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Forum: HF, Funk und Felder Positive Dämpfung - woher?


Autor: Th B. (tbusse)
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Moin

Ich habe beim Testen von RG58 Koaxkabel festgestellt, das einige bei 
bestimmten Frequenzen nicht wie erwartet das eingespeiste Testsignal 
bedämpfen sondern scheinbar verstärken. Als Signalquelle hab ich einen 
Fequenzgen. im Einsatz der ein Sinussignal bis 20 MHz einspeist und auf 
der anderen Seite ein Fluke 125 Oszi. das die Dämpfung dann mist. Kommen 
die Kabel, oder nur bestimmte Stellen, durch Beschädigungen bei den 
Freq. in Resonanz oder wie kann man sich so ein Verhalten erklären?

Thomas

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wer HF misst, misst Mist. ;-)

Hast du denn das Kabel überhaupt abgeschlossen?

Ich würde auch erstmal auf Resonanzüberhöhungen tippen.  Allerdings
ist die Dämpfung natürlich trotzdem immer positiv, d. h. es kommt
weniger Leistung am Ende an, als am Anfang eingespeist worden ist.
Wenn da aber keine Last dran ist, kann es schon sein, dass da bei
einzelnen Frequenzen mehr Spannung auftritt.

Autor: Th B. (tbusse)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Wer HF misst, misst Mist. ;-)

:-)

>
> Hast du denn das Kabel überhaupt abgeschlossen?
>

Nochmal :-)

> Ich würde auch erstmal auf Resonanzüberhöhungen tippen.  Allerdings
> ist die Dämpfung natürlich trotzdem immer positiv, d. h. es kommt
> weniger Leistung am Ende an, als am Anfang eingespeist worden ist.

Ja der Topic ist unglücklich von mir formuliert worden, i´m sorry... 8-|

> Wenn da aber keine Last dran ist, kann es schon sein, dass da bei
> einzelnen Frequenzen mehr Spannung auftritt.

ALso mit T-Stück und Abschlußwiderstand messen?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Th B. schrieb:
> ALso mit T-Stück und Abschlußwiderstand messen?

Ja.  Oder den 50-Ω-Abschluss im Oszi aktivieren, so er einen hat.

Autor: Th B. (tbusse)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Th B. schrieb:
>> ALso mit T-Stück und Abschlußwiderstand messen?
>
> Ja.  Oder den 50-Ω-Abschluss im Oszi aktivieren, so er einen hat.

Danke!

BTW Hast Du einen Bruder Namens Thorsten?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Th B. schrieb:
> BTW Hast Du einen Bruder Namens Thorsten?

Nein, aber der Name Wunsch ist so selten nicht.

Was dir auf dem Kabel passiert sein dürfte ist, dass sich durch die
Reflektion am offenen Ende stehende Wellen bilden.  Je nachdem, wo
du nun auf dem Kabel misst, erwischst du einen Stromknoten oder einen
Spannungsbauch.  Nun änderst du den Messpunkt zwar nicht geometrisch,
aber wenn du die Frequenz änderst, änderst du auch die Wellenlänge
und damit die relative Lage des Messpunkts zur Einspeisung am
Generator.

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