Shuntwiderstand - Masse auf der Platine?

Gast #1616834
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Hallo..

also ich habe eine simple spannungsgesteurte stromquelle. über einen 
shunt (20m Ohm) messe ich die Spannung zurück. und vergleiche sie mit 
dem Soll spannung (B_Control) die von einem µC geliefert wird. Da die 
20m OHm sehr klein sind und ein hoher Strom fließt durch den Shunt und 
FET (10A) stimmt bei mir die rückgemessen Shuntspannung nicht ganz. Wie 
soll ich dies nun beim Layout machen, wegen den Massen, damit ich die 
Spannung genau zurück messe.

danke Michael

PS: Der shunt widerstand hat keine Sense Anschlüsse
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#1616941
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Michael Schuler schrieb:

> Wie soll ich dies nun beim Layout machen, wegen den Massen, damit ich die
> Spannung genau zurück messe.

Du musst den Fußpunkt der Referenz direkt am Widerstand anschließen, so 
wie du es bereits mit R3 gemacht hast. Gar nicht erst mit Massesymbol 
zeichnen, sondern direkte Linie zum Shunt ziehen.

Im Layout die Power von der Lötseite zum Widerstand führen und die 
Fühlerleitungen (R3 und Referenz-Masse) von oben. Dann bekommst du einen 
Vierpol.

Grüße, Peter
Gast #1616972
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Michael Schuler schrieb:

>PS: Der shunt widerstand hat keine Sense Anschlüsse

Den würde ich sofort umtauschen! Ich hab auch letztens die Gewichte 
meiner Wasserwaage umgetauscht. ;-)

Schau dir mal Designvorschläge zum praktischen Aufbau von Schaltreglern 
an, z.B. in Dokumenten bzw. Datenblättern zu Reglern bei Linear.com.
Gast #1617758
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Peter Roth schrieb:
> Im Layout die Power von der Lötseite zum Widerstand führen und die
> Fühlerleitungen (R3 und Referenz-Masse) von oben. Dann bekommst du einen
> Vierpol.

was meinst du mit der Power von der Lötseite zum widerstand 
führen.......?

gruß michael
#1618289
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Michael Schuler schrieb:

> was meinst du mit der Power von der Lötseite zum widerstand
> führen.......?

Ich gehe mal davon aus, dass du eine Doppelseitige Leiterplatte machst.
Ein Shunt-Widerstand als Vierpol hat 2 Anschlüsse, durch die der Strom 
fließt und 2 weitere, die näher am Widerstand sind, als 
Fühleranschlüsse.

Um das nachzuempfinden, führst du nun die Leiterbahnen, die den Strom 
führen, auf der Lötseite an den Widerstand heran und schließt die 
Fühlerleiterbahnen auf der Oberseite an.

Ersatzweise bei einseitigem Layout müssen Last- und Fühlerleitung von 
entgegengesetzten Seiten an das Pad herangeführt werden. Also =O- -O=,
wobei hier O die Pads des Widerstandes sind und = bzw. - die 
verschiedenen Breiten der Leiterbahnen meint.

Damit vermeidest du, die Spannungsabfälle auf der Leiterbahn mit zu 
messen.

Grüße, Peter

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