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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LM317 im SO8 Gehäuse, muss man alle VOut Pins zusammenschließen


Autor: Gregor Rudorfer (Gast)
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Hallo

Bin gerade dabei eine Platine mit mehreren KSQs auf Basis des LM317 zu 
konstruieren. Nun hab ich ein designtechnisches Problem. Ich könnte wenn 
ich Pro LM317 nur einen VOut Pin anschließe, das Layout schön einseitig 
hinbekommen. Ich verwende den LM317 im SO8 Gehäuse. Der hat 4 Vout Pins. 
Meine Frage ist nun, muss ich die 4Pins für die korrekte Funktion des 
LM317 zusammenschließen und dadurch wohl oder übel ein zweiseitiges 
Layout machen oder funktioniert das auch nur mit einem Vout Pin. Der 
Strom ist gerade einmal 25mA. Ich konnte auch nach langem Suchen nichts 
in der Richtung im Datenblatt finden.

Mfg Gregor

: Verschoben durch Admin
Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gregor Rudorfer (Gast)

>Meine Frage ist nun, muss ich die 4Pins für die korrekte Funktion des
>LM317 zusammenschließen

AFAIK nein, aber sowas sollte man möglichst vermeiden.

> und dadurch wohl oder übel ein zweiseitiges
>Layout machen

Schon mal was von Drahtbrücken gehört?

>Strom ist gerade einmal 25mA.

Dann reicht auch ein Pin.

MFG
Falk

Autor: Gregor Rudorfer (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Schon mal was von Drahtbrücken gehört?

Selbstverständlich, die will ich aber so gut es geht vermeiden, da man 
hierfür extra Löcher bohren muss und dann auch noch wenn man mehrere 
Drahtbrücken hat, (was ich in meinem Fall machen müsste) auch noch ewig 
beim Bestücken braucht. Daher bestehen meine Layouts meist aus 
gemischter Bestückung aus bedrahteten und SMD Bauteilen. Meistens komme 
ich mit weniger als 4 Drahtbrücken pro Platine aus. Manchmal gelingt es 
mir auch ein kompliziertes Layout ohne eine einzige Drahtbrücke 
hinzubekommen. Da sitze ich aber schon eine halbe Ewigkeit davor, und 
hab auch nicht immer die Lust dazu mir die Arbeit anzutun :-).

Ok Dann mache ich das Layout mit nur einem Pin.

Mfg Gregor

Autor: Gregor RUdorfer (Gast)
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Hallo

Ich hätte noch eine Frage bzgl. der Pufferung mit Kondensatoren.

Der 100nF am Eingang ist obligatorisch, da gibt es gar nichts dran zu 
rütteln, jedoch benötige ich unbedingt einen Kondensator am Ausgang. 
Soweit ich das mit meinem Wissen beurteilen kann, ist der 
Ausgangkondensator nur dazu da wechselnde Lasten bzw. 
Spannungsschwankungen durch eben diese zu puffern. Wenn ich jedoch wie 
in meinem AWF eine Konstantstromquelle damit baue und eigentlich die 
LEDs da dauerhaft dran hängen und sich deren Stromaufnahme auch nicht 
verändert, brauche ich rein theoretisch keinen Ausgangskondensator.
Den Kondensator am Adjust pin, sollte man weglassen, da dadurch der 
Regelkreis des LM317 natürlich träger wird. Kann das wer bestätigen.

Mfg Gregor

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Gregor RUdorfer schrieb:
> Hallo
>
> Ich hätte noch eine Frage bzgl. der Pufferung mit Kondensatoren.
>
> Der 100nF am Eingang ist obligatorisch, da gibt es gar nichts dran zu
> rütteln, jedoch benötige ich unbedingt einen Kondensator am Ausgang.
> Soweit ich das mit meinem Wissen beurteilen kann, ist der
> Ausgangkondensator nur dazu da wechselnde Lasten bzw.
> Spannungsschwankungen durch eben diese zu puffern. Wenn ich jedoch wie
> in meinem AWF eine Konstantstromquelle damit baue und eigentlich die
> LEDs da dauerhaft dran hängen und sich deren Stromaufnahme auch nicht
> verändert, brauche ich rein theoretisch keinen Ausgangskondensator.
> Den Kondensator am Adjust pin, sollte man weglassen, da dadurch der
> Regelkreis des LM317 natürlich träger wird. Kann das wer bestätigen.
>
> Mfg Gregor

Hallo Gregor,

bei Konstantstromquellenbetrieb brauchst Du keinen Ausgangkondensator.


mfg,
Gerhard

Autor: Gregor RUdorfer (Gast)
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Hallo

Ich hab jetzt nach passenden Abblockkondensatoen für den Eingang des 
Lm317 gesucht. Die Kondensatoren muss man ja vom Eingang gegen Masse 
schalten, woduch ich Kondensatoren mit einer Nennspannung von >100V 
brauche damit der Kondensator noch etwas Luft nach oben hat. 
(Eingangsspannung ist genau 100V). Ich hab mir gedacht ich nehme diese 
hier

http://darisusgmbh.de/shop/product_info.php?info=p...

