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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstand am ADC für Tankanzeige


Autor: Karsten (Gast)
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Hi

Ich wollte mich jetzt mal an die Digitalisierung meiner Tankanzeige 
machen. Also ich habe einen Tankgeber, der besteht einfach aus einem 
sich änderndem Widerstand. bei Tank leer 1,9 Ohm bei Tank voll 78,3 Ohm. 
Der ADC Eingang von meinen Atmega8 (16MHz Quarz) liest ja nur Spannungen 
ein. Wenn ich also über einen Spannungsteiler gehe, wie müsste ich die 
Schaltung aufbauen und wie müsste die Befehle in Basom lauten? Ich habe 
leider noch nie mit ADC Eingängen gearbeitet und kenne mich mit den 
Befehlen dafür auch nicht so recht aus.

|-------Vcc-------'
                  '
                 ---
                '   '
                '1k '
                '   '
                '   '
                 ---
                  '
                  '--------------- Portc.0
                  '
                  '
                 ---
                '   '
                '   ' Tankgeber 1,9 - 78,3 Ohm
                '   '
                '   '
                 ---
                  '
                  '
                  '
------GND---------'

Wollte die Schaltung über einen Spannungsteiler so aufbauen. Ich habe 
leider keinen Schimmer, ob der Vergleichswiderstand so gut ist, oder ob 
er zu klein oder zu groß ist und ob die Schaltung überhaupt so geht. Ich 
wollte den Füllstand in Prozent anzeigen lassen (auf LCD), aber wie kann 
ich das im Atmega berechen. Jetzt ist noch die Frage, wie müsste der 
Quellcode dafür aussehen. Ich habe leider keine brauchbares Tut für 
Bascom gefunden. Ich habe auch nach Temperaturmessungen geschaut, das es 
dort ja ähnlich funktionieren müsste.

Ich hoffe ihr könnte mir ein bischen auf die Sprünge helfen :)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Hilfe zur Selbsthilfe:

Bascom-Hilfe -> Getadc

Formelsammlung -> Spannungsteiler-Regeln -> Dreisatz/Verhältnisgleichung

...

Autor: Anja (Gast)
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Karsten schrieb:
> Ich hoffe ihr könnte mir ein bischen auf die Sprünge helfen :)

Und Du bist dir ganz sicher daß Deine Schaltung nicht doch nach 
Ex-Schutz (Explosionis-Schutz) Richtlinie aufzubauen ist?

Gruß Anja

Autor: BMWuchtig (Gast)
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Im Tank passiert doch sowieso nichts, da das Gemisch völlig übersättigt 
ist...

Autor: Chris (Gast)
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Als Faustregel kann man sagen, dass der zweite Widerstand etwa in der 
Mitte deines Sensorbereiches liegen sollte (also etwa 39 Ohm). Das heißt 
jedoch, dass bei dir gute 120 mA durch den Spannungsteiler bei leerem 
Tank fließen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karsten schrieb:
> Hi
>
> Ich wollte mich jetzt mal an die Digitalisierung meiner Tankanzeige
> machen. Also ich habe einen Tankgeber, der besteht einfach aus einem
> sich änderndem Widerstand. bei Tank leer 1,9 Ohm bei Tank voll 78,3 Ohm.

Bist du sicher, dass dein Ohmmeter nicht im falschen Messbereich war?

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Chris schrieb:
> Als Faustregel kann man sagen, dass der zweite Widerstand etwa in der
> Mitte deines Sensorbereiches liegen sollte (also etwa 39 Ohm). Das heißt
> jedoch, dass bei dir gute 120 mA durch den Spannungsteiler bei leerem
> Tank fließen.

Einen noch größeren Spannungsunterschied zwischen Minimum und Maximum
erhält man, wenn für den zweiten Widerstand nicht das arithmetische,
sondern das geometrische Mittel nimmt, also etwa 12Ω. Dann liegt aber
der Maximalstrom schon bei 355mA.

Nein, ich würde für den zweiten Widerstand 1kΩ nehmen und die Spannung
mit einem TS912 o.ä. um den Faktor 13 verstärken.

... falls die gemessenen Widerstandswerte tatsächlich stimmen :)

Autor: Philipp Karbach (Gast)
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hab noch nicht mit dem thema beschäftigt aber gerade mal nachgeschaut. 
Tankgeber liegen wirklich im Ohm bereich! Welch ein unsinn!

