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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Diskettenlaufwerk mit Netzwerkanschluss?


Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Gibts sowas?
Hintergrund ist folgender: hab an meiner CNC-Fräse noch einen 
DOS-Rechner (sonst läuft das Programm auch nicht). Alle Versuche, den 
ins Netzwerk zu integrieren, sind misslungen. Also blieb es bei der 
bewährten Methode: Fräsdaten auf Diskette speichern, rübertragen, 
fertig.
Allerdings habe ich inzwischen keinen Rechner mehr ausser diesem, der 
noch über ein Diskettenlaufwerk verfügt, auch keinen Anschluss dafür auf 
dem Motherboard :-(
Alternativen: Diskettenlaufwerk mit SATA?? Auch noch nie gesehen.
Zusätzlich Windows auf den Steuerrechner, Daten über Netzwerk 
übertragen, im DOS-Mode neu booten? Umständlich, und die neueren 
Windows-Sachen haben ja gar keinen echten DOS-Modus mehr?
Andere Ideen?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

woran ist denn die Netzwerkeinbindung unter DOS gescheitert?
Welche DOS-Version ist da drauf?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: egberto (Gast)
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gibt es mit USB...
Alternativ DOS-Prog. in einem Emulator (z.B. Dosbox) auf aktueller 
Hardware laufen lassen.

Schönes WE

Autor: hp-freund (Gast)
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Besorg Dir eine alte Netzwerkkarte mit DOS Treiberdiskette dann wird es 
gehen.
Eine andere Möglichkeit ist auch die RS-232 Schnittstelle zur 
Datenübertragung zu nutzen. So hab ich es bei meinem CNC-Kurs gemacht.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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DR-DOS7.03

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

woran ist denn die Netzwerkeinbindung unter DOS gescheitert?
Welche DOS-Version ist da drauf?
TCP/IP geht da so freiwillig nicht, da muß dann eher zu NetBEUI 
gegriffen werden. Das hat aber W2000 und wohl auch XP noch an Board, muß 
natürlich installiert werden.

Ansonsten evtl. Win3.11 für Workgroups installieren, TCP/IP von MS 
ziehen und einrichten. Das erledigt dann den ganzen Kram mit der 
Einrichtung schon beim DOS Booten. Etwas Handarbeit ist aber trotzdem 
nötig.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Um Diskettenlauferke an neuzeitlichen Rechnern zu betreiben, gibt es das 
hier:

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=43560

Aufgrund der prinzipbedingten Unzuverlässigkeit von Disketten wäre bei 
Deinem System aber ein anderer Lösungsansatz ratsam.

Netzwerk für den DOS-Rechner (einfache Client-Funktionalität genügt) 
oder, sofern der Rechner ausgeschaltet werden darf, eine CF-Karte als 
zweite Festplatte, oder ein Hardwareemulator für ein 
Diskettenlaufwerk.

Autor: Chris (Gast)
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Würde DOS nicht umbedingt mit Netzwerk für CNC empfehlen,
das bringt Ärger.
USB wäre die Lösung. Es gibt viele und sehr gute USB Driver für
DOS, welche USB unter DOS lauffähig machen, inkl Lange Dateinamen usw,
man muß sich nur die Mühe machen, alle Driver zusammenzustellen und
mit einer (free)DOS Diskette/CD dann zu booten.

http://www.bootdisk.com/usb.htm

Autor: Winfried M. (win)
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Vielleicht ist die Netzwerk/USB Unterstützung bei freedos.org besser. 
Dann einfach das benutzen. Falls darauf auch deine CNC-Software läuft.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Danke schön, das sind doch schon einige brauchbare Ansätze.
Auf die Schnelle werd ich mir erst mal das USB-Diskettenlaufwerk 
besorgen, Problem ist gerade akut :-)
CF fällt aus, USB hat der Steuerrechner noch nicht einmal (Pentium1).
Die schönste Lösung wäre natürlich, wenn ich das Ding im Netz hätte, 
klar. Werde mich vielleicht noch mal dran machen, reicht ja völlig, wenn 
ich auf die Platte was schreiben kann. Austauschen wollte ich den 
Rechner nicht, läuft zur absoluten Zufriedenheit.
Seriell ist auch ein guter Ansatz, erinnere mich an frühere Zeiten, 
Laplink. Vielleicht geht da auch was.

