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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Verschmutzungserkennung von Kameraobjektiven


Autor: P.B. aus O. (Gast)
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Guten Morgen zusammen,

ich suche ein Buch in dem ich was zum Thema "Verschmutzungserkennung" 
einer Kamera finden kann. Ich suche nach Verfahren zur Erkennung (wie 
z.B. Hough Transformation). Solche Projekte gab es bestimmt schon 
einmal. Leider findet man im Internet gar nichts darüber, so das ich nun 
auf die Literatur zurückgreifen muss.

Danke im vorraus

Autor: Kest (Gast)
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Ich glaube, wenn Du nach "Verschmutzungserkennung" suchst, wirst Du auch 
wenig finden. Probier mal vielleicht mit "Hot-Pixel", "Pixeldefekt", 
"Inpainting" oder ähnliches.

Theoretisch kann ich mir schon vorstellen, wie das funktioniert, aber 
praktisch, kann ich mir erstmal kein Anwendungsfall vorstellen, wo man 
das verwenden könnte. Vielleicht klärst Du uns ja auch auf? es wäre 
interessant zu wissen, welcher Art dieser Schmutz ist, wie groß auf dem 
Objektiv, wie oft verändert sich was im Bild und so weiter.

Ich denke, man müsste einfach von Zeit zur Zeit ein Bild aufnehmen, 
dabei eine Maske mit Schmutzpartikeln erstellen und dann diese mit dem 
Bild verrechnen. Ein Paar Papers dazu habe ich mal gelesen, wie man alte 
Bilder restauriert. Schau mal hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/Inpainting

Grüße,
Kest

Autor: Strubi (Gast)
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Hi,

schau mal nach 'Blob detection'. Die Hough-Transformation ist "Kanone 
auf Spatz", d.h. deutlich zu rechenintensiv.
Verschmutzungen kannst du auch mit einfachen Differenz-Operationen 
erkennen. Die Frage ist, was dir die Kamera/Umgebung an 
Abgleichsmethoden erlaubt, z.B. wenn ein Autofokus vorhanden ist, kannst 
du Linsendreck recht gut per Filter-Kernel detektieren. Noch besser 
funktioniert sowas mit einem entsprechend fokussierten Laser, da siehst 
du direkt die Interferenzmuster des Drecks (und auch ev. schlechte 
Linsenguete).
Andere Methoden sind auch 'Dekonvolution', um den Dreck direkt sichtbar 
zu machen, aber das ist schon haerterer akademischer Tobak (und ev. 
wieder Kanon auf Spatz gerichtet).

Gruesse,

- Strubi

Autor: MaWin (Gast)
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> Differenz-Operationen

funktionieren doch nur gegen ein 'known good'.

Aber wenn die Kamera schwenkbar ist, sollte mna in der Lage sein, die 
beim schwenken stationär bleibenden Bildinhalte von den bewegten 
unterscheiden zu können, und DANN eine Schmutzpartikel-Maske bilden 
können.

Damit man aber wieder ein fehlstellenfreies Bild bekommt, müsste man die 
Stellen jeweils aus der Umgebung interpolieren.

Eines Tages wird das Bild dann ganz grau sein, und man weiss immer noch 
nicht, daß bloss Dreck auf der Linse liegt :-)

Autor: P.B. aus O. (Gast)
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Genaueres Infos kann ich leider noch nicht geben. Da das Projekt erst in 
den kommenden Wochen anlaufen wird. Ich wollte lediglich ein paar 
Stichworte. Vielen Dank für die Beitrage, ich werde mich im Netz unter 
den genannten Begriffen schlau machen. Melde mich wieder.

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