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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmierung 8051 (HT83C51 von Honeywell) ISP o.Ä. Möglich?


Autor: Chris B. (cbb)
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Hallo zusammen,

habe vor folgenden uC, siehe Link (Datenblatt) zu verwenden:

http://www.honeywell.com/sites/servlet/com.merx.np...

Dazu zusagen ist noch, es wird eine Anwendung (Geothermie) bei der 
Temperaturen bis zu 200 Grad auftreten. Sprich es muss ein solcher uC 
sein und die restlichen Komponenten auch, aber das lasst mal mein 
Problem sein.
Mir geht es mal nur darum auf den Controller, bzw. RAM/ROM ein Programm 
zum laufen zu bringen.

Ich möchte diesen uC Programmieren, bzw. ein Programm für diesen 
Entwickeln.
Der uC an sich bietet ja nur ein internes ROM, welches nicht 
verändert/beschrieben werden kann (nur bei der Produktion).

Ein externes ROM könnte angeschlossen werden. Gibt es aber keines für 
200 Grad. Honeywell bietet ein RAM an, welches 200 Grad "verträgt".
Datenblatt Ram: 
http://www.honeywell.com/sites/servlet/com.merx.np...
Könnte ein RAM auch als Progammspeicher dienen und wenn ja wie an den uC 
anschließen?
Klar ist der RAM dann so zu "verbauen",dass er auf keinen Fall die 
Spannungsversorgung verliert. ;)

Was brauche ich noch für "Bausteine" um diesen uC zu programmieren, also 
den externen Speicher über den uC (SRAM)? Gibts da die Möglichkeit von 
ISP? (ohne die 200grad Randbedingung, sondern ganz normal)

Ich will es erstmal nur schaffen auf den Controller zuzugreifen bei 
normalen Temperaturen und diesen zum laufen zu bringen.

Oder ist das alles nich möglich und es geht nur über den Weg: an den 
Controller ein EEPROM anschließen, dieses EEPROM dann aber extern zu 
Brennen (im Brenner) und dann an den Controller anzubinden?
Dann könnte man nach der Entwicklung den uC Maskenprogramieren lassen 
mit dem dann vorhandenen Programm.

Viele Grüße Chris

PS: Ich bin noch im 3. Sem. also weiß noch nich ganz so viel. :(
Ihr könnt mir übrigens auch gerne Per PN oder Email schreiben.

Autor: Chris B. (cbb)
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"Push"...
Hat niemand eine Idee?
Wenn ich etwas unklar geschrieben/formuliert habe tut mir dies leid.
Bei Unklarheiten fragt mich einfach. :)

gruß chris

Autor: Gast 57 (Gast)
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Ein Ram kann durchaus als Programmspeicher dienen.
Anschließen wie externes ROM/EEPROM. Also Daten, Adressen über die beim
8051 üblichen Latches anschließen. Den Read-Pin und den OE-Pin
an das Read-Programm-Signal vom 8051. Der Writepin auf VCC.
Dann funktioniert das RAM wie ein EEPORM/ROM.

Daten ins RAM laden:
Entweder mit einem Programmer (Galep??) und dafür sorgen, daß
das RAM immer an Spannung hängt. (Gab mal RAMs mit eingebauter Batterie
aber sicher nicht für 200°C)
Oder wenn das RAM festeingebaut ist:
Die oben erwähnten Latches und ein zusätzlicher Buffer für den Datenbus
auf Tristate schalten, (Pin am Latch/Buffer) und über eine externe
Datenverbindung (Adressen und Daten wie beim 8051 anschließen, Write-Pin 
in disem Falle auch angeschlossen) die Daten auf das RAM Laden.

Leider kompliziert, das RAM wird in diesem Falle als externes
RAM eins weiteren 8051 betrachtet. Dieser könnte dann das Programm
über seine serielle Schnittstelle empfangen, und ins RAM laden.

Oder Du macht es noch ganz anders:
Nimm für die Programmentwicklung bis die Sache einwandfrei läuft
einen Pin-kompatiblen µC mit internem Flash.
Läuft das Programm dann fehlerlos, kannst Du ja den 200°C-Baustein
mit der Maskenprogrammierung herstellen lassen.

