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Forum: HF, Funk und Felder UKW minisender / 1xlambda antenne gut ?


Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallöchen,

ich habe einen kleinen UKW sender angeschafft.
http://www.sparkfun.com/commerce/product_info.php?...


da wo ich das dings installieren will, habe ich reichlich vertikalen 
platz.

ich frage mich nun gerade, ob ein 1Lambda (3m) langes kabel als antenne 
besser wäre als ein 75cm stück.

ein kleiner tipp wäre nett.

gruss
klaus

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Am besten löst sich die elektromagnetische Welle by lambda/2 ab, oder?

Ehm, Räusper, so ein Ding zu betreiben ist in Deutschland übrigens 
illegal...

Kai Klaas

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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naja .. wie gut dass ich nicht in deutschland bin!

also du meinst lambda/2 ist am besten ?

gruss klaus

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

schau Dir die mal an:

http://www.dl2lto.de/sc/HB_J-ANT.htm

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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danke für den link.
sieht doch schonmal nach ner idee aus.

gruss klaus

Autor: Michael_ (Gast)
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Also, was als Empfangsantenne geht, geht auch zum senden.
Du nimmst ein Stück 240 Ohm Flachbandkabel mit Lamda/2 und schließt die 
Enden kurz.
Danach trennst du eine Ader genau in der Mitte auf und schließt daran 
wieder 240 Ohm Kabel an. damit hast du für 0,50 EUR eine symmetrische 
Antenne. Man kann natürlich auch einen käuflichen Dipol nehmen, aber 
teurer.
Mit einem Symmetrierglied kommt man auf Koax. Dafür gibt es auch 
preiswerte Lösungen, z.Bsp. die Umwegleitung.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> Mit einem Symmetrierglied kommt man auf Koax. Dafür gibt es auch
> preiswerte Lösungen, z.Bsp. die Umwegleitung.

Nichts anderes als das ist die genannte J-Antenne...

Autor: Michael_ (Gast)
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>Nichts anderes als das ist die genannte J-Antenne...
Ja schon, aber einfacher und nicht so hochwissenschaftlich erklärt. Die 
Abstrahlrichtung ist doch auch vertkal, und nicht wie im normalen UKW 
horizontal. kann mich auch irren.
Hab mal nachgesehen (Spindler, K.H.Schubert), es sind wohl 136 cm. Es 
ist auch ein Verkürzungsfaktor von 0,8 anzusetzen.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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dazu dann noch ne frage am rande:

ich hab kein 240ohm kabel vorrätigt und derzeit auch keine lust, wieder 
irgendwo was zu bestellen.

kann ich so ein kabel auch selbermachen. sowas wie klingeldraht oder 
nyfaz in einem gewissen abstand zueinander fixieren?

gruss klaus

Autor: Michael_ (Gast)
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Man kann auch zwei Teleskopantennenstäbe V-förmig in einem Standfuß 
anordnen. Die Länge wie oben.
Am Fußpunkt direkt ein Koax anschließen.
Es gibt da fertige passive Zimmerantennen. Bei aktiven (mit Verstärker) 
einfach die Innerei abzwicken.
Die gibt es schon ab 12 EUR. oder im Elektronikschrott.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus De lisson schrieb:
> kann ich so ein kabel auch selbermachen. sowas wie klingeldraht oder
> nyfaz in einem gewissen abstand zueinander fixieren?

Im Prinzip ja, aber es wäre ziemlicher Aufwand, das einigermaßen
gleichmäßig und dann noch mit 240 Ω Wellenwiderstand hin zu bekommen.
Such dir dann lieber eine J-Antennen-Bauanleitung, bei denen die
Umwegleitung mit Koax-Kabel gemacht worden ist.

Was versprichst du dir eigentlich davon?  Du weißt, dass du für
eine Verdoppelung der Reichweite 6 dB mehr an Leistung/Gewinn
benötigst, ja?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Klaus De lisson schrieb:
> dazu dann noch ne frage am rande:
>
> ich hab kein 240ohm kabel vorrätigt und derzeit auch keine lust, wieder
> irgendwo was zu bestellen.
>
> kann ich so ein kabel auch selbermachen. sowas wie klingeldraht oder
> nyfaz in einem gewissen abstand zueinander fixieren?
>
> gruss klaus

dann nimm eben 2 Blankdrähte oder Stäber oder...

