mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Windungszahl berechnen (max 50Ohm)


Autor: Hannes Hintertuxerdu (theb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo,

ich möchte eine luftspule wickeln (innendurchmesser=42mm, länge=30mm), 
die maximal 50 Ohm blindwiderstand haben darf.
der strom sollte maximal um die 100mA haben.
die frequenz soll 50 Hz betragen.

jetzt möcht ich von euch wissen wie man sowas berechnet.



mfg bernt

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der wichtigste Parameter einer Spule fehlt noch: die Induktivität  :-o

Autor: Spule (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man von 50 Ohm und 50 Hertz ausgeht komme ich auf 7,96 Henry. Kommt 
mir ein bisschen viel vor...

Autor: Hannes Hintertuxerdu (theb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also ich hab mal so gerechnet

L= Xl/(2*pi*f)

xl... 50 Ohm
f ... 50Hz

und habe 0,1592H rausbekommen

kann das stimmen ?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1/(2pi) Henry. Das passt ;-)

Autor: Hannes Hintertuxerdu (theb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
(: ok

Die größe der Induktivität ist (für mich) jetzt nicht so wichtig. es 
sollten nur nicht die 50 Ohm überschritten werden.

MFG

Autor: Zipp (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Luftspule... dann fang mal an zu Wickeln. Die Induktivitaet geht 
mit der Windungszahl im Quadrat. Also mach mal Zehn Windungen, messe und 
rechne.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> es sollten nur nicht die 50 Ohm überschritten werden.
Der Blindwiderstand ergibt sich nur aus der Induktivität und der 
Frequenz. Bei 50Hz und 0,16H hast du immer einen Blindwiderstand von 
50 Ohm. In der Formel taucht kein sonstiger (z.B. Draht-)Widerstand auf 
:-o

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar Miller schrieb:
> Der Blindwiderstand ergibt sich nur aus der Induktivität und der
> Frequenz. Bei 50Hz und 0,16H hast du immer einen Blindwiderstand von
> 50 Ohm. In der Formel taucht kein sonstiger (z.B. Draht-)Widerstand auf
> :-o

Ich fürchte das ist dem TE nicht wirklich klar....wenn man schon sowas 
liest:

Hannes Hintertuxerdu schrieb:
> Die größe der Induktivität ist (für mich) jetzt nicht so wichtig

Wenn für dich die Induktivtät nicht so wichtig ist, wofür brauchst du 
dann die Spule? Nimm nen Draht mit 50 Ohm widerstand und gut ist.

Autor: Ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Draht mit 50 Ohm Widerstand ist aber doch ist aber doch nicht das 
Gleiche wie eine Spule mit einem Blindwiderstand von 50 Ohm.

Wenn es maximal 50 Ohm Blindwiderstand sein sollen, würde ich eine 
Leiterschleife (also Windungszahl = 1) mit einem meinetwegen 1mm² dicken 
Draht machen. Dann bleibe ich (weit) unter den 50 Ohm Blindwiderstand 
und habe auch einen sehr geringen DC-Widerstand ;-)

Autor: U. B. (pasewalker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, "Ich":

Um auf der sicheren Seite zu sein =>

Einfach statt Spule eine anderweitig nicht benötigte NH-Sicherung 
nehmen:
Die verträgt auf jeden Fall 100 mA, und wegen des flachen Leiters bleibt 
auch die Induktivität hinreichend niedrig !

---

Noch was:

Die Induktivität einer "unendlich" langen Spule beträgt:

L = µ(0)*µ(r)* N^² * A / l

mit:

µ(0)= magnetische Feldkonstante
µ(r)= relative magn. Feldkonst., bei Luft praktisch=1

N   = Windungszahl der Spule
A   = Querschnitt   "    "
l   = Länge         "    "

Die Induktivität einer realen Spule ist immer kleiner als dieser 
Rechenwert; je "länger" die Spule, desto besser stimmt die Formel.

Viel Spass beim Wickeln !

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mich wundert, daß nicht schon von anfang an jemand nach dem 
Anwendungsfall gefragt hat!

Also was soll das werden und welchen Hintergrund haben die Grenzwerte? 
Ich denke der TE hat sich einfach schlecht ausgedrückt bzw. versteht die 
Parameter nicht.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich denke der TE hat sich einfach schlecht ausgedrückt
Oder er hat einfach nur den Teil der Frage zitiert, den er nicht 
verstanden hat, und die restlichen 70% (die aber zum Verständnis nötig 
wären) nicht.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Irgendwie sowas wird es sein. Wie schon geschrieben wurde, eine Spule 
deren Induktivität uninteressant ist gibts nicht bzw. zeigt, dass der, 
der die Spule haben will, nicht weiß wofür sie ist. Ich mein, das wäre 
als wolle man nen Liter Schwefelsäure in ein Behältnis kippen aber es 
ist einem völlig gleich woraus das Behältnis besteht.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.