Mac OS X in virtueller Maschine?

Persönliche Seite #1608889
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Apple untersagt das explizit, das "normale" OS X darf überhaupt nicht 
virtualisiert werden. Der OS X Server hingegen darf virtualisiert 
werden, wenn das Wirtsbetriebssystem ein OS X ist.
VMWare Fusion (die VMWare-Variante für OS X) unterstützt diesen Betrieb 
auch offiziell, eine damit erzeugte VM läuft aber nicht unter anderen 
VMWare-Varianten.

Abgesehen von diesen "offiziellen" (Un-)möglichkeiten ist es rein 
prinzipiell schon möglich, OS X auch in Virtualisierern auf anderen 
Wirtssystemen laufen zu lassen; in einschlägigen Foren kursieren sogar 
fertige VMWare-Images, die mit einem gepatchen Kernel, eine speziellen 
Bootloader und ein paar Kernelerweiterungen ausgestattet sind.
Der Bootloader stellt die EFI-Umgebung zur Verfügung, die 
Kernelerweiterungen sind u.a. Devicetreiber für die von VMWare 
virtualisierte Hardware.
Allerdings gibt es keinen solchen Treiber für die VMWare-eigene 
Graphik"karte", daher ist die Bildschirmausgabe eher sehr träge. Damit 
Arbeiten macht keinen Spaß.

Hier ein schon etwas älterer Artikel zum Thema:
http://www.zdnet.de/betriebssysteme_in_unternehmen_linux_vista_xp_unix_mac_hackintosh_2_0_retail_installation_und_vmware_image_in_der_praxis_story-20000004-39199413-3.htm
Gast #1608902
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Es ist möglich, aber illegal.

Ich selbst habe Snowleopard in der VMware am lauffen.Natürlich nur als 
Verständnis der virtuellen Maschine. Würde nie irgendetwas illegales 
damit machen.

Aber wie mein Vorredner schon sagt, läuft ziemlich langsam. Nett 
anzuschauen, aber nicht richtig ellegant darauf zu arbeiten :-(
#1608983
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>Apple untersagt das explizit, das "normale" OS X darf überhaupt nicht
>virtualisiert werden.

Das finde ich irgendwie ziemlich blöde, einerseits kann ich es verstehen 
da Apple ja sicherlich dadurch weniger Hardware absetzten würde, 
andererseits würde ich OS X schon gerne mal testen ohne mir extra einen 
Mac kaufen/leihen zu müssen.
Naja seis drum.
Persönliche Seite #1609068
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Wenn es darum geht, OS X auf normaler PC-Hardware laufen zu lassen, da 
gibt es mittlerweile auch elegantere Ansätze als fertige "Distros".
Die nämlich sind häufig nicht Update-Tauglich und enthalten, um die 
Dateigröße gering zu halten, auch nicht immer alles, was zum OS X 
dazugehört, und sind manchmal auch nach dem persönlichen Geschmack des 
Erstellers "angepasst".

Die als "Vanilla"-Installation bezeichnete Verwendung einer nicht 
modifzierten Original-Installations-DVD bietet etliche Vorteile, 
einerseits kann man die legal kaufen (wenn auch die Nutzung umstritten 
ist), andererseits sind damit auch automatische Softwareupdates möglich, 
und man muss nicht obskure Dateiberge aus merkwürdigen Quellen beziehen.

Allerdings muss dazu die Hardware gewissen Anforderungen genügen, damit 
auf Kernelpatches verzichtet werden kann.

Mit solch einer Hardware kann mit einer einfachen Boot-CD die 
EFI-Umgebung geladen werden, so daß danach von einer Original 
-Installations-DVD gebootet und das OS installiert werden kann.
Zum Bootend des auf der Festplatte installierten OS ist dann zunächst 
auch diese Boot-CD erforderlich, aber der darauf befindliche Bootloader 
lässt sich natürlich auch auf der Festplatte installieren.
Wenn man dann noch die für die eigene Hardware erforderlichen 
Kernelerweiterungen nachinstalliert, dann erhält man so ein durchaus 
brauchbares System.

Ich nutze als Experimentier-Mac neben meinem MacBook Pro einen so 
aufgebauten "Hackintosh", der zwar erheblich hässlicher und lauter ist 
als ein Original-Mac, aber trotzdem fast genausogut läuft.
(Firma: Q3) #1609937
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"Rebell EFI" ist so ein Produkt von Psystar. Es handelt sich um einen 
Bootlader mit EFI-Emulation, der es gestattet, von einer Original-DVD zu 
booten. Derzeit darf Psystar die Software nicht mehr verkaufen, aber es 
wurden schon streunende Exemplare im Web gesichtet :-)

Frank
Persönliche Seite #1609946
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Es muss ein neuerer Intel-Prozessor sein, der SSE3 unterstützt; mit 
einem Core2 Duo liegt man auf der sicheren Seite. Dann sollte das 
Mainboard einen Intel-Chipsatz verwenden, und die Graphikhardware sollte 
von NVidia sein, wobei ATI sich auch verwenden lässt.
Festplatten und CD/DVD-Laufwerke sollten SATA-Laufwerke sein.

Ich verwende einen C2D E8400 in einem Gigabyte EP45-DS3L mit einer 
Geforce 8400.
Für diese Hardware existiert erfreulicherweise eine sehr detaillierte 
Anleitung auf 
http://www.insanelymac.com/forum/index.php?showtopic=180954.

Die Schritte sind im wesentlichen:
- Booten von einer speziellen Boot-CD
- weiterstarten von der SL-Installations-DVD
- Partitionieren/Formatieren der Festplatte mit dem auf der 
SL-Installations-DVD befindlichen Festplattendienstprogramm
- OS X auf erzeugter Partition installieren
- Wieder von Boot-CD booten
- weiterstarten von Festplatte
- Bootloader (chameleon) installieren
- "Support Files" installieren
- ein paar Anpassereien
- System von Festplatte starten (also ohne Boot-CD)

Beim Update von OS X 10.6.0 auf 10.6.2 müssen ein paar der "Support 
Files" aktualisiert werden, sonst gibt es beim Starten eine Kernel 
Panic. Kein Problem, auch in diesem Zustand lässt sich das System von 
der Boot-CD starten, so daß die Dateien nachträglich ersetzt werden 
können.
Gast #1610023
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Ah, vielen Dank für den Link! Das Gigabyte GA-EP45-DS3L ist aber 
inzwischen schwer zu bekommen...das GA-EP45-UD3L wurde in dem Link 
erwähnt, aber auch das wird schwierig...alternativ könnte ich das 
Gigabyte GA-EP45-UD3LR beim Händler meines Vertrauens bestellen. An dem 
zusätzlichen "R" wird es ja wohl hoffentlich nicht scheitern... ;

Gruß,
Hans

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