Gast
#1606134
Hallo! Ich möchte mit RGB LEDs eine Raumbeleuchtung realisieren. Zum Einsatz sollen die LUXEON Rebels kommen, die einen typischen Strom von 700 mA für maximale Helligkeit benötigen. Jede einzelne Farb-LED soll per PWM und Mikrocontroller gedimmt werden, also insgesamt benötige ich 3 PWM-Kanäle. Die Flussspannungen der LEDs bei 700 mA betragen laut Datenblatt: rot: 3,6 V grün: 3,4 V blau: 3,4 V Zu Testzwecken möchte ich zunächst nur eine LED-Einheit anschließen. Später soll es aber möglich sein, mehrere RGB-LED-Einheiten anzuschließen, da eine RGB-LED sicherlich nicht den ganzen Raum beleuchten kann. Die Anzahl der PWM-Kanäle soll aber gleich bleiben. In einem ersten Versuch verwende ich eine Versorgungsspannung von 5 V für Mikrocontroller und Leistungsteil. Der Leistungsteil für eine LED besteht dabei ganz einfach aus einem N-Kanal MOSFET (IRF530). Die Anode der entsprechenden LED ist direkt mit 5 V verbunden und die Kathode ist mit einem Vorwiderstand an Drain angeschlossen. Der Transistor schaltet mit Source direkt gegen Masse. Am Gate hängt das PWM-Signal des Mikrocontrollers. Soweit funktioniert das auch, bloß bereitet mir die Stromstärke einige Sorgen. Werden bei dieser RGB-LED alle Farben voll eingeschaltet, beträgt der Strom ja bereits 3x700 mA = 2,1 A. Wie oben schon erwähnt sollen später mehrere RGB-LEDs angeschlossen werden. Bei der niedrigen Versorgungsspannung kann ich die LEDs ja nur parallel schalten. Der Strom steigt also nochmal auf ein Vielfaches von 2,1 A. Das wiederum stellt (vermutlich) hohe Anforderungen an das Netzteil und Platine in Bezug auf Leiterbahnbreiten. Also habe ich dieses Konzept quasi schon verworfen oder gibt es Leute, die positive Erfahrungen mit dieser Art von Schaltung gesammelt haben? Alternativ wäre eine größere Versorgungsspannung, ich dachte da an 12 V. Das hätte den Vorteil, dass ich mehrere LEDs auch in Reihe schalten kann. Allerdings will ich den Raum nicht unbedingt heizen, sprich: Die oben vorgestellte Lösung mit Transistor und Vorwiderstand ist quasi nicht zu gebrauchen, weil viel zu viel Leistung verschwendet wird. Die Anzahl an Bauteilen (und die Kosten) möchte ich aber möglichst gering halten. Nun bin ich auf folgende Schaltung gestoßen, die einen Buck-Converter einsetzt: http://spritesmods.com/?art=rgbledlamp&page=3 Sieht eigentlich ziemlich unkompliziert aus. Kann die Schaltung auch für 12 V und 700 mA pro LED modifiziert werden? Oder gibt es andere Schaltungsvorschläge? Oder wäre das Verwenden eines LED-Treibers die beste Variante? Würde aber, wenns geht, aus Kostengründen darauf verzichten. Also gesucht ist im Grunde genommen eine (relativ einfache) Schaltung, die mir mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad mehrere Power-LEDs ansteuert. Vielen Dank schon mal! Grüße, André