Autor: Chris B. (cbb)
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Dankeschön für die Hilfe.

Gast 57 schrieb:
> Ein Ram kann durchaus als Programmspeicher dienen.
> Anschließen wie externes ROM/EEPROM. Also Daten, Adressen über die beim
> 8051 üblichen Latches anschließen. Den Read-Pin und den OE-Pin
> an das Read-Programm-Signal vom 8051. Der Writepin auf VCC.
> Dann funktioniert das RAM wie ein EEPORM/ROM.
>

Also die Adress und Datenleitungen sind klar. Mit dem Read-Pin meinst du 
OEn (output enable nicht)? weil einen "Read Pin" kann ich im datenblatt 
des Honeywell RAMs garnicht finden.(Datenblatt oben verlinkt)
Dieser hat lediglich einen Chip select, Write Enable und output Enable 
Pin.
Was meinst du mit Write-Pin? Also der Ausgang WRn am 8051? Auf Vcc? ist 
Vcc das gleiche wie Vdd? also die SPG-Versorgung? (bin grad verwirrt)

> Daten ins RAM laden:
> Entweder mit einem Programmer (Galep??) und dafür sorgen, daß
> das RAM immer an Spannung hängt. (Gab mal RAMs mit eingebauter Batterie
> aber sicher nicht für 200°C)
> Oder wenn das RAM festeingebaut ist:
> Die oben erwähnten Latches und ein zusätzlicher Buffer für den Datenbus
> auf Tristate schalten, (Pin am Latch/Buffer) und über eine externe
> Datenverbindung (Adressen und Daten wie beim 8051 anschließen, Write-Pin
> in disem Falle auch angeschlossen) die Daten auf das RAM Laden.
>
Meinst du die PINs rausführen, um dann auch auf den Ram zugreifen zu 
können um diesen zu beschreiben? Weil der uC kann diesen ja nicht 
beschreiben, oder? Muss meines Wissens "von extern" geschehen. Also ein 
zusätzlicher uC von nöten, um alleine dieses RAM zu beschreiben?

> Leider kompliziert, das RAM wird in diesem Falle als externes
> RAM eins weiteren 8051 betrachtet. Dieser könnte dann das Programm
> über seine serielle Schnittstelle empfangen, und ins RAM laden.
>
> Oder Du macht es noch ganz anders:
> Nimm für die Programmentwicklung bis die Sache einwandfrei läuft
> einen Pin-kompatiblen µC mit internem Flash.
> Läuft das Programm dann fehlerlos, kannst Du ja den 200°C-Baustein
> mit der Maskenprogrammierung herstellen lassen.

Das ist mir auch schon eingefallen, wäre mit Sicherheit auch eine 
einfache Möglichkeit, und evtl. auch kostensparender.
Um einen uC mit Flash dann zu programmieren benötige ich auch einen 
Brenner wo ich den Chip reinsetze und das Programm drauflade?

Vielen Dank!

Grüße Chris

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Chris B. schrieb:
> Um einen uC mit Flash dann zu programmieren benötige ich auch einen
> Brenner wo ich den Chip reinsetze und das Programm drauflade?

Du kannst einen mit Bootloader (Atmel, NXP) nehmen und ihn dann per UART 
programmieren.

Die 200°C-Festigkeit wirst Du eh nicht innerhalb einer Semesterarbeit 
schaffen. Nicht nur die CPU muß 200°C abkönnen, sondern alles.

Auch finanziell dürften die ganzen Spezialteile und Spezialtechnologien 
einiges abverlangen. Sowas macht Dir nicht ebenmal der Bestücker um die 
Ecke.


