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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik EMV was will ich eigentlich


Autor: adrian (Gast)
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Ich habe mich mal zaghaft in die EMV eingelesen,
und verstehe die Sache so:
mittels langsamer Schaltflanken und/oder einer Spule kann ich die 
elektromagnetische Induktion reduzieren,
Na schön... aber welche zeit gebe ich nun einem 30Volt 1,5Ampere PWM 
Signal in ns um, an- und auszugehen wenn meine Leitung ,5 bis 2,5 Meter 
lang ist? Das ich die Oberwellen Dämpfe ist mir Klar und auch dessen 
Zweck.
Aber wie viel ns für den Spannungsanstieg will ich haben bei 200Hz PWM?

Danke

Autor: Kioskman (Gast)
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Hallo,
mich würde es mal interessieren was Du überhaupt genau für ein Problem 
hast. (Um mal Bezug auf die Beitragsüberschrift zu nehmen)

Meines wissens nach spielen Oberschwingunen nur bis zur 40sten 
OberSchwingung eine Rolle. Bei 200Hz wäre das 8kHz. Um bei dieser 
Frequenz abzustrahlen bräuchtest Du schon eine sehr lange Antenne.

Autor: Gaast (Gast)
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200 Hz ist relativ lahm. Vielleicht so 10 Mikrosekunden?

Man kann da keine exakte Antwort geben. Man muss einen Kompromiss finden 
zwischen den Schaltverlusten, die bei langsamen Flanken ansteigen, und 
der Abstrahlung, die bei scharfen Flanken ansteigt.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Weshalb sollen diese Schaltflanken ueberhaupt ueber ein Kabel ? Und 
falls ueber ein Kabel, sollte das Kabel verdrillt sein, und mit Schirm. 
200Hz PWM ? Etwas niedrige frequenz, ist die spule dermassen gross ?

Autor: adrian (Gast)
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ich will mich an dem ungeliebten Thema LED-PWM versuchen und möchte an 
zentraler Stelle die Mosfets platzieren um Dimmen zu können...
Die Überlegung mit den Schaltverlusten versuche ich auch zu führen, da 
ich dort das Optimierungspotential sehe:
1. Mosfet langsam durch-schalten spart vielleicht die Spule, gibt aber
   wärme ab Schaltverluste!
2. Schnell schalten braucht eine Spule die kostet und braucht Platz
3. eine Kombination aus beidem, oder ein anderer Kompromiss

aber so etwas wie die 10ms suche ich

Autor: lab (Gast)
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dann vlt dezentral

also tiny + FET am verbraucher ..
dazwischen ein bus der alle dimmer verbindet

traffic auf dem bus eben nur dann wenn sich die helligkeit ändern soll

Autor: adrian (Gast)
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noch mehr tinys will ich eigentlich vermeiden,
die frage beschreibt schon ein dezentrales Device.

Autor: adrian (Gast)
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Nehme ich mit langsameren Flanken eigentlich Einfluss auf die 
Oberwellen?

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Sischer, sischer :-)

Autor: adrian (Gast)
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So so...
aber in welcher Form, helfen langsame Flanken Oberwellen zu
vermeiden/mildern?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> aber in welcher Form, helfen langsame Flanken Oberwellen zu
> vermeiden/mildern?
In einer theoretisch maximal steilen Flanke finden sich unendlich 
viele Oberwellen.
Das krasse Gegenteil ist eine Sinus-Flanke. Da hast du dann nur noch die 
Grundschwingung und null Oberwellen.
Und über die Flankensteilheit kannst du dich jetzt quasi irgendwo 
zwischen unendlich und null platzieren...

Autor: adrian (Gast)
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Danke so etwas hatte ich gehofft, allerdings
ohne an die Sinusschwingung zu denken.
Verschwinden zuerst die Oberschwingungen höherer Ordnung
oder niederer Ordnung?
Oder gehen gemein die Amplituden zurück?

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