Diskettenlaufwerk mit Netzwerkanschluss?

OP #1622066
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Gibts sowas?
Hintergrund ist folgender: hab an meiner CNC-Fräse noch einen 
DOS-Rechner (sonst läuft das Programm auch nicht). Alle Versuche, den 
ins Netzwerk zu integrieren, sind misslungen. Also blieb es bei der 
bewährten Methode: Fräsdaten auf Diskette speichern, rübertragen, 
fertig.
Allerdings habe ich inzwischen keinen Rechner mehr ausser diesem, der 
noch über ein Diskettenlaufwerk verfügt, auch keinen Anschluss dafür auf 
dem Motherboard :-(
Alternativen: Diskettenlaufwerk mit SATA?? Auch noch nie gesehen.
Zusätzlich Windows auf den Steuerrechner, Daten über Netzwerk 
übertragen, im DOS-Mode neu booten? Umständlich, und die neueren 
Windows-Sachen haben ja gar keinen echten DOS-Modus mehr?
Andere Ideen?
Gast #1622091
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Besorg Dir eine alte Netzwerkkarte mit DOS Treiberdiskette dann wird es 
gehen.
Eine andere Möglichkeit ist auch die RS-232 Schnittstelle zur 
Datenübertragung zu nutzen. So hab ich es bei meinem CNC-Kurs gemacht.
#1622108
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Hallo,

woran ist denn die Netzwerkeinbindung unter DOS gescheitert?
Welche DOS-Version ist da drauf?
TCP/IP geht da so freiwillig nicht, da muß dann eher zu NetBEUI 
gegriffen werden. Das hat aber W2000 und wohl auch XP noch an Board, muß 
natürlich installiert werden.

Ansonsten evtl. Win3.11 für Workgroups installieren, TCP/IP von MS 
ziehen und einrichten. Das erledigt dann den ganzen Kram mit der 
Einrichtung schon beim DOS Booten. Etwas Handarbeit ist aber trotzdem 
nötig.

Gruß aus Berlin
Michael
Persönliche Seite #1622125
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Um Diskettenlauferke an neuzeitlichen Rechnern zu betreiben, gibt es das 
hier:

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=43560

Aufgrund der prinzipbedingten Unzuverlässigkeit von Disketten wäre bei 
Deinem System aber ein anderer Lösungsansatz ratsam.

Netzwerk für den DOS-Rechner (einfache Client-Funktionalität genügt) 
oder, sofern der Rechner ausgeschaltet werden darf, eine CF-Karte als 
zweite Festplatte, oder ein Hardwareemulator für ein 
Diskettenlaufwerk.
Gast #1622145
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Würde DOS nicht umbedingt mit Netzwerk für CNC empfehlen,
das bringt Ärger.
USB wäre die Lösung. Es gibt viele und sehr gute USB Driver für
DOS, welche USB unter DOS lauffähig machen, inkl Lange Dateinamen usw,
man muß sich nur die Mühe machen, alle Driver zusammenzustellen und
mit einer (free)DOS Diskette/CD dann zu booten.

http://www.bootdisk.com/usb.htm
OP #1622161
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Danke schön, das sind doch schon einige brauchbare Ansätze.
Auf die Schnelle werd ich mir erst mal das USB-Diskettenlaufwerk 
besorgen, Problem ist gerade akut :-)
CF fällt aus, USB hat der Steuerrechner noch nicht einmal (Pentium1).
Die schönste Lösung wäre natürlich, wenn ich das Ding im Netz hätte, 
klar. Werde mich vielleicht noch mal dran machen, reicht ja völlig, wenn 
ich auf die Platte was schreiben kann. Austauschen wollte ich den 
Rechner nicht, läuft zur absoluten Zufriedenheit.
Seriell ist auch ein guter Ansatz, erinnere mich an frühere Zeiten, 
Laplink. Vielleicht geht da auch was.
Gast #1622189
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freedos hat recht gute Netzwerkunterstützung.
Ansonten, auf die Schnelle, http://netbootdisk.com/ das klappt 
warscheinlich Sicher.
Wieso ich kein Netzwerk draufgeben würde, ist einfach, daß eine
Netzwerkkarte Interrupts braucht, und dadurch die Echtzeit im
CNC unter Dos weg ist. Wenn im Netz was los ist, oder ein Gerät
mit Broadcasts/ARP Anfragen flutet, dann merkt man das auf der CNC.
Aber es kommt auch auf die CNC sowie deren Genauigkeit an,
ob man das überhaupt merkt, oder ob das zum Tragen kommt, wegen
der Rampenansteuerung der Motoren, wenn man nicht 100% Rausholt,
dann kann es auch ok sein.
Gast #1622335
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Hallo,

natürlich geht auch TCP/IP unter DOS. Soweit ich mich erinnern kann, 
habe ich unter DOS 6.22 Netzwerk und TCP/IP immer in der NDIS2-Version 
installiert, also bei der Treiberauswahl WfW311 angegeben.

