Hallo!
Hat hier schonmal jemand mit Spracherkennung auf Mikrokontrollern
experimentiert?
Ich denke da an solche Chips, wie RSC-4x von sensory, btw. dem VR Stamp
Modul.
Hat jemand damit Erfahrung? Oder kennt jemand noch andere Chips in der
Richtung?
Ich habe mir gerade ein VR Stamp zugelegt. Leider sind die Eval Boards
sehr teuer, bzw. gibt es ein etwas günstigeres (das "Easy VR-Stamp
Development board"), welches aber nirgends mehr zu bekommen ist.
Das heißt, ich werde mir erstmal ein Programmierboard nachbauen müssen.
Ich denke, das sollte nicht allzu schwer sein, da der Controller auf dem
VR Stamp Modul ja einen RS232 Bootloader beinhaltet.
Falls jemand schon Erfahung mit solcher Spracherkennungstechnologie hat,
oder gerade selber an dem Thema dran ist, würde ich mich über einen
Erfahnungsaustausch sehr freuen.
Gruß,
Ego
Ich bin eigentlich überrascht, dass sich so wenige Leute mit dem sehr
spannenden Thema der Spracherkennung beschäftigen.
Naja, falls sich doch noch jemand findet, der Interesse oder Erfahungen
mit dem Thema hat, kann er sich ruhig hier melden.
Ich bleib jedenfalls dran, an dem Thema. Mal sehn, wann ich das erste
Wort erkannt bekomme :)
Die Erkenntnis ist halt die, das die allermeisten Wörter dann nach
vielen Monaten Entwicklungszeit doch nicht sauber erkannt werden. Nach
zwei von drei Wörtern jedesmal nachzufragen, ist den meisten Benutzern
zu nervig. Das ist bei Gesprächspartnern genauso wie bei Maschinen.
Wenn du dagegen was wirklich verwertbares hinkriegst, wirst du ganz
sicher genug Interessenten finden. Vielleicht nicht gerade industrielle
Lizenzpartner, aber mehr als genug Hobbynachbauer.
Es muß halt nur WIRKLICH gut sein!
Abdul K. schrieb:
> Es muß halt nur WIRKLICH gut sein!
Kennt jemand eine, die diese Voraussetzungen in freier Wildbahn erfüllt?
> Vielleicht nicht gerade industrielle Lizenzpartner
Wenns wirklich gut funktioniert und bezahlbar ist, rennen die dir die
Bude ein.
thisamplifierisloud schrieb:
> Mir würde sauber erkanntes ein "Auf" und "zu" für die Terassentür> genügen.> Ich halte diesen Fred mal unter Beobachtung.
Gut erkannt, wenn du die Anzahl der möglichen Wörter stark begrenzt,
hilft das ungemein. Man könnte drüber nachdenken im Gegenzug die Syntax
zu komplexieren, damit die Gesamterkennungsrate für übertragene
Information möglichst hoch wird.
Karl heinz Buchegger schrieb:
> Abdul K. schrieb:>>> Es muß halt nur WIRKLICH gut sein!>> Kennt jemand eine, die diese Voraussetzungen in freier Wildbahn erfüllt?
Ich nicht. Das Thema hat mich aber bislang auch nur peripher gestreift.
Ich vermute mal, deine Frage war rein rhetorisch :-)
>>> Vielleicht nicht gerade industrielle Lizenzpartner>> Wenns wirklich gut funktioniert und bezahlbar ist, rennen die dir die> Bude ein.
Könnte man meinen. Aber das dachte ich bei einem anderen Projekt auch
mal und nun bin ich schlauer. Das Wichtigste ist leider der Vertrieb und
jemand der super-gut Quatschen kann. Echte Qualität des eigenen
Produktes kommt erst viel später dran. Klar, das wurmt jetzt alle
reinrassigen Entwickler hier. Los, heult los wie die Wölfe...
Abdul K. schrieb:
> Gut erkannt, wenn du die Anzahl der möglichen Wörter stark begrenzt,> hilft das ungemein.
Da musst du aber schon wirklich stark reduzieren :-)
erinnert mich an mein Handy: Leute anrufen, indem man den Namen sagt.
Solange es rundum ruhig ist, funktioniert das einigermassen super!
Aber dort wo's eigentlich interessant wäre, Stichwort 'Autofahrt',
funktionierts nur noch mehr schlecht als recht. Und nach der 3
Fehlerkennung gibst du dann genervt auf und benutzt die entsprechende
Kurzwahltaste :-)
Entweder dein Auto ist einfach zu laut ... oder du solltest einen
einfachen Klatschschalter benutzen ;-)
Rafael Deliano hat wohl eine Übersicht über die am Markt verblichenen
oder noch vorhandenen Spezial-Chips für Spracherkennung.
Mein Steifsohn hat vor Jahren als junger Mann mal die
MS-Spracherkennungskomponente mit WinAmp zusammengebracht um damit
seinen Autoradio zu versorgen.
Im Zimmer gehorchte 'Sandy' noch ziemlich gut. Im Auto war die
Musikanwahl, na ja ..., interessant.
Der Tower-PC war im Kofferraum seines AIX mit Gummibändern
festgeschnallt, Kabelbäume wurden quer durch den Fahrgastraum gezogen.
Doc Brown hätte seine Freude gehabt :-)
Aber immerhin: Das Bewebungsgespräch auf der FH verlagerte sich nach 2
Minuten auf den Parkplatz und war nur noch reine Formsache.
Sandy wurde dann mit dem AIX verschrottet :-)
250 Öre kann man einfach nur im Medizinbereich oder für Kunstprojekte
verbraten.
Komme jetzt nicht gerade auf den anderen interessanten deutschen
Hersteller. War vielleicht in Berlin ansässig. Müßte mal wühlen gehen.
Wird aber sicher nicht vieeeelll billiger.
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