Auf CB waren es bei meinem Bekannten eben Alu-Rohr, abgeglichen wurde 
mit Kurzschlußschieber am unteren Ende und Glimmlampe im Spannungsbauch.

Bei Deinem Modul kannst Du doch experimentieren, Du gewinnst sowieso 
höchtens dadurch, daß der Abstrahlwinkel in der Horizontalen kleiner 
wird und somit nicht ganz soviel nutzlos nach oben und unten abstrahlt.

Du kannst auch Lambda/2 nehmen, dann mußt Du aber im Fußpunkt anpassen, 
am besten mit abstimmbarem Schwingkreis auf dem UKW-Band.

Zum experimentieren würde ich sagen. 3-4 Windungen Luftspule, Anzapfung 
1. Windung von GND zum Sender, Trimmer 3/12pF oder 4/20pF über die 
Spule, Antenne oben dran und dann eben auf Maximum am Empänger 
abgleichen.
SWR wirst Du da ja kaum messsen wollen/können. ;)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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nu ja, was ich mir davon verspreche ist eigentlich nur, das ganze 
einigermassen optimal aufzubauen.
irgenwie ist das ganze ja ein von mir bisher reht unbeachtetes thema,
welches sich aber als sehr interessant erweist.

wir können aber diesen thread jetzt langsam auch schliessen, da ich von 
euch ja verschiedene gute anregungen bekommen habe.
zusätzlich habe ich noch eine interessante dokumentation ergoogelt:

www.mucl.de/~hharm/afu-kurs/pdffiles/antennen.pdf

der rest wird dann wohl experimenteller natur sein.

über einen anderen thread hier im forum habe auch noch einen schaltplan 
für ein altes blaupunkt autoradio bekommen. damit konnte ich den 
abgreifpunkt für "field streght" ausmachen um daeinfach mal mein 
multimeter dranzuhängen.
da wird sich dann wohl noch einiges ergeben.

eine erkenntnis haben meine bisherigen versuche aber schon ergeben.
eine telekopantenne scheint wesentlich besser zu arbeiten als ein stück 
draht.
ob das wohl daran liegt, das diese telekopantenne hohl ist (skineffekt) 
kann ich bisher nur vermuten.

gruss klaus

p.s. eine offene frage stellt sich mir aber gerade dennoch.
bei der j-antenne in diesem link:
http://www.dl2lto.de/sc/HB_J-ANT.htm

steht u.a. dass man zum anschluss mindestens 2 bis 3 meter koax 
verwenden muss. da fehlt mir leider noch das WARUM. ich hätte doch fast 
vermutet, dass es optimal wäre das sendemodul direkt an den input der j 
antenne zu löten.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus De lisson schrieb:

> eine erkenntnis haben meine bisherigen versuche aber schon ergeben.
> eine telekopantenne scheint wesentlich besser zu arbeiten als ein stück
> draht.

Zufall.

Denk dran, dass eine lambda/4-Einzelstab-Antenne eine große ideal
Erdfläche unter sich benötigt.  Wenn diese nicht da ist, dann
variiert das tatsächliche Ergebnis um > 10 dB je nach tatsächlichen
Erdverhältnissen, d. h. insbesondere ist ein derartiges Gebilde
extrem "handempfindlich".

> ob das wohl daran liegt, das diese telekopantenne hohl ist (skineffekt)
> kann ich bisher nur vermuten.

Nein.

> steht u.a. dass man zum anschluss mindestens 2 bis 3 meter koax
> verwenden muss.

Ausgleich von Fehlanpassungen und Unsymmetrien.  Mit einem zu kurzen
Kabel ist die genaue Lage der Einspeisepunkte auf dem "stub" ziemlich
kritisch, mit einem längeren wird das etwas toleranter.  Wenn du willst,
kannst du das Kabel auch als eine Art Transformator ansehen.

Autor: kolisson (Gast)
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hallo jörg,
nochmal danke für die zusatzinfos.
ich werd mal etwas experimentieren.

vielleicht versuch ich auch mal diese variante:
www.i57.de/pdf/Koaxant.pdf

gruss klaus

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