Ausserdem würde ich heute bei dieser Aufgabenstellung erstmal versuchen, 
ob die Steuerung nicht auch unter DOS 7 läuft (selbst hergestellt von 
einer Windows 98/ME Startdiskette). Das habe ich oft als alternatives 
System für Datensicherungen eingerichtet, hat immer gut funktioniert und 
kann auch mit FAT32 umgehen.

Gruss Reinhard
Gast #1622377
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Eine weitere Idee wäre eine zusätzliche IDE-Wechselfestplatte mit Deinen 
Disketteninhalten WENN dadurch keine CNC Laufwerksbuchstaben 
durcheinander kommen.

Netzwerkanschluss wäre im Büro sicher ideal, in der Maschinenhalle aber 
evtl. mit einigen tückischen Spannungsspitzen ?

Vergiss nicht das rechtzeitige Backup Deiner Daten! Disketten sind 
vergesslicher als man glaubt. Von meinem großen Karton 3,5" 
Markendisketten waren nach einiger Zeit 80% mit irgendeinem verstecktem 
Fehler auf mindestens einer Spur (geprüft mit VGACOPY).
OP #1622419
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CF fällt aus, weil ich es nicht unter Spannung wechseln kann. Jedesmal 
auschalten und neu booten - nö.
"Vergesslichkeit" ist kein Problem, dient nur als Transportmedium, dann 
liegts auf der Festplatte.
Hab jetzt noch mal bei Laplink geschaut, die alten Programme gibts dort 
nicht mehr. Sah so ähnlich aus wie der selige Norton-Commander, wenn ich 
mich recht erinnere, aber da wird sich schon noch in den weiten des 
Netzes ein passendes Progrämmchen finden lassen. Gefällt mir immer 
besser die Idee, Rechner stehen auch nur ein paar Meter auseinander.
Falls jemand zufällig was passendes kennt... Zur Not sollte es ja sogar 
mit nem beliebigen Terminalprogramm gehen.
Gast #1622423
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Eine Art Laplink-Funktion lieferte irgendein MS-DOS als 
Client-Server-Programm mit.
Ich habe vermutlich noch irgendwo ein Novell-DOS (7.0?) rumliegen.
Sollte ich das DOS finden, könntest du es haben.

Disketten sind bei mir am Aussterben, da kein Laufwerk mehr vorhanden 
ist.
Gast #1622484
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STK500-Besitzer schrieb:
> Eine Art Laplink-Funktion lieferte irgendein MS-DOS als
> Client-Server-Programm mit.

MS-DOS 6.22 konnte das, nannte sich Interlnk

Eine Norton Commander Version konnte soweit ich weis auch serielle 
Datenübertragung.
Gast #1622856
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H.joachim Seifert schrieb:
> CF fällt aus, weil ich es nicht unter Spannung wechseln kann. Jedesmal
> auschalten und neu booten - nö.

Also CF an sich kann man unter Spannung wechseln. Ich schalte meine 
Rechner, PDAs und Kamera nie aus zum Wechsel von CF-Karten. Ob DOS das 
mitmacht wage ich aber zu bezweifeln.
Frank
Gast #1623176
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Warum denn so kompliziert?
Also, man nimmt ein WIN98SE und installiert mittels PCI-Karte ein 
Netzwerk des Vertrauens. Damit kann man die Daten verschieben.
Danach wechselt man in den DOS-Modus (nicht DOS-Fenster!) und macht CNC.
Mit EXIT danach wieder in den WIN-Modus.
Übrigens hatten fast alle Pentium-1 Boards einen Jumper für ein USB-1.1 
.
Steckkarten für USB kann man natürlich auch einsetzen.
Mit einem Stick und WIN-98 Treiber ist das Problem auch gelöst.

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