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Philipp Karbach schrieb:
> hab noch nicht mit dem thema beschäftigt aber gerade mal nachgeschaut.
> Tankgeber liegen wirklich im Ohm bereich! Welch ein unsinn!

Wenn man nicht weiß wie das ganze System funktioniert, könnte man das 
wirklich zunächst für Unsinn halten.

Also, erstmal mit dem Thema beschäftigen, bevor man lospoltert!

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Am besten mal messen welcher Strom durch den Sensor fliesst wenn er 
normal eingebaut ist. Vileicht hängt da ja ein Hitzdrahtinstrument dran. 
Das wurde früher gerne genommen da es so träge ist, daß man kein Problem 
durch das Schwappen des Kraftstoffs im tank bekommt.
Viel Spass beim Ausmessen den Kennlinie und linearisieren. Und viel 
Spass wenn beim Fahren in jeder Kurve der Tankinhalt zwischen 10 und 50 
l hin und herpendelt :-).

Autor: Autofan (Gast)
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Da muß ich mich meinem Vorposter anschließen.

Hast Du schon mal gesehen wie kunstvoll ein Tank heute in die
"freien Räume vor der Hinterachse" eingefügt ist? Da ist nichts mehr
mit "linearem Zusammenhang zwischen Füllstand und Grundfläche"-
trotzdem funktionieren die heutigen Tankanzeigen und Bordcomputer-
Infos(Reichweite) erstaunlich genau.

Ob die Anzeige wirklich beim Kurvenfahren schwankt, hängt auch
vom Geber/Schwimmer und dessen (mechanischer) Dämpfung ab.
Ich würde mir das Signal einfach mal anschauen (D.h. Beifahrer(In)
soll das das Multimeter ablesen)

Sonst kann das (die Dämpfung) der µC locker übernehmen.

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo,

die Anteilname ist ja enrom hier in dem Forum.
Also der die Ohmwerte stimmen zu 100%, da sie gemessen und verglichen 
wurden mit der Werksangabe. Bei meinem Auto handet es sich um einen 
Mercedes Benz 190 (W201). Mein Tank befindet sich nicht unterm Auto, 
sondern direkt hinter der Rücksitzbank. Es ist ein einfacher viereckiker 
Kasten. Gegen das Schwanken haben sich die Benzler damals was einfallen 
lassen. Der Tauchrohrgeber (ja, den tollen Namen trägt das Teil) ist ein 
Rohr, mit 2 kleinen Löchern drinn. In diesem Rohr ist ein Schwimmer, der 
auf Widerstansdraht schleift. Also schwankt es nicht bei Kurvenfahrten, 
da das Benzin in dem Rohr ja ne Weile brauchen würde um aus dem Rohr zu 
kommen.
Solche Kurve fahre ich eher selten:)
Ih probier mal mit Getad

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo nochmal
habe den Spannungsteiler aufgebaut und mal durchgemessen. Also Tankgeber 
habe ich jetzt ein 100Ohm Poti genommen (was aber gemessen maximal nur 
84 Ohm hat) Wenn ich das Poti fast auf 100 drehe, dann messe ich eine 
Spannung von 0,3 V, wenn ich es auf fast null drehe dann zeigt mir mein 
Messegerät 3,87 Volt an. Als Versorungsspannung habe ich stabilisierte 
5V genommen.
Ich verstehe aber immer noch nicht, welche Befehle ich wie einsetzten 
muss. Ich habe jetzt versucht etwas mit dem Befehl Getadc rumprobiert.
Wie muss ich die Befehle definieren und was für Variablen muss ich dazu 
definieren? Ich kann ja nicht für jeden Widerstanswert die Füllmenge 
eintragen. Ich möchte die Informationen auf einen LCD anzeigen lassen, 
so als Prozentangabe. Das LCD funktioniert schon, aber wie kann ich mir 
darauf eine Variable anzeigen lassen?

Hättet ihr vllt einen Code-Brocken für mich?

Danke schon mal für die bisherige Hilfe.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karsten schrieb:

> Ich verstehe aber immer noch nicht, welche Befehle ich wie einsetzten
> muss. Ich habe jetzt versucht etwas mit dem Befehl Getadc rumprobiert.
> Wie muss ich die Befehle definieren und was für Variablen muss ich dazu
> definieren?

Gibt ews in der BASCOM Hilfe kein Beispiel?

> Ich kann ja nicht für jeden Widerstanswert die Füllmenge
> eintragen.