Sind die Kondensatoren als Abblockkondensatoren brauchbar oder nicht. 
Denn sie sind ja soweit ich sehen kann für Wechselspannung gedacht.

Mfg Gregor

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gregor RUdorfer (Gast)

>(Eingangsspannung ist genau 100V). Ich hab mir gedacht ich nehme diese
>hier

[ ] Dir ist klar, dass der LM317 max. 37V Differenzspannung zwischen IN 
und OUT verkraftet.

>http://darisusgmbh.de/shop/product_info.php?info=p...

>Sind die Kondensatoren als Abblockkondensatoren brauchbar oder nicht.

Ja.

MfG
Falk

Autor: Gregor RUdorfer (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> [ ] Dir ist klar, dass der LM317 max. 37V Differenzspannung zwischen IN
> und OUT verkraftet.

Das Stimmt. Über der LED Kette Fallen aber ca. 94-95V also nur mehr 6V 
maximal.Schafft der LM317 locker. Als KSQ arbeitet er ja ohne 
Massebezug. Der Fall dass ein Kurzschluss über den LEDs auftritt ist 
praktisch ausgeschlossen.

Mfg Gregor

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gregor RUdorfer (Gast)

>Das Stimmt. Über der LED Kette Fallen aber ca. 94-95V also nur mehr 6V
>maximal.Schafft der LM317 locker.

Der schafft 6V locker, aber ob das Gesamtkonzept aufgeht?

Der LM317 braucht ca. 2V für sich zum reglen, plus 1,25V für den 
Strommesswiderstand. Macht 3,25V mindestens.

Wenn die LEDs nur um 2% in der Spannung schwanken, sind das mal locker 
2V. Bleibt weniger als 1V Reserve. Bissel wenig.
Ich würde da mind. 5V mehr Luft einplanen.

> Als KSQ arbeitet er ja ohne
>Massebezug. Der Fall dass ein Kurzschluss über den LEDs auftritt ist
>praktisch ausgeschlossen.

;-)
Dein Wort in Gottes Gehörgang.

MfG
Falk

Autor: Gregor RUdorfer (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Der LM317 braucht ca. 2V für sich zum reglen, plus 1,25V für den
> Strommesswiderstand. Macht 3,25V mindestens.
>
> Wenn die LEDs nur um 2% in der Spannung schwanken, sind das mal locker
> 2V. Bleibt weniger als 1V Reserve. Bissel wenig.
> Ich würde da mind. 5V mehr Luft einplanen.

Das hängt natürlich davon ab ob die LEDs im laufenden Betrieb auch ihre 
Flussspannung bei konstantem Strom ändern oder nicht. Denn würde die 
Flussspannung konstant bleiben, könnte man die einzelnen LED Ketten 
selektieren und dann entsprechend LEDs zusammenschalten, dass man eine 
geringe Leistung sinnlos verheizen muss. Wie es sich aber dann konkret 
verhält muss ich sowieso noch testen.

Mfg Gregor

Autor: Arno H. (arno_h)
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Moderne LED haben einen TK von mehr als 3mV/K, viele in Richtung 4mV/K. 
Macht bei 25 Stück in Reihe schon knapp 100mV. Viel Spaß.

Arno, den das trotz Alu-Platine und Wasserkühlung noch geärgert hat.

Autor: Gregor Rudorfer (Gast)
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Arno H. schrieb:
> Moderne LED haben einen TK von mehr als 3mV/K, viele in Richtung 4mV/K.
> Macht bei 25 Stück in Reihe schon knapp 100mV. Viel Spaß.

