mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Signal invertieren?


Autor: Peter Irmer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich hab hier ein Signal mit einem Gleichanteil von 3,5V. Wenn ein 
bestimmtes Ereignis eintritt fällt dieses Signal für ca. 150ms auf 2V ab 
und steigt dann wieder auf 3,5V. Das Ergebnis davon würde ich aber gerne 
invertieren, geht das?

Ich habe das ganze schon mit einem Operationsverstärker (LM358) 
aufgebaut - mir fehlt jedoch die symmetrische Spannungsquelle. Ich habe 
nur +5V zur verfügung. Ich habe dabei die Grundschaltung eines 
invertierenden OPV aufgebaut mit 2 Widerständen a 10k als 
Spannungsteiler. Die Mitte vom Teiler geht auf den invertierenden 
Eingang (-), der andere Eingang (+) geht auf GND meiner Spannungsquelle. 
Ui geht an den Eingang des Spannungsteilers, Ua auf den Ausgang - 
eigentlich genau wie hier: http://www.elexs.de/opvinv.gif

VCC- des OPV liegt auf GND, Vcc+ auf +5V. Wenn ich diese Belegung 
rumdrehe invertiert er mir zwar den Gleichanteil auf , mein "Signal" auf 
1,5V - tritt das Ereignis ein fällt das Signal aber weiterhin "nach 
unten" auf 0,25V. Was mache ich falsch bzw. benötigt man dafür eine 
symmetrische Spannungsquelle?

Wenn ja, kann man die sich auch mit wenigen Hilfsmitteln selbst bauen?

Danke und Gruß,

Peter

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schalte den + Eingang über 2 Widerstände an Ub/2. Also 2*10 kOhm in 
Reihe von +5V nach Masse, an die mittlere Verbindung den Eingang.

Autor: Peter Irmer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

vielen Dank das hast funktioniert (ärgere mich gerade das ich da nicht 
selbst drauf gekommen bin, Spannungsteiler ist ja eigentlich trivial)

Jetzt habe ich nur das Problem, dass wenn das Ereignis schnell 
hintereinander eintritt dieses im invertierten Ausgangssignal nicht 
wiedergegeben wird. Das Signal wird quasi tiefpassgefiltert. Ist das 
eine generelle Eigenschaft des invertierenden OPV oder liegt das am Typ 
selbst (ist ein LM358)?

Gruß,

Peter

Autor: Frank Meier (aktenasche)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
kann ich mir nich vorstellen, 150ms sind viel zu lang, da wäre die 
grenzfrequenz ja 2Hz oder so. poste doch mal deine schaltung.

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnte daran liegen, daß er nicht der schnellste ist. Die niedrige 
Betriebsspannung wird auch ein Faktor sein. Am besten zuerst mit einem 
schnellerem OPV testen.

Autor: Ralli (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie schnell ist schnell?
Millisekunden sind für einen LM358 nun wirklich nicht das Problem!

Wie langsam ist denn ein "Tiefpassverhalten"?
Wie fehlerträchtig (hochohmig, kapazitiv belastet, ...) ist der
Messaufbau?

Gib doch mal Größenordnungen an! ms oder µs?

Beim Lebensmitteldisccounter sind Vielfache von 10 EU normal, beim
Nobeljuwelier eher nicht...

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.