Peter

Autor: Chris B. (cbb)
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Also bei der lösung mit RAM hab ich ne Frage:

Funktioniert es, wenn ich PSENn an OEn und WEn auf high setze, sowie CSn 
auf Masse?
Die Spannung am RAM muss natürlich gepuffert werden, dass ist klar.
Am uC muss noch der EAn an Masse.

grüße Chris

Autor: Chris B. (cbb)
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>Ein Ram kann durchaus als Programmspeicher dienen.
>Anschließen wie externes ROM/EEPROM. Also Daten, Adressen über die beim
>8051 üblichen Latches anschließen. Den Read-Pin und den OE-Pin
>an das Read-Programm-Signal vom 8051. Der Writepin auf VCC.
>Dann funktioniert das RAM wie ein EEPORM/ROM.

Hi nochmal, also ich habe wie oben beschrieben (einen Post drüber) das 
RAM vorgesehen anzuschließen.

DATEN/Adressen einfach wie üblich über das Latch. Den PSEN an OE des 
RAM. (Read Pin hat der RAM nich seperat!) Den WR auf High.(VDD) denke 
das meintest du damit?? Das erlaubt eine "nur lese" fähigkeit.

grüße chris

Autor: Micha (Gast)
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Hast du dir denn schon überlegt wie du das RAM mit Daten füllst?

Autor: Chris B. (cbb)
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Habe hierfür noch keine 100%tige Lösung.
Kennst du eine? Sicher ist, dass die Spannungsversorgung des RAMs 
gepuffert wird, also das RAM wird gesockelt und kann dann "entnommen" 
werden ohne das es die Daten verliert.

Geht es evtl. mit einem Programmer für EEPROMs? z.B. Galep 5?
Oder mit einem EEPROM Emulator?

grüße

Autor: Micha (Gast)
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Chris B. schrieb:
> Habe hierfür noch keine 100%tige Lösung.
> Kennst du eine?
Ne. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass du vielleicht erst dafür eine 
Lösung suchen solltest bevor du da jetzt ein RAM einbaust.

Du musst ja irgendeine Schaltung entwickeln mit der du das RAM beim 
Einschalten beschreiben kannst. Und diese Schaltung muss ja auch die 
Temperaturen abkönnen. => Irgendwie beisst sich die Katze da in den 
Schwanz.

Vielleicht verstehe ich dich aber auch falsch und du hast dir das ganz 
anders vorgestellt!?

Autor: Gast 57 (Gast)
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Hallo Chris,

ich komme erst jetzt dazu wieder in Thread zu sehen.

Mit dem Galep 5, der Galep 4 oder 3 tut es auch, ist es sehr wohl
möglich ein EEPORM zu brennen. Zur Sicherheit würde ich in
die Liste der Teile schauen, die der Galep "kann".
(www.conitec.net)
Der Galep brennt -fast- alles, aber eben nur fast....

Richtig ist auch PSEN an den OE zu hängen, WE auf high, dann
verhält sich der Baustein wie ein EEPROM, ROM. Nur-Lese-Betrieb.

Für das RAM gab (vor mehreren Jahren) bzw. gibt es fertige Bausteine
mit eingebauter Lithium Zelle, leider aber nicht für 200°C.
Die Teile liefen unter dem Stichwort "Zero-Power-RAM".
Die Pin-Belegung ist Standard, könnte zum "Datenladen" dem Galep als
5V- EEPROM untergeschoben werden.
Die Meldung einer fehlerhaften Kennung ggf. ignorieren.
Ich kann es mangels der RAM-Bausteine nicht mit dem Galep (3) checken.


Hatte die damals zusammen mit einem 8052-Basic (als Prog-Speicher)
bei einem Projekt erfolgreich eingesetzt.

Autor: Chris B. (cbb)
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Habe mir es so vorgestellt den RAM aus der Platine zu nehmen zum 
beschreiben.

Wenn der RAM gesockelt ist, kann er ja entnommen werden.
Allgemein wäre es besser die Bausteine zu sockeln.

Kennt jemand von euch Sockel für hohe Temperaturen?
Kunststoffe für 200 Grad sollte es ja geben, oder auch Keramik?