Sollte es bei Halbleitern nicht ein negativer TK sein. Laut Wikipedia 
Sinkt die Flussspannung mit steigender Temperatur, wodurch der LM317 
automatisch mehr Spannung zum regeln bekommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Led ( unter elektrische Eigenschaften)

Mfg Gregor

Autor: Arno H. (arno_h)
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Gregor Rudorfer schrieb:
>
> Sollte es bei Halbleitern nicht ein negativer TK sein. Laut Wikipedia
> Sinkt die Flussspannung mit steigender Temperatur, wodurch der LM317
> automatisch mehr Spannung zum regeln bekommt.
>
> Mfg Gregor

Stimmt, Vorzeichen vergessen.
Meinst du "it´s not a bug, it´s a feature"?
Leider unterliegt der LED-Strom ja immer noch der Geheimhaltung und der 
Einsatzort ist ebenfalls unbekannt.
Trotzdem würde ich bei 165K/W des SO-8 Gehäuses und der anliegenden 
Spannung eine andere Lösung suchen.

Arno

Autor: Gregor Rudorfer (Gast)
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Arno H. schrieb:
> Stimmt, Vorzeichen vergessen.
> Meinst du "it´s not a bug, it´s a feature"?
> Leider unterliegt der LED-Strom ja immer noch der Geheimhaltung und der
> Einsatzort ist ebenfalls unbekannt.
> Trotzdem würde ich bei 165K/W des SO-8 Gehäuses und der anliegenden
> Spannung eine andere Lösung suchen.

Es sind UV LEDs 5mm 2000mCd mit 25mA IF und 3,2 bis 3,8V UF (daher 
meinte ich vorhin, dass man die LEDs für jede Kette selektieren könnte 
damit man so wenig nutzlose Verlustleistung wie möglich hat).

Ich denke du meinst den AWF mit Hochleistungsleds, die sich im Betrieb 
auch sehr erwärmen, wo der TK eine große Rolle spielt. Wie gesagt in 
meinem AWF wird das ein LED Belichtungsgerät. Dort sind die LEDs maximal 
2min eingeschaltet. In der Zeit können sie sich glaub ich nicht 
nennenswert erwärmen.

Autor: Arno H. (arno_h)
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OK, das entschärft die Lage erheblich.
Selektieren solltest du auf jeden Fall. Je nachdem, wo du gekauft hast, 
kann schon mal sein, dass nur 3,2-3,4 und 3,6-3,8Volt UF drin sind und 
die aus der Mitte fehlen komplett.
Über die 2000mcd bei 25mA einer UV-LED sollte dein Lieferant auch noch 
mal nachdenken :) .

Arno

Autor: Gregor Rudorfer (Gast)
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Arno H. schrieb:
> Über die 2000mcd bei 25mA einer UV-LED sollte dein Lieferant auch noch
> mal nachdenken :) .

Meinst du das das ein unrealistischer Wert ist? Ich hab aber auch schon 
Belichtungstests mit dezitiert als 200mCd Typen verkauften LEDs 
durchgeführt.

Ergebnisse:

Basismaterial: Bungard
Belichtungszeit: 90Sek
Abstand LEDs Platine: ca. 8cm
Abstand LEds zueinander: ca. 1cm
Entwicklungszeit: wenige Sekunden bis zu 30Sek bei verbr. Lösung
Entwicklertemp: Zimmertemperatur ~ 21-25°C

eigentlich ganz gute Werte und das mit 200mCd Typen.

Falls es also ein Marekting- Gag sein sollte und es sich um 200mCd LEDs 
handeln sollte, dann bin ich damit immer noch im grünen Bereich.

Hast du vielleicht Refenzwerte an denen man z.B. schon von vorn herein 
erkennen kann ob die LED das leistet was draufsteht?

Mfg Gregor

Autor: Arno H. (arno_h)
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Jeder ehrliche Vertreiber gibt bei unsichtbarer Strahlung die optische 
Leistung in Watt an und nicht in zusätzlich noch durch den 
Abstrahlwinkel manipulierbaren augenbezogenen photometrischen Einheiten.
Viele geben schon für Royal Blue (analog bei Tiefrot) die radiometrische 
Leistung an, weil die photometrischen Werte einfach keine Aussagekraft 
mehr haben (und vielleicht zu schlecht aussehen).
Hast du ein Datenblatt deiner LEDs?

Arno

Autor: Gregor Rudorfer (Gast)
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Arno H. schrieb:
> Jeder ehrliche Vertreiber gibt bei unsichtbarer Strahlung die optische
> Leistung in Watt an und nicht in zusätzlich noch durch den

Naja eigentlich handelt es sich bei 400nm UV- LEDs gerade noch nicht um 
den für den Menschen unsichtbaren Bereich. Der fängt erst ab 
Wellenlängen kleiner 380nm an.
Datenblatt hab ich derzeit keines zur Hand, werde den Händler aber ein 
Mail schicken.

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