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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmierbare Stromquelle 0,5 bis 3A


Autor: Hilel (Gast)
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Hallo zusammen.
Ich bin auf der Suche nach einer programmierbaren Stromquelle für große
Ausgangsströme (500mA bis 3A). Ich habe in Tietze Schenk S. 376 (9.
Auflage) eine bipolare Fet-Stromquelle gefunden. Zu dieser Schaltung
habe ich die folgende Frage:
Es sind mindestens 8 Verbraucher zu versorgen (1 aus 8). Die
Stromschaltung erfolgt über weitere Mosfets, die von einem uC gesteuert
werden. Der uC sorgt ebenfalls über DA-Wandler für die Einstellung der
Stromstärke. Ich bin mir nicht im klaren, ob bei der Schaltung (Tietze
Schenk S. 376) die Last direkt am Ausgang hängen muss oder ob man über
weitere Mosfets schalten darf.
Hat Jemand von Euch eine Idee oder Vorschläge, wie man eine
programmierbare Stromquelle (0,5A...3A) für 8 gleiche Verbraucher
realisieren kann. Mit dem 1 aus 8 Decoder soll der Strom jeweils auf
ein Kanal geschaltet werden. Es hängt nicht mehr als ein Verbraucher an
der Stromquelle. Die Last hängt nicht direkt an der Stromquelle, sondern
über Mosfet.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Hilel

Autor: Christof Rieger (Gast)
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Nicht jeder hat den Tietze Schenk. Scan doch bitte die Seite ein und
häng sie an.

Autor: Transi (Gast)
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Wenn du meinst, ob weitere Lastwiderstände im Sinne von T1 und T2
notwendig sind, dann ist das mit nein zu beantworten. Die Schaltung
liefert dir einen Konstantstrom, so dass du die Lastwiderstände
gemeinsam an den Ausgang anschließen kannst und jeden einzelnen dann
z.B. mit einem FET, oder Relais nach Masse schalten kannst. Der
Spannungsabfall der dabei an diesem Schalter entsteht ist unwichtig
(wenn er nicht zu hoch ist), da der Strom ja von der
Konstantstromquelle bestimmt wird. Das heißt natürlich auch, dass der
Strom durch den Widerstand nur dann dem Strom der Konsantstromquelle
entspricht, wenn nur ein Widerstand eingeschaltet ist. Bei mehereren
Widerständen teilt sich der Konstantstrom entsprechnend auf. Die
Schaltung liefert also einen Konstantstrom an ihrem Ausgang, der sich
zwangsläufig aufteilt, wenn sich ihm mehrere Wege nach Masse anbieten.
Aber denke das war ja klar.

Gruss

Transi

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi,

"Tietze Schenk "

ist das ein Schaltungs-Standardwerk? Lohnt sich der Kauf ?

Gruß

UBoot-Stocki

Autor: Hilel (Gast)
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Hier ist die Schaltung.

Autor: Michael (Gast)
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"Tietze Schenk "
ist das ein Schaltungs-Standardwerk? Lohnt sich der Kauf ?

Ja ! Zumindest im Buchladen ansehen oder in der Bücherei einmal
ausleihen.

Autor: Thorsten (Gast)
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> "Tietze Schenk", lohnt sich der Kauf ?

Ich finde, das Werk ist sehr sehr umfangreich wodurch es auch sehr
oberflächlich ist. Meiner Meinung nach ist es als Nachschlagewerk
geeignet, um aber genaue Informationen über ein Theman zu bekommen,
sollte man andere Literatur benutzen. Fazit: ich würde mir dieses Buch
nicht kaufen.

Thorsten

Autor: Hilel (Gast)
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@Transi
Es soll auch nicht mehr als eine Last an die Stromquelle angehängt
werden. Der uC sorgt dafür, dass nur ein Mosfet (RFD14N05)
durchschaltet. Ich hoffe, das ist aus der beiliegenden Schaltung
ersichtlich.

Autor: emil (Gast)
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die schaltung von "Tietze Schenk" ist doch pervers, oder??
3 verschiedene(!) OP's, zwei davon teuer und schwer erhältlich, der
dritte exotisch, nur um eine banale mosfet-endstufe zu steuern???
schönes buch, kaufe ich mir unbedingt...

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

der Tietze-Schenk ist vorrangig ein Grundlagenbuch, keine
Schaltungssammlung. Daher kannst du es nicht unbedingt verurteilen,
wenn dir die Bauteile nicht gefallen... Das Buch soll vermitteln, wie
du die Schaltung entwickelst, nicht wie du sie 1:1 aus dem Buch
übernimmst.

Aus der Problembeschreibung von Hilel (0,5A...3A) kann ich sowieso
nicht entnehmen, dass Bipolarität gefordert ist. Damit wäre die
Schaltung ohnehin überdimensioniert.

Autor: Thorsten (Gast)
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> Das Buch soll vermitteln, wie du die Schaltung entwickelst

Meiner Meinung nach gelingt es aber dem Buch in keinster Weise.

Autor: Hilel (Gast)
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Hat jemand von Euch vielleicht andere Vorschläge?

@Thomas Burkhardt
Es ist keine Bipolarität gefordert.
Ich möchte eine programmierbare Stromquelle für geerdete Last
realisieren.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Wie üblich, viel zu wenig Informationen.

Also, was für Verbraucher, wieviel Volts, wie schnell, analog oder PWM
usw. usw..

Es ist nämlich ein gewaltiger Unterschied, ob Du die 3A bei 1V (=3W)
oder 230V (= 690W) brauchst.

Und mit PWM wird die ganze Sache nochmal erheblich einfacher (fast
keine Verluste).



Peter

Autor: Winfried (Gast)
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Wie genau, wäre auch eine wichtige Frage, die stark über den
Schaltungsaufwand entscheidet.

Für Einfachstfälle reicht ein pnp-Transistor, im Emitter einen
Shunt-Widerstand gegen Plus, am Kollektor die Last gegen Masse und an
der Basis eine Steuerspannung für die Stromeinstellung.

Autor: Michael H. (Gast)
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Schau doch mal spasseshalber hier, vielleicht wirst du da fündig:

http://www.rotgradpsi.de/mc/iconst/index.html

Die Seite bietet im übrigen noch mehr als Stromquellen...

(Ist nicht meine Seite, falls das jetzt jemand denkt)

Gruss Michael

Autor: Hilel (Gast)
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Die Last ist in allen Fällen ein Widerstand. Betriebsspannung liegt bei
15V. Die Pulsdauer ist auf 100 ms begrenzt. Jede Last kriegt einen
einzigen Impuls (100ms). Da es unterschiedliche Lasten sind, muss
vorher über DA-Wandler die Stromstärke richtig eingestellt werden.

Hilel

Autor: Winfried (Gast)
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Fehlt immer noch die Angabe der Genauigkeit. Und in welchem Bereich
bewegt sich der Lastwiderstand?

Autor: Hilel (Gast)
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@Winfried
Der Laswiderstand bewegt sich im Bereich 0,3 Ohm bis 2 Ohm. Die
Genauigkeit liegt bei +50mA -20mA.

Autor: Hilel (Gast)
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@Peter
PWM hat in diesem Fall wenig Sinn, weil die Last eh nur 100ms mit Strom
versorgt wird und dann nicht mehr.

Gruß
Hilel

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