Nö.
Aber µC können rechnen.
Mann kann auch eine Formel aufstellen, wie die Füllmenge mit der 
gemessenen Spannung (eigentlich dem ADC Wert) verknüpft ist.

> Ich möchte die Informationen auf einen LCD anzeigen lassen,
> so als Prozentangabe.

Du musst dir nur die % ausrechnen :-9

> Das LCD funktioniert schon, aber wie kann ich mir
> darauf eine Variable anzeigen lassen?

Und schon wieder der Verweis in die BASCOM Hilfe. Diesmal heisst der 
Befehl pikanterweise 'LCD'.

Du solltest dir wirklich die BASCOM Hilfe genauer durchsehen oder nach 
einem Tutorial dafür suchen.

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo,

wenn mir die Bascom Hilfe in diesem fall weitergeholfen hätte, dann 
müsste ich euch ja nicht mit diesen Fragen belästigen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karsten schrieb:
> Hallo,
>
> wenn mir die Bascom Hilfe in diesem fall weitergeholfen hätte,

Du hast doch in Wirklichkeit noch nicht einmal hineingeschaut und dir 
angesehen welche Befehle es gibt.

Autor: Karsten (Gast)
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.... und du verdienst dein Geld mit Hellsehen?

Autor: einer (Gast)
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Wenn man sich so einige Postings anschaut wäre Hellsehen nicht schlecht.
Hier reicht aber auch Erfahrung.

Autor: Noch ein Gast (Gast)
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Die "schlauen" Antworten verschiedener Schreiber hier sind mal wieder 
typisch für dieses Forum.
Karsten, stell deine Fragen lieber im Roboter-Netz, da gibt es klügere 
Antworten und mehr Hilfe.....

Autor: Gastilein (Gast)
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Bekommt man die Bascom-Hilfe dort vorgelesen?

Autor: Noch ein Gast (Gast)
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Karsten tut sich vieleicht ein bischen schwer mit diesem Thema und auch 
mit der dortigen Hilfe. Ich denke mal, es sind hier nicht alle zu faul 
zum Lesen, die sich hier mit solchen Fragen melden, die für erfahrene 
Bascom-User kein Problem darstellen. Dann hilft man halt mit 
vernünftigen Argumenten und Tips und fertig.

  mfg

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Karsten tut sich vieleicht ein bischen schwer mit diesem Thema ...

Dann soll er kleiner anfangen und sich das notwendige Wissen erarbeiten, 
so wie es ein "Anfänger" macht.

Die Bascom-Hilfe zeigt, wie man einen ADC-Messwert ermittelt. Falls 
diese Infos nicht reichen, dann gibt es noch das Datenblatt zum 
Controller, in dem die ADC-Einheit recht gut beschrieben ist.

Das Umrechnen des Messwertes in den gewünschten Zahlenwert zur Anzeige 
(Skalieren) erfordert das Mathe-Wissen der Grundschule. Wie man das in 
BASIC formuliert, erfährt man in der Bascom-Hilfe (oder in der Hilfe 
eines anderen Basic-Dialektes, z.B. QBASIC).

Wenn Karsten ein "Anfänger" ist, dann sollte er jetzt langsam Eines tun, 
nämlich "anfangen". Und zwar mit eigenen Recherchen und eigenen 
Denkprozessen und nicht (nur) damit, anderen Leuten Löcher in den Bauch 
zu fragen und die Antworten aufgrund fehlender eigener Mitarbeit ja doch 
nicht zu verstehen...

Und nein, fragen ist hier NICHT verboten, aber etwas eigene Mitarbeit 
sollte schon mit dabei sein.

...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Noch ein Gast schrieb:
> Karsten tut sich vieleicht ein bischen schwer mit diesem Thema und auch
> mit der dortigen Hilfe.

Was bitte ist schwer daran, ein Beispiel aus der Hilfe mit Cut&Paste zu 
übernehmen, die Pins anzupassen und das einfach mal auszuprobieren?

Ob wir hier ein Beispiel zusammenstellen oder gleich das Beispiel aus 
der Hilfe benutzt wird, ist ja wohl Jacke wie Hose.

Wenn es konkrete Fragen gibt, dann her damit. Aber diese 
Rundumschlagfragen "Ich will alles wissen, was es zum Thema ADC zu 
wissen gibt, aber bitte in nicht mehr als 20 Wörter" funktionieren 
einfach nicht.
Programmieren heißt in erster Linie: Doku lesen, Beispiele ausprobieren, 
Beispiele analysieren, Doku lesen, über das Gelesene nachdenken, Doku 
lesen ...  mit der besonderen Betonung auf 'Doku lesen'

Autor: Karsten (Gast)
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Ja werd ich wohl machen. Aussagen wie lies die Hilfe bringen mich echt 
nicht weiter.