Zum Thema RAM beschreiben mit Gallep, hier die Typenliste!
http://www.conitec.net/german/galep4device_list.htm
Da stehen NV-Rams mit 28Pins drinn.
Sollte ja dann mit dem RAM auch gehen, denn das NV bedeutet ja nur, dass 
er Spannungsgepuffert ist.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Chris B. schrieb:
> Habe mir es so vorgestellt den RAM aus der Platine zu nehmen zum
> beschreiben.

Und spätestens nach dem 10. Mal ist ein Beinchen abgebrochen.

Was stört Dich an einem Flash-8051 zum Entwickeln und nur die 2 
UART-Pins rauszuführen?

Hast Du auch bedacht, daß Dir für den RAM 18 IO-Pins verloren gehen?


Peter

Autor: Gast 57 (Gast)
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Zuerst würde ich klären ob bei der Programmentwicklung die
200°C Forderung erfüllt werden muß.

Müssen die 200° nicht! sein (was ich vermute):

Dann würde ich bei der RAM-Lösung einen Null-Kraft-Sockel
auch in der Testhardware verwenden, dann werden die Beinchen
geschont. Oder halt doch 8051 mit Flash nehmen und per Uart laden.

Erfahrungsgemäß dürfte es auch bei der "endgültigen Lösung" mit
"On-Board-ROM" nicht bei der einen ersten Maske bleiben.

Autor: Chris B. (cbb)
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Ja, habe bedacht, dass die PINSs verlohren gehen.
Die Entwicklung des Programmes wird wohl immer weiter gehen und auch 
immer mal wieder was anders dazu kommen.
Mit der Maskenprogrammierung habe ich hier ein Problem.

Wegen des Sockels muss ich mal schauen, die Nullkraft sind diese mit 
"hebel" zum klemmen?
Bei normalen Sockeln gehen die Beinchen kaput wenn man die ein paar mal 
rein und raus steckt?

grüße Chris

Autor: Micha (Gast)
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Chris B. schrieb:
> Habe mir es so vorgestellt den RAM aus der Platine zu nehmen zum
> beschreiben.
>
> Wenn der RAM gesockelt ist, kann er ja entnommen werden.
> Allgemein wäre es besser die Bausteine zu sockeln.
Wieso willst du dir die Software-Entwicklung so verkomplizieren?
=> 8051 mit Flash und Bootloader

> Kennt jemand von euch Sockel für hohe Temperaturen?
> Kunststoffe für 200 Grad sollte es ja geben, oder auch Keramik?
Spielt Zuverlässigkeit beim Endprodukt in Rolle?
Falls ja: denkst du ein gesockeltes RAM mit Pufferbatterie ist 
zuverlässig?

Wie sieht es mit Vibrationen aus? Nicht dass dir dann dein "RAM-Sockel" 
aus der Schaltung fällt...

Klar kannst du während der Entwicklung auf diese Weise arbeiten, falls 
aber ein Produkt draus werden soll ist dieser Ansatz IMO nicht 
zielführend.

Autor: Chris B. (cbb)
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Micha schrieb:
> Chris B. schrieb:
>> Habe mir es so vorgestellt den RAM aus der Platine zu nehmen zum
>> beschreiben.
>>
>> Wenn der RAM gesockelt ist, kann er ja entnommen werden.
>> Allgemein wäre es besser die Bausteine zu sockeln.
> Wieso willst du dir die Software-Entwicklung so verkomplizieren?
> => 8051 mit Flash und Bootloader

Wenn ich einen Solchen uC verwenden würde, könnte ich ja "ganz normal" 
mittels Rechner über Rs232 (bsp MAX232) auf den Chip zugreifen?
Wie Funktioniert es mit Bootloader, kann ich den Chip dann "In Circuit" 
beschreiben und was für Pins benötige ich hierfür, nur die RX TX?
Mir geht es halt darum, dass der uC möglichst Baugleich dem Honeywell 
sein sollte damit sie Software auch 1:1 zu übertragen ist.
Weiß nicht ob das so einfach möglich ist?