Autor: Chris (Gast)
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freedos hat recht gute Netzwerkunterstützung.
Ansonten, auf die Schnelle, http://netbootdisk.com/ das klappt 
warscheinlich Sicher.
Wieso ich kein Netzwerk draufgeben würde, ist einfach, daß eine
Netzwerkkarte Interrupts braucht, und dadurch die Echtzeit im
CNC unter Dos weg ist. Wenn im Netz was los ist, oder ein Gerät
mit Broadcasts/ARP Anfragen flutet, dann merkt man das auf der CNC.
Aber es kommt auch auf die CNC sowie deren Genauigkeit an,
ob man das überhaupt merkt, oder ob das zum Tragen kommt, wegen
der Rampenansteuerung der Motoren, wenn man nicht 100% Rausholt,
dann kann es auch ok sein.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Hallo,

natürlich geht auch TCP/IP unter DOS. Soweit ich mich erinnern kann, 
habe ich unter DOS 6.22 Netzwerk und TCP/IP immer in der NDIS2-Version 
installiert, also bei der Treiberauswahl WfW311 angegeben.

Ausserdem würde ich heute bei dieser Aufgabenstellung erstmal versuchen, 
ob die Steuerung nicht auch unter DOS 7 läuft (selbst hergestellt von 
einer Windows 98/ME Startdiskette). Das habe ich oft als alternatives 
System für Datensicherungen eingerichtet, hat immer gut funktioniert und 
kann auch mit FAT32 umgehen.

Gruss Reinhard

Autor: oszi40 (Gast)
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Eine weitere Idee wäre eine zusätzliche IDE-Wechselfestplatte mit Deinen 
Disketteninhalten WENN dadurch keine CNC Laufwerksbuchstaben 
durcheinander kommen.

Netzwerkanschluss wäre im Büro sicher ideal, in der Maschinenhalle aber 
evtl. mit einigen tückischen Spannungsspitzen ?

Vergiss nicht das rechtzeitige Backup Deiner Daten! Disketten sind 
vergesslicher als man glaubt. Von meinem großen Karton 3,5" 
Markendisketten waren nach einiger Zeit 80% mit irgendeinem verstecktem 
Fehler auf mindestens einer Spur (geprüft mit VGACOPY).

Autor: Matthias Keller (mkeller)
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Warum nicht eine Null-Modem Verbindung über RS232? Das dürfte ähnlich 
flott gehen wie Disketten, ist einfach und zuverlässig und hast kein 
großes gefrickel mit DOS und TCP/IP

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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H.joachim Seifert schrieb:
> CF fällt aus
Warum? Es gibt z.B. bei Pollin so nette Adapter wo man die direkt an den 
IDE Anschlus andocken kann...

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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CF fällt aus, weil ich es nicht unter Spannung wechseln kann. Jedesmal 
auschalten und neu booten - nö.
"Vergesslichkeit" ist kein Problem, dient nur als Transportmedium, dann 
liegts auf der Festplatte.
Hab jetzt noch mal bei Laplink geschaut, die alten Programme gibts dort 
nicht mehr. Sah so ähnlich aus wie der selige Norton-Commander, wenn ich 
mich recht erinnere, aber da wird sich schon noch in den weiten des 
Netzes ein passendes Progrämmchen finden lassen. Gefällt mir immer 
besser die Idee, Rechner stehen auch nur ein paar Meter auseinander.
Falls jemand zufällig was passendes kennt... Zur Not sollte es ja sogar 
mit nem beliebigen Terminalprogramm gehen.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Eine Art Laplink-Funktion lieferte irgendein MS-DOS als 
Client-Server-Programm mit.
Ich habe vermutlich noch irgendwo ein Novell-DOS (7.0?) rumliegen.
Sollte ich das DOS finden, könntest du es haben.