Autor: Karsten (Gast)
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Abgesehen davon, das es seit 5 Posts nicht mehr um das eigentliche Thema 
geht, ist das ja ein echt TOP Forum-.-. Aber ich hoffe ihr bekommt mal 
solche Antworten auf Gebieten von denen ihr keine Ahnung habt. Vllt 
postet ihr ja mal in ein Autoforum und bekommt dann solche netten 
Antoworten wie: Lies das Handbuch zum Auto.

Autor: Karsten (Gast)
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Schon mal was von Capatcha gehört? :)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karsten schrieb:
> Ja werd ich wohl machen. Aussagen wie lies die Hilfe bringen mich echt
> nicht weiter.

Dann stell konkrete Fragen.

Aber niemand hier wird dir Dinge erzählen, die du genausogut auf eigene 
Faust aus der Hilfe herausziehen kannst.

Um den Befehlssatz von BASCOM kennen zu lernen, genügt es am Anfang in 
der Hilfe in der linken Leiste mit dem Auge von oben nach unten zu 
schweifen. Die Dinge die du nicht kennst und die für dein Problem nicht 
relevant erscheinen, lässt du erst mal links liegen.
Du suchst einen Befehl zur Ausgabe auf dem LCD. Wonach wird man in der 
Hilfe suchen? Wie wird man so etwas nennen? Da fallen einem Begriffe wie 
PRINT, OUTPUT, WRITE sofort ein. Also einfach in der Hilfe nachsehen ob 
es die gibt und was sie machen wenn es sie gibt. Nope. Keines trifft zu. 
ALso nochmal die Befehlsliste überfliegen. Und dann fällt einem 
plötzlich ein Befehl namens 'LCD' auf. Hmm. Ausgabe auf LCD - Befehl 
LCD. Da könnte ein Zusammenhang bestehen. Also - draufklicken und 
nachlesen - Bingo!

Du musst lernen dir selbst zu helfen. Das ist eines der wichtigsten 
Dinge in der Programmierung. Sei froh, dass du wenigstens eine gute 
Hilfe hast, in der alles aufgeführt ist. Die andere Fraktion, die der C 
Programmierer, sollte sich eigentlich Literatur kaufen und tut es nicht. 
Und sie kämpfen mit genau dem gleichen Problem: Sie wissen gar nicht, 
was sie fix&fertig zur Verfügung haben bzw. die grundlegensten Dinge 
funktionieren. Warum? Weil sie nichts haben, wo sie nachlesen könnten. 
Bei ihnen lautet die vernünftigste Lösung: Buchhandlung gehen, Buch 
kaufen.

Bei dir lautet eine, nicht unbedingt die vernünftigste, Lösung: In die 
Hilfe reinschauen. Die angegebenen Beispiele studieren. Ausprobieren.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karsten schrieb:

> postet ihr ja mal in ein Autoforum und bekommt dann solche netten
> Antoworten wie: Lies das Handbuch zum Auto.

Wenn die Frage lautet "Wie geht die Motorhaube auf", IST das eine 
angemessene Antwort.
Und ja: Ich habe das Handbuch zu meinem Auto gelesen. Schon alleine weil 
ich wissen wollte
* welche Symbole es am Armaturenbrett gibt und was sie bedeuten
* wo die Einfüllöffnungen für Verbrauchsgüter sind (Waschwasser, Öl)
* welches Motoröl ich brauche
* ob ich zum Fremdstarten eine andere Autobatterie anschliessen darf
  und wo das zu machen ist.
* wo der Hersteller den Wagenheber versteckt hat
* bei welchen Drehzahlen ich den geringsten Verbrauch habe
* was es sonst noch so gibt

Das ganze hat mich einen Abend gekostet und wenn ich mir auch nicht 
alles gemerkt habe, so weiß ich doch ungefähr was im Handbuch steht und 
was nicht, wo mein Handbuch ist und ehe ich Fragen stelle schaue ich 
erst mal da rein, ob da nicht zu meiner Frage etwas steht. Zb wie man an 
die Blinkerbirnen hinten rann kommt.