>> Kennt jemand von euch Sockel für hohe Temperaturen?
>> Kunststoffe für 200 Grad sollte es ja geben, oder auch Keramik?
> Spielt Zuverlässigkeit beim Endprodukt in Rolle?
> Falls ja: denkst du ein gesockeltes RAM mit Pufferbatterie ist
> zuverlässig?
>
> Wie sieht es mit Vibrationen aus? Nicht dass dir dann dein "RAM-Sockel"
> aus der Schaltung fällt...

> Klar kannst du während der Entwicklung auf diese Weise arbeiten, falls
> aber ein Produkt draus werden soll ist dieser Ansatz IMO nicht
> zielführend.

Eher mittels normalem uC fahren und dann per Maske brennen lassen?
Würde ja aber nur gehen, wenn die Entwicklung 100%tig abgeschlossen ist 
und
nichtsmehr verändert werden würde!

grüße Chris

Autor: Micha (Gast)
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Chris B. schrieb:
> Wenn ich einen Solchen uC verwenden würde, könnte ich ja "ganz normal"
> mittels Rechner über Rs232 (bsp MAX232) auf den Chip zugreifen?
Naja zugreifen ist relativ. Debuggen würde nicht gehen, aber 
programmieren könntest du ihn über den PC, ja.

Chris B. schrieb:
> Wie Funktioniert es mit Bootloader, kann ich den Chip dann "In Circuit"
> beschreiben und was für Pins benötige ich hierfür, nur die RX TX?
Ja.

Chris B. schrieb:
> Mir geht es halt darum, dass der uC möglichst Baugleich dem Honeywell
> sein sollte damit sie Software auch 1:1 zu übertragen ist.
> Weiß nicht ob das so einfach möglich ist?
Dafür kenne ich mich mit 8051ern zu wenig aus. Bei der Anzahl der 
verfügbaren Derivate sollte es sowas aber schon geben. Vielleicht kann 
sich jemand mit mehr Erfahrung mit 8051ern mal dazu äußern.

Ich weiß nicht ob es mit dem "RAM-Ansatz" einfacher ist die Software für 
das fertige Produkt zu portieren.

Chris B. schrieb:
> Eher mittels normalem uC fahren und dann per Maske brennen lassen?
> Würde ja aber nur gehen, wenn die Entwicklung 100%tig abgeschlossen ist
> und nichtsmehr verändert werden würde!
Richtig.

Was ganz anderes: du schreibst "bis zu 200 Grad". Von TI gibt es 
Controller mit internem Flash, die bis 220 Grad spezifiziert sind. Evtl. 
wäre das auch eine Option.

Autor: Gast 57 (Gast)
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Hallo Chris,

wenn es, wie Micha meint, von TI Controller bis 220° mit Flash gibt,
würde ich das intensiv prüfen. Denn Masken sind nicht gerade die
billige Lösung, ein übersehener Fehler und neue Maske, neues Glück....

-8051 per Bootlader programmieren, nicht alle sind geeignet dazu,
 geht aber recht gut.

-debuggen per Bootlader, im Prinzip ja, mit Umwegen.
 Du kannst einen "speziellen Haltepunkt" setzen, d.h. eingetlich in
 ein kleines Unterprogramm springen, und dort z.B. bestimmte Register
 auslesen, natürlich nicht die die das Unterprogramm selber zum
 Arbeiten braucht, wie R0...R7, Stack, und die Buffer für die Ein- und
 Ausgabe. Geht, aber bescheiden. (Analog-Devices hat das was mit einem
 ein-Draht-Debugger für seine ADUCs, aber die können leider keine 200°)

-Thema Vibrationen, da würde ich nur einlöten, nichts Sockeln.
 Ggf. die Schaltung noch mit Silicon vergießen oder eine andere
 flexible Vergußmasse, die so hohe Temperaturen aushält. Von festem
 Verguß rate ich ab, da besteht die Gefahr daß die Batuele abgeschert
 werden.

Schönes Wochenende!

Autor: Chris B. (cbb)
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Hallo zusammen,

bin im mom noch auf der Suche nach nem 8051 und vor allem ht83C51 
kompatiblem uC.
Allerdings mit Flash und nicht mit Maske. (zur Entwicklung)
Habe von Atmel den hier gefunden: 
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Allerdings sind die wenn ichs richtig gelesen habe über die SPI 
Schnittstelle zu programieren, sowas beitet der Honeywell nicht.
Suche schon einen, der nur über vorhandene "Schnittstellen" beschrieben 
werden kann, bzw. der auch nur über die gleichen angesprochen werden 
kann.

