreis 
eine einge Stromquelle hat?

Autor: Gustav K. (hanibal)
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ähm, nur mal ein paar fragen:

1. Worum geht es überhaupt?
2. Wie dick sind die "Kabel"? Bzw. welchen Querschnitt haben die?
3. Wie lang sind die "Kabel"?

Autor: HildeK (Gast)
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Gustav K. schrieb:
> 1. Worum geht es überhaupt?
Einverstanden.
> 2. Wie dick sind die "Kabel"? Bzw. welchen Querschnitt haben die?
> 3. Wie lang sind die "Kabel"?
Da fehlt aber z.B. noch vorher die wichtige Frage, wieviel Leistung die 
Lampen haben bzw. wie groß den die Ströme wohl werden - oder?

Autor: Seher (Gast)
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HildeK schrieb:
> Da fehlt aber z.B. noch vorher die wichtige Frage, wieviel Leistung die
> Lampen haben bzw. wie groß den die Ströme wohl werden - oder?

Die Werte stehen in der Skizze. Das sieht nach Auto aus. Vielleicht 
Fernlicht als Standlicht verwenden und bei Bedarf richtig hell. Wenn ja, 
dann Probleme mit der Zulassung oder der bestehenden Betriebserlaubnis.

Autor: HildeK (Gast)
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Seher schrieb:
> Die Werte stehen in der Skizze.

Oh danke - ich muss mir wohl einen größeren Monitor kaufen ... :-)

Autor: 4enja (Gast)
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Es geht nicht um ein Auto, sondern um ein Motorrad. Die eine 
Scheinwerferlampe ist fürs Fernlicht gedacht. Diese wollte ich auf 
Abblendlicht runterdimmen und dann bei Bedarf Fernlicht anmachen können. 
Ja mit der Zulassung könnte es vielleicht Probleme geben, aber dafür 
sollte es erst Funktionieren, damit ich es bei dem TÜV vorführen kann. 
Es gibt ja zahlreiche Motorräder mit zwei Scheinwerfern die auch 
zugelassen sind, deswegen denke ich wenn die Schaltung funktioniert wird 
es vom TÜV keine Probleme geben.
Ich habe mir gedacht einen Transistor dazwischen zu schalten. Würde das 
so gehen?

Autor: Karl (Gast)
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>...deswegen denke ich wenn die Schaltung funktioniert wird
>es vom TÜV keine Probleme geben.

Pustekuchen. Ich denke du kannst dir jede weitere Mühe sparen. Ohne 
E-Prüfsiegel (wie nennt man das nochmal?) kommt in Deutschlanf nix durch 
den TÜV

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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4enja schrieb:
> auf
> Abblendlicht runterdimmen

Abblendlicht hat eine völlig andere optische Abstrahlung (Ausleuchtung 
der Fahrbahn) als Fernlicht, daher geht das nicht. Außerdem ist beim 
Herunterdimmen das Licht nicht mehr weiß.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Karl schrieb:
>
> Pustekuchen. Ich denke du kannst dir jede weitere Mühe sparen. Ohne
> E-Prüfsiegel (wie nennt man das nochmal?) kommt in Deutschlanf nix durch
> den TÜV

Quatsch. Umgekehrt wird ein Schuh draus, mit E-Zeichen brauchst du 
nichts eintragen lassen und musst dementsprechend auch überhaupt nicht 
zum TÜV damit (zur nächsten HU natürlich schon ;-). Ohne E-Zeichen 
muss es abgenommen werden, genau dafür ist die Einzelabnahme da. Kostet 
dann aber entsprechend.

Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der TÜV-Gutachter 
etwas gegen die Dimm-Abblendlichtlösung haben könnte, warum wurde ja 
schon ausgeführt.

Andreas

Autor: Karsten (Gast)
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Davon mal abgesehen muss man auch aufpassen, dass der Widerstand (< ohne 
e) nicht plötzlich heller leuchtet als die Lampe...

Autor: Alfred Schmitd (4enja)
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Aber dann interessiert mich mal wie es bei den anderen Motorrädern ist, 
die von Werk aus 2 Scheinwerferlampen für Abblendlicht haben. Dort 
übernimmt ja auch nur eine Lampe die Funition vom Ablend- und Fernlicht, 
vielleicht ist es nicht bei allen so, aber bei der Ninja Bj.02, ist das 
so. Die haben auch nicht 3 Lampen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Schon mal etwas von kombinierten Lampen gehört? Die beinhalten zwei 
Leuchtwendel, eine für Fernlicht, die andere für Abblendlicht.

Autor: AnHardt (Gast)
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Stichwort: Zweifadenbirne?

Autor: Alfred Schmitd (4enja)
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Könnte man diese dann nicht einfach einbauen, oder wo wird es dann 
Probleme geben?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> oder wo wird es dann Probleme geben?
Die Geometrie des Reflektors muß für das Abblendlicht passen.

Aber Achtung: wenn beide dauerhaft gleichzeitig leuchten besteht die 
Gefahr von Überhitzung und Beschädigung. Außerdem reduziert dich die 
Lebensdauer des Leuchtmittels sehr stark. Letztendlich ist es auch 
verboten, und alleine das dürfte als Argument ausreichen, es nicht so zu 
machen... :-o

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