Und ja, das Handbuch lesen hat sich für mich auch schon in barer Münze 
bezahlt gemacht. Als bei einem Fremdstart mit einem anderen Fahrzeug die 
Steuerelektronik den Geist aufgegeben hat, hat zwar die Werkstatt die 
Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gemeint, das man das mit den 
neuen Autos nicht mehr dürfe. Als ich dann das Handbuch gezückt habe und 
ihm gezeigt habe, dass davon nichts im Handbuch steht und dort ganz im 
Gegenteil die exakte Prozedur zum Anschluss eines Fremdbatterie mit 
laufendem Motor des Spenderfahrzeugs angegeben ist, musste die Werkstatt 
und die Aurofirma klein beigeben und den Schaden aus eigener Tasche 
zahlen. Den vermeintlichen 'Benutzerfehler', den sie mir anhängen 
wollten konnte ich mit Handbuch zu einem Herstellerfehler ummünzen.

Autor: genervt (Gast)
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Ihr hättet Karsten mehr geholfen wenn ihr nichts gepostert hättet...
Wenn ihr alle nicht bereit seid eine vernünftige Antwort zu posten, dann 
lasst es einfach. Irgendwer wird sich schon aufopfern ;)

Autor: Karsten (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Wenn die Frage lautet "Wie geht die Motorhaube auf", IST das eine
> angemessene Antwort.

Wenn meine Frage gewesen wäre: Wie versorge ich den AVR mit Spannung, 
dann hät ich die Antwort so hingenommen. Aber da DU ja nicht in der Lage 
bist mir vernünftig und fachlich zu antworten, würd ich sagen du hälst 
dich jetzt mal aus diesem Thema fern und machst einen eigen Thread auf 
mit dem Namen: Ich suche Streit. Du hast Zeit mir hier halbe Romane zu 
schreiben aber, keine Zeit mal einen Codefetzten zu posten oder mal eine 
kurze Erklärung abzugeben. Das ist schon echt arm. Wenn du von dem ADC 
wie ich keine Ahnung hast, dann halt dich doch einfach mit dem schreiben 
zurück und schau fleißig zu was die Leute schreiben, die Ahnung davon 
haben.

Ach übrigens, der Öleinfüllstutzen ist immer in der Nähe des Motors 
(rein von der Logik her) und da ist auch meistens so eine kleine Ölkanne 
drauf bzw es steht OIL drauf. Stell dir vor, ich habe das Handbuch von 
meinem Auto NICHT gelesen und ihn trotzdem gefunden.

Zu deinem "Dann stell konkrete Fragen"
Sieh mal in den Startthread. Da stehen Fragen drinn, aber den hast du 
wahrscheinlich nicht mal gelesen.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Karsten, Du bist ungerecht. Gerade Karl-Heinz bewundere ich immer wieder 
wegen seiner Ausdauer, wenn er Anfängern die ersten Schritte erklärt.

Trotzdem will ich Deinen Wunsch nach Codefetzen erfüllen. Hier findest 
Du ein paar Spielereien mit dem ADC:
http://www.hanneslux.de/avr/divers/pm24/index.html
Da ist auch eine Bascom-Lösung dabei:
http://www.hanneslux.de/avr/divers/pm24/VM_tn24_1.bas
Und Du wirst lachen, Das Ding funktioniert sogar, obwohl der Lösungsweg 
nicht in irgendwelchen Foren zusammengefragt wurde... ;-)
Natürlich funktioniert die ASM-Version bedeutend besser (sie verfügt 
zusätzlich über eine recht derbe Messwertberuhigung):
http://www.hanneslux.de/avr/divers/pm24/vm24ko01.asm

...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karsten schrieb:

> mit dem Namen: Ich suche Streit. Du hast Zeit mir hier halbe Romane zu
> schreiben aber, keine Zeit mal einen Codefetzten zu posten oder mal eine
> kurze Erklärung abzugeben.


Das war deine Frage

> Ich verstehe aber immer noch nicht, welche Befehle ich
> wie einsetzten muss. Ich habe jetzt versucht etwas mit
> dem Befehl Getadc rumprobiert. Wie muss ich die Befehle
> definieren und was für Variablen muss ich dazu definieren?