Habt Ihr da zufällig einen der ähnlich oder gleich aufgebaut ist und der 
vor allem zu kaufen ist.
Das Datenblatt des 8XC51FC mikrocontrollers, wird im Datenblatt von 
Honeywell - sieht oben drauf verwiesen, finde ich. Jedoch nichts wo man 
diesen kaufen könnte.

Thema vibrationen sind im mom noch ungeklärt. Eins nach dem anderen. :)
Kann nicht alles auf einmal machen. Aber ja, es wird durchaus ein Thema 
werden wenn das Board in die Sonde kommt!

AUch das mit den anderen Mikrokontrollern von TI muss ich noch abklären, 
ob diese überhaupt schon erhältlich sind, mancha angaben sprechen 
nämlich darauf hin.
Versuche im mom nur verschiedene Lösungen auf der ht83c51 Basis zu 
finden und da gehört bei der einen ein Flash 8051 welcher dem nahe kommt 
dazu.

grüße Chris

Autor: Gast 57 (Gast)
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Hallo Chris,

wenn Du über die Serielle Schnittstelle programmieren
willst, sieh Dir mal den ADUC832 oder ein anderes Mitglied
diese Family an. 8051 Derivat mit ADC, DAC usw. an Bord.
Natürlich alle Standard-8051-Funktionen.

Die haben einen Vorteil:
Einen Mini-Bootlader der in der Maske steht, in den obersten Bytes
des Programms. Der kann naich "aus versehen"  gelöscht werden.
Die nötige Download-SW findest du ebenfalls bei www.analog.com

Ich habe diese Teile bereits mehrfach erfolgreich verwendet.

Autor: Chris B. (cbb)
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Das ist ja eine 12Bit-Version.
Ist die mit dem Befehlssatz noch gleich?
Hat auch den "standard" MCS-51 Befehlssatz?

Muss wie gesagt drauf achten, dass der uC nicht viel mehr Funktionen 
bietet wie der Honeywell, ansonsten ist er ja nichtmehr wirklich 
kompatibel.
Aber die Geschichte mit dem Boot-Loader im ROM ist sehr gut. :)
Hab mir da auch schon was "überlegt" an Honeywell nur so ein Programm 
was fürs Booten zuständig ist zu senden für die Maske.
Und des so "fähig" machen, dass ich über die Serielle Schnittstelle, 
oder Portpins und dann I²C Bus Daten ins RAM über den uC schreiben kann.

Grüße Chris

Autor: Micha (Gast)
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Hier noch die Seite mit den in Frage kommenden Controllern von TI: 
http://focus.ti.com/hirel/docs/productcontent.tsp?...

Chris B. schrieb:
> AUch das mit den anderen Mikrokontrollern von TI muss ich noch abklären,
> ob diese überhaupt schon erhältlich sind, mancha angaben sprechen
> nämlich darauf hin.

Frag mal bei den Distributoren an. Für mich sieht es aber schon so aus 
als ob die erhältlich wären.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Chris B. schrieb:
> Allerdings sind die wenn ichs richtig gelesen habe über die SPI
> Schnittstelle zu programieren, sowas beitet der Honeywell nicht.

Wenn Du über die UART proggen willst, mußt Du eben einen nehmen, wo auch 
UART drinsteht:

http://www.atmel.com/dyn/products/param_table.asp?...


Peter

Autor: Micha (Gast)
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Chris B. schrieb:
> Und des so "fähig" machen, dass ich über die Serielle Schnittstelle,
> oder Portpins und dann I²C Bus Daten ins RAM über den uC schreiben kann.

Schön und gut aber hast du dir auch Gedanken gemacht wie du das im 
fertigen Produkt machen willst? Kommt auf die Anwendung an aber unter 
Umständen ist es keine Option bei jedem Power-Up erstmal die Software zu 
übertragen...