Disketten sind bei mir am Aussterben, da kein Laufwerk mehr vorhanden 
ist.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Naja du könntest auf PC1 einfach ein eigenes Programm stricken was 
einfach eine Datei per RS232 ausgibt, und dann auf Dos seite z.B. mit 
qBasic einfach die Serielle Schnittstelle als Datei öffnen, welches die 
Daten dann in einer Datei lokal hinterlegt.

Autor: Tek (Gast)
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STK500-Besitzer schrieb:
> Eine Art Laplink-Funktion lieferte irgendein MS-DOS als
> Client-Server-Programm mit.

MS-DOS 6.22 konnte das, nannte sich Interlnk

Eine Norton Commander Version konnte soweit ich weis auch serielle 
Datenübertragung.

Autor: Lunikoff Commander (Gast)
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Etwas suchen in der Wiki ab NC6 hilft bestimmt 
?http://de.wikipedia.org/wiki/Norton_Commander

Autor: AndreB (Gast)
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Hier bietet jemand genau für dieses Problem die entsprechende Lösung an:
http://www.ipcas.de/produkte/fotos/floppy-ersatz-u...

Autor: oszi40 (Gast)
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Für einfache Fälle ist der Emulator bestimmt eine Idee zur Lösung.
Bei Kopieschutzgeschichten ??

Autor: frank (Gast)
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H.joachim Seifert schrieb:
> CF fällt aus, weil ich es nicht unter Spannung wechseln kann. Jedesmal
> auschalten und neu booten - nö.

Also CF an sich kann man unter Spannung wechseln. Ich schalte meine 
Rechner, PDAs und Kamera nie aus zum Wechsel von CF-Karten. Ob DOS das 
mitmacht wage ich aber zu bezweifeln.
Frank

Autor: Anja (Gast)
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Also ich würde ein CD-ROM-Laufwerk installieren (gabs auch schon zu 
DOS-Zeiten) und dann einfach (wiederbeschreibbare) CDs brennen.

Gruß Anja

Autor: hp-freund (Gast)
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Dann gibt es auch noch das gute alte Zip-Laufwerk :)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Dann kann man auch gleich feuchtes Toilettenpapier in einen 
Lochstreifenstanzer stecken --- Der "click of death" hat die 
Zuverlässigkeit von Zip-Laufwerken sehr zuverlässig beendet.

Autor: Michael_ (Gast)
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Warum denn so kompliziert?
Also, man nimmt ein WIN98SE und installiert mittels PCI-Karte ein 
Netzwerk des Vertrauens. Damit kann man die Daten verschieben.
Danach wechselt man in den DOS-Modus (nicht DOS-Fenster!) und macht CNC.
Mit EXIT danach wieder in den WIN-Modus.
Übrigens hatten fast alle Pentium-1 Boards einen Jumper für ein USB-1.1 
.
Steckkarten für USB kann man natürlich auch einsetzen.
Mit einem Stick und WIN-98 Treiber ist das Problem auch gelöst.

Autor: Frank B. (frank501)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> feuchtes Toilettenpapier in einen Lochstreifenstanzer stecken

Wäre vielleicht eine Lösung für Daten, die auf keinen Fall in falsche 
Hände kommen sollen


duckundwech

Autor: [Frank] (Gast)
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@ H.joachim Seifert

hier http://www.briggsoft.com/fmdos.htm gibt es ein ähnliches 
Filetransferprogramm wie Laplink.

Autor: Christian Kreuzer (christian_rx7) Benutzerseite
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Hallo.

Ich habe zuhause auch eine CNC Fräse die unter Dos läuft (Step4).
Da mir laufend die Disketten gestorben sind, hab ich neben Dos noch 
Win95 laufen und den Bootmanager von Win95 aktiviert, funktioniert 
super.
Mit Windows starten, die Daten vom Server auf den Rechner kopieren, im 
Dos starten, fräsen, fertig.

Christian

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