Das ist das Beispiel aus der Hilfe
'--------------------------------------------------------------------------------
'name                     : adc.bas
'copyright                : (c) 1995-2005, MCS Electronics
'purpose                  : demonstration of GETADC() function for 8535 or M163 micro
'micro                    : Mega163
'suited for demo          : yes
'commercial addon needed  : no
'use in simulator         : possible
' Getadc() will also work for other AVR chips that have an ADC converter
'--------------------------------------------------------------------------------

$regfile = "m163def.dat"                                   ' we use the M163
$crystal = 4000000
$hwstack = 32                                               ' default use 32 for the hardware stack
$swstack = 10                                               'default use 10 for the SW stack
$framesize = 40                                             'default use 40 for the frame space

'configure single mode and auto prescaler setting
'The single mode must be used with the GETADC() function
'The prescaler divides the internal clock by 2,4,8,16,32,64 or 128
'Because the ADC needs a clock from 50-200 KHz
'The AUTO feature, will select the highest clockrate possible
Config Adc = Single , Prescaler = Auto

'Now give power to the chip
Start Adc

'With STOP ADC, you can remove the power from the chip
'Stop Adc

Dim W As Word , Channel As Byte
Channel = 0

'now read A/D value from channel 0
Do
  W = Getadc(channel)
  Print "Channel " ; Channel ; " value " ; W
  Incr Channel

  If Channel > 7 Then Channel = 0
Loop

End

Was genau verstehst du jetzt daran nicht? Die eigentliche 
Arbeitsschleife besteht aus 4 Anweisungen, die jede für sich den Vorgang 
der abläuft gut beschreibt, die Variablennamen sind sogar sprechend und 
es sind sogar Kommentare enthalten, die beschreiben was da passiert.

Dass du am Anfang den m163def.dat durch das dat File für deinen eigenen 
Prozessor austauchen musst, sollte eigentlich klar sein, wenn man nur 
die geringste AHnung hat.

Was also ist dein Problem mit diesem Code Schnipsel?

Ich such keinen Streit. Aber mir stinkt es, wenn du erwartest dass wir 
dir hier alles zum Arsch tragen anstatt selbst ein wenig Initiative zu 
zeigen. Du hast Problem mit dem Code. Welche sind das? Wo ist der Code 
mit dem du Probleme hast? Was denkst du ist das Problem? Woran machst du 
dein Problem fest? Welche Überlegungen hast du angestellt?

> Ach übrigens, der Öleinfüllstutzen ist immer in der Nähe
> des Motors (rein von der Logik her) und da ist auch meistens
> so eine kleine Ölkanne drauf bzw es steht OIL drauf. Stell dir
> vor, ich habe das Handbuch von meinem Auto NICHT gelesen und ihn
> trotzdem gefunden.

Super! Ich gratuliere. Vielleicht solltest du dich mehr auf Autos 
konzentrieren anstatt auf Programmiersprachen, wenn du da so ein 
Wiffzack bist, der kein Handbuch braucht :-)

Autor: Grrrr (Gast)
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@ Karsten

Das Du Karl Heinz hier angehst ist absolut daneben. Gerade er ist einer 
derjenigen, die hier immer wieder und sehr konstant zeigen, das sie 
gewillt sind mit sehr viel Geduld auch noch so ungeschickt gestellte 
Fragen zu beantworten und den Fragern die Würmer aus der Nase zu ziehen.

Das Problem liegt auch meiner Auffassung nach bei Dir. Lies endlich die 
verd... Hilfedatei.

Autor: Grrrr (Gast)
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Was mir auffällt ist, das dieses Anspruchsdenken an die freiwilligen 
Helfer immer mehr zunimmt. Unzureichend formulierte Fragen ohne 
ausreichendes Grundwissen und dann Vorwürfe wenn man die Fragestellung 
kritisiert. Projekte mit denen sich die Fragesteller ganz klar selbst 
überfordern wobei die Probleme dann hier gelöst werden sollen. Sogar bei 
avrfreaks, das vor etwa einem Jahr noch relativ frei von solchen Fällen 
war nimmt das zu.

Autor: Grrrr (Gast)
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Wenn ich daran denke, das viele von uns hier in den 80ern angefangen 
haben, ohne Internet, nur englische Fachbücher und Datenblätter und am 
Wochenende dann nur noch die Hoffnung das am Montag die Amerika Gedenk 
Bibliothek (oder was sonst so in der Nähe war) wieder aufmacht. Da hat 
man das verdammte Datenblatt dann so lange studiert bis man es endlich 
verstanden hat. Man hat sich durchgebissen weil man es ums Verrecken 
einfach verstehen wollte. Assemblerlistings studiert bis einem die 
Zahlen vor den Augen verschwammen. Und jetzt muss man sich von 
irgendwelchen Kiddies hier dumm kommen lassen.

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