Autor: Gast 57 (Gast)
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Nur der DAC bzw- ADC hat die 12 Bit.
Solange Du nicht die Erweiterungen im externen RAM > 64k
nutzt, gilt der normale 8051-Befehlssatz.
Aufpassen muß man noch mit dem internen RAM > 256 Byte,
das wird wie das "externe" angesprochen. Man muß
nur ein entsprechendes Steuerbit ein einem Config-Register
setzen oder löschen, damit der µP weiß auf
welches RAM er zugreifen soll.

Sonst läuft der Standard 8051-Code problemlos auf dem ADUC.

Autor: Chris B. (cbb)
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Mit UART gibts ja irgendwie keinen in 40PIN DIP gehäuse?
Von Atmel, gibt es diesen hier: 
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Dieser ist jedoch nur über SPI zu programmieren oder?

Hätte gerne einen mit "ähnlichem" Funktionsumfang und nicht einen, der 
noch viele andere Features bietet.
(Wenn es denn die ht83 geschichte wird)
Muss die anderen TI Teile mal noch genauer untersuchen.

Bin aber in der ganzen Materie noch nicht so drin!
Ist erst meine erste Erfahrung mit Mikrokontrollern das ganze.

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
Dieser hier ist auch nich möglich über die RS232 zu Programmieren?
Naja, wenn nicht muss ich halt ne SPI Schnittstelle aufbauen.

Ist alles nicht so einfach für mich.
Nur, jetzt, wo ich solangsam bisschen mehr von der Geschichte verstehe, 
weiß ich das der Honeywell einfach fast nichts bietet.
Das ist ja echt keine gute lösung schon alleine wegen des Speichers.
Von den anderen Sachen würde er gehen, da ja keine Highspeed und auch 
keine wahnsinnigen Daten oder sonstwas abgearbeitet werden müssen.

vielen dank schonmal

grüße Chris

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Chris B. schrieb:
> Mit UART gibts ja irgendwie keinen in 40PIN DIP gehäuse?

Nen Link anzuklicken ist wohl nicht Dein Ding?

Und dann guckst Du rechte Spalte, wo DIP40 steht, z.B. AT89C51RB2.
Und den hat z.B. CSD ab Lager.


Peter

Autor: Chris B. (cbb)
Datum:

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Peter Dannegger schrieb:
> Chris B. schrieb:
>> Mit UART gibts ja irgendwie keinen in 40PIN DIP gehäuse?
>
> Nen Link anzuklicken ist wohl nicht Dein Ding?
>
> Und dann guckst Du rechte Spalte, wo DIP40 steht, z.B. AT89C51RB2.
> Und den hat z.B. CSD ab Lager.
>
>
> Peter

Ich habe deinen Link sehrwohl angeklickt, nur habe ich übersehen, dass 
es 2 mit DIP 40 gehäuse +UART gibt! Sorry Fehler sind menschlich!
Denn die anderen DIP40 haben alle kein UART sondern nur SPI.
Das kleine DIP 40 dahinter hab ich schlichtweg überlesen.

Danke für den Tipp (auch lieferant), werde mal schauen was es jetzt 
wird.

grüße Chris

Autor: Hans Meier (bauzi)
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Übrigens, (fast) alle 8051er haben UART, einige haben auch SPI.
Aber die Programmierschnittstelle kann eine ganz andere sein...

Autor: Chris B. (cbb)
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Hi!

Ja das ziemlich viele 8051er eine UART haben wusste ich.
Auch der Honeywell HT83C51 hat diese Schnittstelle, allerdings kann über 
diese wenn ich es richtig verstehe nichts programmiert werden.
Intern sowieso nicht und ein extern angeschlossener Speicher ist auch 
nicht möglich.
Wenn dies nicht stimmen sollte, bitte ich darum das mich die "Pro's" 
berichtigen.

Denke über die UART kann hier lediglich Datentransfer stattfinden, bzw 
Signale (Messsignale/Stuersignale oder sonstiges) übertragen werden.

grüße Chris

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